Der Flatrate-Anbieter congstar trennt sich unbestätigten Forenberichten zufolge von Intensivnutzern, die überdurchschnittlich häufig telefonieren oder Kurznachrichten verschicken. Die Pressestelle wollte sich auf Anfrage nicht äußern. Erst in der vergangenen Woche wurde bekannt, E-Plus habe Nutzer der Internet-Flatrate gekündigt, die die Bedeutung einer Flatrate zu wörtlich nahmen.
Das Verkaufskonzept "Flatrate - unbegrenzt telefonieren" hat ausgedient und dürfte inzwischen bei den Kunden auf taube Ohren stoßen. Nachdem bereits in der vergangenen Woche berichtet wurde, dass sich E-Plus von Flatrate-Nutzern mit besonders hohem Datenaufkommen trennt (mehr), ist jetzt auch die Telekom-Tochter congstar auf den Zug aufgesprungen. Die ersten Nutzer berichten in Internet-Foren, sie hätten vom "Flatrate"-Anbieter eine Kündigung des Vertrages erhalten - die Pressestelle von congstar wollte sich auf Nachfrage nicht zu den Vorwürfen äußern.
Den Beiträgen zufolge seien die Flatrate-Optionen ohne Angabe von Gründen zum Ende des Monats gekündigt worden. Die Wahrscheinlichkeit ist aber hoch, dass sich congstar vor allem von Kunden mit einem hohen Nutzungsaufkommen trennt. So schreibt ein betroffener Nutzer, er und seine Freundin schrieben sich "wirklich sehr, sehr viele SMS miteinander" - natürlich hat er die congstar SMS Flat gebucht. Eine weitere Kundin schreibt, sie und ihr Freund hätten ebenfalls die SMS Flat gebucht und "an die 1500 SMS gesendet". Bei einem Paketpreis von 5 Euro kostet eine Nachricht durschschnittlich 0,33 Cent.
In diesem Zusammenhang ist die Preissenkung im vergangenen Monat besonders interessant. Congtar reagierte damit auf die von T-Mobile und Vodafone auf der CeBIT angekündigte Einführung neuer Tarife. Die Optionen kosten in jedes inländische Mobilfunknetz 14,99 Euro. Bislang wurden in die Netze von T-Mobile und Vodafone 19,99 Euro pro Monat berechnet. Alle Gespräche ins Festnetz werden weiterhin mit 9,99 Euro pro Monat abgedeckt, Verbindungen zwischen Congstar-Teilnehmern kosten 4,99 Euro. Für die "Handy-Flat in alle Netze" verlangt die T-Mobile-Tochter monatlich 69,95 Euro, lässt dabei das eigene Netz aber aus. Mit ihm steigt der monatliche Pauschalpreis auf 74,94 Euro.
Ja, aber andere Anbieter wie Arcor oder Base haben ja andere Kündigungszeiten.
Das muss congstar doch auch nicht. Die Kunden werden ja fristgerecht zum
Monatsende gekündigt. Warum soll nicht auch der Anbieter von seiner kurzen
Kündigungsfrist Gebrauch machen? Der Kunde kann es ja auch. Dumm sind einfach
nur die Zusammenhänge: Wenn ich nicht möchte, dass der Kunde endlos surft und
telefoniert, dann biete ich auch keine Flatrate an....
Ist ja alles schön und gut, aber wehe der Kunde kündigt einfach so mitten im
Vertrag, das geht natürlich nicht. Ich würde gegen Klagen. Vorallem kündigen die
zum großen Teil ohne Angaben von Gründen.
Ja, ist absolut unverschämt, aber scheint ja langsam in Mode zu kommen... Da
gehört vielleicht mal von höheren Stellen ein Riegel vorgeschoben. Entweder ich
biete Flat an oder lasse es bleiben!!
Anscheined stimmt das wirklich! Ein Kumpel von mir ist auch betroffen (seine
freundin und er hatten die congstar sprachflt gebucht udn quasi als studenten
somiz rund um die uhr und günstig telefoniert)...
tja, meine congstar karte
habe ich gerade in den mülleimer befördert. wer sich einmal sowas erlaubt hat
bei mir keine chance mehr. siemens kommt einem auch nicht mehr ins haus etc etc
etc
Ist mir auch passiert! Man kann sich leider nicht wehren....
Wollte mich bei
der Verbraucherzentrale beschweren, aber die nehmen Geld für
eMails.....
Alles toll...