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Autor: Frank Kabodt | 15.04.2008 - 08:22 | 0

Lufthansa und Air-Berlin senden Flugtickets aufs Handy

Die Fluggesellschaften Lufthansa und Air-Berlin trennen sich von der Bordkarte in Papierform und wollen ihren Gästen das Einchecken per Mobiltelefon ermöglichen. Darüber hinaus kann sich der Kunde vorab für die Sitzplatzreservierung entscheiden und entgeht dem Gedränge am Schalter.

Lufthansa und Air-Berlin senden Flugtickets aufs Handy

Gäste von Lufthansa und Air-Berlin können künftig ohne ausgedruckte Bordkarte zum Flugsteig gehen, die notwendigen Unterlagen wurden ihnen zuvor auf das Handy geschickt. Air-Berlin kündigte am Montag die Einführung eines MMS-Check-ins auf bestimmten Strecken an. Lufthansa beginnt am 28. April 2008 mit ersten Tests auf den Strecken Hamburg-Frankfurt/Main und Hamburg-München.

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Lufthansa und Air-Berlin senden Flugtickets aufs Handy | Quelle: Air-Berlin

Bei Air-Berlin können sich Gäste ab sofort den Barcode ihrer Bordkarte als Multimedia-Kurznachricht auf das Handy schicken lassen und damit auf dem Weg zum Flughafen bereits einchecken. Der Code wird dann am Flugsteig vom Display mit einem Lesegerät eingescannt. Möglich ist dies zunächst an den Flughäfen Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Hannover, München, Münster/Osnabrück und Nürnberg. Voraussetzung ist ein MMS-fähiges Handy. Dass sie den Dienst nutzen wollen, müssen Fluggäste bereits bei der Online-Flugbuchung angeben. Ebenfalls neu ist auch die Möglichkeit, per Handy eine Sitzplatzreservierung vorzunehmen. Dazu ist bei der Buchung die Option "SMS-Sitzplatzreservierung" zu wählen. Am Tag vor dem Flug fragt das Unternehmen dann über eine Kurznachricht an, welcher Sitzplatz in der Maschine es sein soll.

Bei Lufthansa ist das Einchecken mit einem internetfähigen mobilen Endgerät seit einigen Wochen möglich. "Neu ist nun, dass auch der Sitzplatz auf diesem Wege reserviert werden kann", sagte Lufthansa-Sprecher Jan Bärwalde in Frankfurt. Bisher muss allerdings immer noch eine ausgedruckte Bordkarte am Flugsteig vorgezeigt werden, die zum Beispiel aus einem Check-in-Automaten am Flughafen gezogen wird. Dies soll durch den Testbetrieb von Ende April an anders werden. Einzelheiten zum dabei eingesetzten technischen Verfahren nannte Bärwalde nicht. Es werde aber keine MMS im Spiel sein. Das Mittelfristige Ziel sei die flächendeckende Verbreitung des Dienstes im gesamten Lufthansa-Netz.

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