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Autor: Markus Goebel | 27.05.2008 - 15:49 | (7)

Google will mit Handy-Werbung viel mehr Geld verdienen

Die nächste große Welle der Online-Werbung erwartet Google auf mobilen Geräten. Geschäftsführer Eric Schmidt sagte in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, dass in einigen Jahren die mobile Werbung mehr Umsatz bringen wird als die Werbung auf dem PC. Ein Teil der Google-Strategie ist das Handy-Betriebssystem Android.

Google will mit Handy-Werbung viel mehr Geld verdienen

Google dominiert zwar schon das Geschäft mit der Internet-Werbung auf dem PC, aber noch viel größere Gewinne wittert das Unternehmen im Mobilfunk. "Die nächste große Werbewelle ist das mobile Internet", sagte der Geschäftsführer Eric Schmidt in einem Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. "Dafür muss man sich nur das iPhone anschauen, das den ersten wirklich guten mobilen Webbrowser hat."

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Google-Chef Eric Schmidt vermutet das große Werbegeschäft im mobilen Internet

Der gelernte Informatiker leitet seit sieben Jahren die Suchmaschinenfirma und steuert mit den Gründern Larry Page und Sergey Brin das erfolgreichste Internet-Unternehmen der Welt. 16,6 Milliarden Dollar Umsatz konnte Google im vergangenen Jahr verbuchen und hat 4,2 Milliarden Dollar verdient. Ungefähr die Hälfte der weltweiten Online-Werbung wird bei Google gebucht. Durch Geräte wie das iPhone werde die Werbung sehr persönlich und ihr Wert werde steigen. "In einigen Jahren wird die mobile Werbung mehr Umsatz bringen als die Werbung im PC-Internet", sagt Schmidt voraus, obwohl seine Firma ihr meistes Geld in andere Geschäftsbereiche gesteckt hat. Fast fünf Milliarden Dollar kosteten der Kauf der Videoseite Youtube und des Werbebanner-Spezalisten Doubleclick, trotzdem ist Schmidt nur wenig davon begeistert. Die Chancen für Videos und Banner seien unsicher, im mobilen Internet funktioniere die Werbung dagegen immer.

Rundweg begeistert ist er von Googles Handy-Betriebssystem Android. "Die Anwendungen, die jetzt entstehen, habe ich nie zuvor gesehen. Aus der Verbindung von GPS und Landkarten werden Dinge entwickelt, die mich positiv überraschen", sagt Schmidt. Ganz gelassen nimmt er deswegen den Seitenhieb des Mobilfunk-Chefs von Yahoo, Marco Börries aus Deutschland, der vor mehr als 20 Jahren in Lüneburg den OpenOffice-Vorgänger Staroffice programmiert hatte. Über Android hatte Börries gesagt, dass es ein "Windows Mobile auf Linux" sei, also nur ein weiteres Handy-Betriebssystem unter vielen. Börries sollte es eigentlich besser wissen, sagt Schmidt, aber dennoch sei Android wie eine Wette und Google könne den Erfolg nicht garantieren.

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Kommentare
  1. 29.05.08 18:43 dartrax (Gast)

    mgoebel schrieb: "Schade nur, dass Google so ein Klima-Killer ist."

    Das hat
    nichts mit Google zu tun. Das ist nur ein Beispiel, weil der Vergleich so
    eingängig ist. Ob du die Suche mit Google ausführst, ein Download tätigst oder
    dir ein Youtube-Video ansiehst - das kostet ähnlich viel Strom.

  2. 28.05.08 20:59 Anonymous (Gast)

    Kann doch nicht sein... jetzt hab ich auch noch auf nem 2"-3" Display Werbung
    die mind 1" beansprucht :S
    Kann nicht mehr lange dauern bis google keine
    suchabfragen mehr zulässt ohne einen Account bei google zu haben wo sie dann all
    meine vorlieben loggen können und mir im schlimsten fall den briefkasten vor
    meiner haustüre mit gezielter werbung voll müllen...

  3. 28.05.08 11:42 PimpNokia (Advanced Member)

    Und wir sind es die die News lesen und dann die Organisation raus googlen, die
    dann unsere Spenden den Tornado Opfern zu gute kommt. Nehmt ihr mir doch Google
    weg und ich melde dann Hartz 4 und dann bin ich schlimmer dran als das Tornado
    Opfer und ihr könnt eure 50 Lampen anmachen.

  4. 27.05.08 17:51 Markus Goebel (Member)

    Wir führen die Google-Suche aus und woanders gibt es dann Tornado-Opfer.

  5. 27.05.08 17:05 Mr. Nice (Expert Handy Profi)

    Man muss opfer bringen

  6. 27.05.08 16:37 Markus Goebel (Member)

    Schade nur, dass Google so ein Klima-Killer ist. Jede einzelne
    Internet-Suchanfrage bei Google soll Energiekosten verursachen, mit denen eine
    11-Watt-Energie-Sparlampe eine Stunde lang brennen könnte.
    ([url]http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,492078,00.html[/url])

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