Zwei Unternehmen haben ein Patent angemeldet, das die Verbreitung von Gerüchen über das Handy beschreibt. Ein Behälter von der Größe einer SD-Karte soll verschiedene Aromen beinhalten, die beim Eintreffen einer E-Mail, SMS oder MMS abgegeben werden.
Die Suche nach der nächsten Killer-Applikation für das Handy geht weiter. Nach den Vorstellungen der beiden Unternehmen "Institut für Sensorikforschung und Innovationsberatung" (isi GmbH) und "conVisual", handelt es sich dabei un die Verbreitung von Gerüchen. Dafür haben sie ein Patent angemeldet, dass es dem Anwender erlaubt, "Düfte an ein entsprechend ausgestattetes Handy zu verschicken".
Kommt also bald die SMS-Stinkbombe vom eifersüchtigen Ex-Freund oder Veilchengrüße per Telefon am Valentinstag? Wohl nicht so schnell, schließlich wurde das Patent jetzt erst angemeldet. Es beschreibt einen Behälter in der Größe einer SD-Speicherkarte, der eine Vielzahl verschiedener Düfte enthält. Bekommt der Dufthandy-Besitzer eine SMS, MMS oder E-Mail, die einen gespeicherten Geruch beschreibt, wird dieser ausgestoßen.
Es gibt bereits Ansätze, den Handynutzer mit Gerüchen einzunebeln. Doch nur in den wenigsten Fällen reichten sie über den Konzeptstatus hinaus. Etwas einfacher ist das 2005 von Hyundai vorgestellte Handy MP280, bei dem ein Zerstäuber beim Öffnen des Klapphandys Parfüm versprüht. Anfang 2007 versuchte sich Sony Ericsson mit einer Reihe von Mobiltelefonen für den japanischen Netzbetreiber NTT DoCoMo. Deren Oberflächen waren mit einem bestimmten Aroma präpariert, das den Nutzer während des Gespräches entspannen sollte. Nicht umgesetzt wurde bislang die Idee der Designerin Kimberly Hu. Sie konzipierte das Scentory, das neben Lichtverhältnissen, Farben und der Temperatur des Anrufers auch den Geruch übertragen soll. Vielleicht aus gutem Grund; wer hat schon Lust, die Gerüche des Gesprächspartners am Telefon mitzubekommen.
Was ein MÜLL :-D Erst sollte man sich per UMTS während der telefonie sehen,
Videotelefonie, hat kien schwein genutzt.
- Jetzt riechen?? :-D ja ne is
klar
- demnächst kommt das nächste Patent das man sich auch shcmecken kann. das
ultimative Flirthandy. Per SMS küsschen schreiben und kann dann sein Handy
schlecken mit Rauchergeschmack, oder Geschmacktsrichtung 5 wochen die zähne
nicht geputzt :-D
Ist zwar eigentlich totaler Schwachsinn, aber irgendwelche Leute gibts sicher
die sich sowas kaufen, könnte mir schon vorstellen, dass da einige Kinder und
Jugendliche sich sowas zulegen.
hehe duftbombe per sms ich finds zwar lustig nervt aber dann muss man seinen
duft-tank am handy auffüllen oder was
Unnützer Firlefanz, wie man so schön sagt! Active Lights wie beim Sony Ericsson
W580/S500, die anhand vordefinierbarer Lichtspiele den Anrufer signalisieren und
den Musikplayer untermalen (leider ohne dabei auf die gerade gespielte Musik
Rücksicht zu nehmen).
Außerdem werden sich die Gerüche doch sicherlich nach ein
paar Monaten/Jahren abschwächen, oder? - Viel Spaß dann beim "Nachfüllen"!
Das wird doch niemals eine Killer-Applikation !!! Im 21. Jahrhunert muss es
schon was innovatives sein oder etwas was total am Markt vorbei geht. Das ist
die Ultimative Jamba-Applikation verbunden mit dem nervtötenden Jamba-Handy wo
sich im Sekundentakt dein Hintergrund und dein Klingelton sich verändern.
Ich habe bereits im Jahr 2000 so etwas als Satire beschrieben. Insbesondere das
Thema peinliche Situationen und Viren sind dabei interessant, das liest sich
dann so :
"Geruchserkennung
Bereits 1998 arbeiteten (iSmell, Smith und
Bellens 1999) andere an der Entwicklung der Geruchserkennung und kündigten sie
in ihren Seiten an Gerüche 1998."
([url]http://web.archive.org/web/20010222100517/www.mehl.at/riech_x.htm[/url])
"EIKEY
kann riechen. Er prüft bei der Trägerin insbesondere Mundgeruch und Stinkefüße
und gibt dann selbstverständlich Hinweise auf erforderliches Zähneputzen,
Füssewaschen usw. Die Trägerin erhält bei kostenloser Netzanbindung im
Standard-Modus aus dem Netz die aktuellen, individuellen Tips zu Deos, Fußsprays
und Mundwässern. Im Test gab es allerdings doch noch Probleme, weil EIKEY die
Anwesenheit weiterer Personen nicht richtig deutete und mir als seiner Testerin
morgens in der Strassenbahn lauthals empfahl, mir endlich nach 48 Stunden die
Zähne zu putzen.
Es ergaben sich auch andere kritische Situationen, als EIKEY
mir beim Besuch meiner Großtante, das Vorhandensein eines gesundheitschädlichen
Miefs mitteilte und beim Besuch meiner biologisch-grün orientierten Freunde auf
allergieauslösende Schimmelpilz-Konzentrationen hinwies. Höflichkeit muss EIKEY
per Software noch beigebracht werden."
Oder
so:
"Geruchsspeicherung
Da sich EIKEY auch Gerüche merken kann, müsste er
eigentlich auch die Werbedüfte abspeichern können. Irgendwie kann ich aber die
Schutzprogramme noch nicht außer Kraft setzen. Da müssen die alten Hasen aus den
Hacker-Clubs dran. Die ersten Viren sind ja da auch schon. Das fängt dann
harmlos an mit Nelkenduft oder so und plötzlich - wie ein Hammer - stinkt alles
mit maximaler Leistung nach Buttersäure. Alles was damit in Berührung kommt,
kann ich dann glatt wegschmeissen. Der Gestank geht nicht mehr raus. Den
eingebauten Winguard könnten die auch endlichmal um einen Geruchsvirenscanner
erweitern.
Es grüßt als Testerin, das alte Punkcamel."
Nachzulesen bei
[url]http://web.archive.org/web/20000305225502/http://ich-weiss-nicht-wo.de/[/url] unter
"Albtraum-Computer"