Mehr als ein Jahr lang soll die Deutsche Telekom eigene Manager und Aufsichtsräte bespitzelt haben, um undichte Stellen zu finden. Eine Berliner Beratungsfirma habe hunderttausende Mobilfunk-Telefonate und Festnetzverbindungen ausgewertet und mit den Telefonnummern von Journalisten abgeglichen. Telekom-Chef Obermann droht jetzt mit harten Konsequenzen für die Spitzelaktion unter seinem Vorgänger.
In der Spitzelaffäre bei der Deutschen Telekom hat sich jetzt der Vorstandsvorsitzende zu Wort gemeldet. René Obermann versucht die Wogen zu glätten, indem er der Bild-Zeitung versicherte, dass die Daten der Millionen Kunden für Mobilfunk und Festnetz in seinem Konzern sicher seien. Damit wären sie besser gesichert, als die Verbindungsdaten der offenbar bespitzelten Manager und Aufsichtsräte aus seinem Unternehmen.
"Die aktuellen Vorwürfe, wenn sie sich bewahrheiten, widersprechen klar unserem Verständnis von Datenschutz", sagte Obermann der Bild-Zeitung. "Fälle von Fehlverhalten müssen aufgeklärt werden und harte Konsequenzen nach sich ziehen." Er wisse seit Ende April von den Vorwürfen, hatte Obermann gestern im Fernsehen gesagt, und habe erst einmal externe Experten hinzugezogen sowie die Sachverhalte mit Telekom-Angestellten bewertet. Jetzt sei die Staatsanwaltschaft eingeschaltet, um den Vorgang lückenlos und konsequent aufzuklären.
Nach Informationen des Nachrichtenmagazins Der Spiegel soll die Telekom mehr als ein Jahr lang eigene Manager und Kontrolleure bespitzelt haben, um undichte Stellen im Vorstand und im Aufsichtsrat aufzuspüren. Eine Berliner Beratungsfirma habe die Datensätze von Hunderttausenden Mobilfunk-Telefonaten und Festnetzverbindungen ausgewertet und mit den Telefonnummern von Journalisten abgeglichen. Die Gespräche wurden aber nicht abgehört. Die Bespitzelung sei vom vorherigen Telekom-Vorstand beauftragt und vom Vorsitzenden Kai-Uwe Ricke über das Aufsichtsratsbüro bezahlt worden. Aufsichtsratschef war damals Klaus Zumwinkel, der kürzlich wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung als Vorstandsvorsitzender der Deutschen Post zurücktreten musste.
Jetzt wird die Telekom angeschwärzt, das liebste was Journalisten
machen....
Jedes große Unternehmen lässt bespitzeln um die schwarzen Schaafe zu
beseitigen.
Natürlich hat man auf die Journalisten gewartet, bei jeder
anderen Firma gäbe es nicht soviel tamtam....
Ich bin Deutscher und nein ich liebe nicht die Überwachung! :-)
Ich weiß das
es sie giebt und beführworte sie nur im geringen Masse.
Das Alles überwacht
werden muss ist schon richtig, in der Theorie. Aber wir wissen ja alle das es in
der Prxis ganz anders aussieht. Sonst würden ja nicht so viele Fürungskräfte
wegen Steuerhinterzug etc. sich die Hände beschmutzen.
Oder wo ist die
Überwachung für Abgeordnete , ich kann mein Gehalt nicht selber erhöhen. Aber
das sind ja nur ein paar Kleinichkeiten.
Die Großen Aktivitäten beiben ja im
Verborgenen der Überwachung!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Der Überwachungsstaat braucht keine Freunde in Deutschland, weil der Deutsche
liebt die Überwachung.
Am Ende heißt es wie immer haben wir nicht so gewollt,
das konnten wir nicht absehen und außerdem ham wir nix davon gewußt. Kamine die
Qualmen keine Ahnung die Heizen halt viel. KSK Kommando in Deutschland, gestern
beim Nachbarn und jetzt ist der unschuldig, kann nicht sein ham se wohl nicht
lang genug gesucht. Am deutschen Wesen soll die Welt verwesen oder so ähnlich .
GSG9 tötet auch andauernd unschuldige macht sich halt nicht so gut in den
Nachrichten.
Alles muß überwacht werden Politiker , Polizei, Bürger alle
24Std rund um die Uhr, dann werden wir mal sehen was die meisten so treiben.
Gruß mit Buckel
Ein Freund des Überwachungsstaat?????
Telefonüberwachung für jedermann, bei jedem Gespräch auf Knopfdruck wird
gespeichert, das wäre gut. Dann hätte ich keine Probleme mehr wenn mir wieder
einer am Telefon was aufschwatzen will.
Wer muss da mit Konsequenzen rechnen?