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Autor: Rene Melzer | 09.05.2008 - 10:56 | (3)

Mobilkom Austria erreicht 10,1 MBit/s im Mobilfunknetz

Nokia Siemens Networks und Mobilkom Austria haben die Übertragungstechnologie I-HSPA mit einer Übertragungsrate von 10,1 Mbit/s demonstriert. Zum Einsatz kamen eine kommerziell verfügbare Basisstation und der Prototyp eines Handys.

Mobilkom Austria erreicht 10,1 MBit/s im Mobilfunknetz

Derzeit rüsten die Mobilfunkbetreiber in Deutschland ihre Netze mit dem UMTS-Beschleuniger HSDPA aus, der eine maximale Datenübertragung von 7,2 Mbit/s erlaubt. Doch die magische Grenze ist noch nicht erreicht, wie Nokia Siemens Networks (NSN) zusammen mit Mobilkom Austria vorführte. Beide Unternehmen demonstrierten im Hauptquartier des österreichischen Netzanbieters I-HSPA (Internet High Speed Packet Access), auch evolved HSPA oder HSPA+ genannt, mit einer Datenrate von 10,1 Mbit/s.

mobilkom austria zentrale

Zentrale Mobilkom Austria | Quelle: Mobilkom Austria

Die Technik könnte schon bald zum Einsatz kommen, denn als Empfänger diente der Prototyp eines Mobiltelefones. Eine Basisstation, die laut NSN bereits kommerziell verfügbar ist, sendete ein Video an ein Laptop, das Handy funktionierte als Modem. Die durchschnittliche Übertragungsrate betrug 8,9 Mbit/s, der Spitzenwert lag mit 9,7 Mbit/s nicht weit vom theoretischen Maximum entfernt. I-HSPA nutzt bereits Teile des für 2010 geplanten Datenstandards LTE: Etwa die Übertragung über mehrere Antennen (MIMO - Multiple Input Multiple Output), die optimierte Ausnutzung des Frequenzbandes und kürzere Latenzzeiten. Größter Vorteil der Technologie ist jedoch die "Flat Architecture", die den Internetzugang des Endgerätes vereinfacht.

Bislang verbinden sich die Mobiltelefone über mehrere Stationen mit dem Netz. Die Daten, etwa ein Gespräch, werden von der Basisstation empfangen, zu einem Radio Network Controller (RNC) weitergeleitet und von dort aus zu einem Serving GPRS Support Node (SGSN). Erst dann erreichen sie das Internet und können an die Sendestation des anderen Gesprächsteilnehmers weitergeleitet werden. Mit I-HSPA entfällt der Zwang, die Daten über den RNC und SGSN zu leiten. Das Endgerät kann sich direkt über die Basisstation mit dem Internet verbinden. Einfach ausgedrückt macht I-HSPA aus jeder Basisstation einen IP-Router.

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Kommentare
  1. 09.05.08 21:57 Muhkuhboss (Gesperrt)

    schon klar aber trotzdem ists mit zu lahm gut aber hast recht für n handy ist
    das sher schnell

  2. 09.05.08 21:52 Anonymous (Gast)

    @ 1:

    ja aber nicht per HSDPA ^^

  3. 09.05.08 20:34 Muhkuhboss (Gesperrt)

    10.1mbits ist doch lahm ich hab 30mbit/s internet und das ist mir auch zu wenig

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