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Autor: Frank Kabodt | 22.05.2008 - 09:24 | 0

Samsung SGH-F480 ab Mai für 499 Euro im Handel erhältlich

Am Montag hatte Samsung das SGH-F480 offiziell vorgestellt, noch im Mai kommt es für 499 Euro (UVP) in den Handel. Technisch bleiben kaum Wünsche offen: HSDPA mit 7,2 MBit/s, eine 5-Megapixel-Kamera mit vielen Zusatzfunktionen und die neuartige Bedienoberfläche TouchWiz sind an Bord. Ist der hohe Preis dennoch gerechtfertigt?

Samsung SGH-F480 ab Mai für 499 Euro im Handel erhältlich

Mit dem SGH-F480 bringt Samsung im Mai sein neues Touchscreen-Handy auf den Markt. Nachdem es am Montag in München offiziell vorgestellt wurde, findet es in diesen Tagen bereits seinen Weg in den Handel, die unverbindliche Preisempfehlung von 499 Euro dürfte so manchen Kunden aber abschrecken. Ist der hohe Preis denn gerechtfertigt? Das Zauberwort bei Samsung lautet TouchWiz und bezeichnet die neue Benutzeroberfläche des F480. Es setzt sich aus den Begriffen Touch und Wizzard zusammen und wird von Samsung als "magische Berührung" übersetzt: Eine klare Kampfansage an Apples iPhone. Mit TouchWiz ermöglichen die Koreaner eine intuitive Bedienung, da sich einzelne Widgets per Finger auf dem 2,8 Zoll großen Touchscreen nach Belieben verschieben lassen. Zum Verkaufsstart hat der Käufer die Wahl zwischen einer Analoguhr, der Bildergalerie, dem Medienplayer und verschiedenen Minispielen. Im Internet sollen weitere Anwendungen verfügbar sein.

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Samsung SGH-F480 ab Mai im Handel
Datenblatt | Testbericht | Video vom MWC 2008

Wie beim F490 verzichtet Samsung auf eine QWERTZ-Tastatur, denn "bei der Enwicklung des F480 stand neben der Intuitivität auch die einhändige Bedienbarkeit im Vordergrund", erklärte Jay Kim, die maßgeblich an der Entwicklung von TouchWiz beteiligt war. Zumindest lange Texte schreibt man auf dem Touchscreen deutlich langsamer als auf einer Tastatur. Ein taktikles Feedback sorgt zumindest dafür, dass man weiß, ob man eine Taste getroffen hat. Das SGH-F480 verfügt über eine 5-Megapixel-Kamera mit Power-LED und Autofokus und unterstützt den Nutzer mit einem Bildstabilisator und einer Gesichtserkennung. Auch sinnvoll ist die Smile-Detection, dabei erkennt die Software eine lächelnde Person und löst automatisch aus. Zusätzlich kommt wieder die Wide-Dynamic-Range-Technologie für Aufnahmen bei Gegenlicht zum Einsatz, die schon im G800 und im Soul verwendet wird.

Daten lädt das F480 per HSDPA mit bis zu 7,2 Mbit/s aus dem Internet, eine WLAN-Schnittstelle für lokale Netzwerke fehlt. Gesurft wird mit dem NetFront-Browser in Version 3.4. Die Musikwiedergabe kann sich sehen und hören lassen, die Musikbibliothek bietet viele Filterfunktionen bis hin zu Podcasts und Songs lassen sich zudem in einer 5-Sterne-Systematik bewerten. Ein RDS-Radio sorgt für die nötige Abwechslung. Der interne Speicher fasst 240 Megabyte und kann via microSD-Karten um bis zu 8 Gigabyte erweitert werden. Samsung kleidet die Technik des Armani-Nachfolgers in ein kompaktes Gehäuse mit 98x55x11,6 Millimetern, das in einem Lederetui vor Kratzern geschützt ist und die edle Optik des Handys verstärkt. Zwar verzichtet der Hersteller auf eine Metallhülle, der Kunststoff des F480 macht aber einen äußerst hochwertigen Eindruck. Mit 101 Gramm scheut es nicht den Gang auf die Waage. Laut Samsung erscheint das SGH-F480 im Mai auf den europäischen Kernmärkten und ist später in anderen GSM-Regionen verfügbar. Der Preis beträgt 499 Euro UVP. In unserem HandsOn-Test schauen wir uns das F480 etwas näher an und zeigen die Stärken und Schwächen des neuen Touch-Handys von Samsung.

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