Auf der Apple-Messe WWDC 2008 stellte CEO Steve Jobs neben dem iPhone auch den neuen Dienst MobileMe vor. Für 79 Euro im Jahr bekommt der Nutzer ein Serverkonto, über das er seine persönlichen Daten zwischen iPhone, Mac und Windows-Rechner synchronisieren kann. Der Zugriff auf die Bestandteile des Kontos ist über Programme wie iCal, Mail oder Outlook und einen Browser möglich.
Mit der Vorstellung des iPhone 3G kündigte Steve Jobs auch den neuen Service MobileMe an. Der Dienst erlaubt den Abgleich von E-Mails, Kontakten, Terminen und sogar Fotos zwischen dem iPhone, iPod Touch sowie Mac- und Windows-Computern. Alle Geräte sind über einen Server vernetzt, der die Verteilung des Personal Information Managements übernimmt. Dafür holten sich die Cupertiner Anregungen bei Blackberry, Google und SyncML, einer plattformübergreifenden, offenen Synchronisierungslösung für Kontakte, Termine, Aufgaben und E-Mails. Apples MobileMe ist teuer, verglichen mit den kostenlosen Office-Lösungen von Google oder den Blackberry-Diensten. Der Nutzer zahlt mindestens 79 Euro im Jahr, um sein Handy, seinen heimischen PC und den Bürorechner immer auf dem Laufenden zu halten. Hinzu kommen beim iPhone eventuell die Kosten für den Datentransfer. T-Mobile hat zwar schon bekannt gegeben, dass sie das Smartphone wieder anbieten werden, aber noch keine Vertragskonditionen genannt.
Dafür bekommt der Nutzer 20 Gigabyte Speicherplatz auf einem Server, die er mit E-Mails, Fotos und beliebigen anderen Dateien füllen kann. Der Zugriff auf dieses Konto lässt sich auf dem iPhone und dem iPod Touch, den Mac-Anwendungen iCal, Mail, und Adress Book sowie der E-Mail-Suite Outlook von Microsoft konfigurieren. Stehen diese Programme nicht zur Verfügung, kann der Nutzer auch über Web-Frontends auf die fünf Funktionen des Accounts zugreifen. Diese heißen E-Mail, Kontakte, Kalender, Galerie und iDisk. Die ersten drei Anwendungen sind selbst erklärend. Galerie erlaubt dem Nutzer, Fotos, ganze Sammlungen und sogar Filme über iPhoto, Aperture oder die Browseroberfläche im Internet zu speichern und zu veröffentlichen. Familienmitglieder, Freunde und Bekannte können sich die Bilder und Videos anschauen, herunterladen und eigenes Material hinzufügen. Wird beispielsweise ein Foto online hinzugefügt, schickt MobileMe eine Kopie an den eigenen Rechner.
Mit iDisk kann der Nutzer seine Daten auf dem Server sichern. Dazu muss er sie nur in das entsprechende Feld der Web-Anwendung ziehen. Mac-Besitzer haben sogar über den Finder direkten Zugriff auf den Speicherplatz. Die Daten lassen sich auch an Freunde und Mitarbeiter verteilen. Entweder per E-Mail mit einem Download-Link oder der Nutzer richtet einen öffentlichen Ordner ein, auf den die anderen Zugriff haben. Um MobileMe nutzen zu können, benötigt man ein iPhone oder einen iPod Touch mit der Software-Version 2.0 und iTunes 7.7 oder höher. Mac-Computer müssen mit OS X Tiger 10.4.11 oder neueren Versionen ausgestattet sein, Windows-PCs mit Vista oder XP und dem Servicepack 2. MobileMe unterstützt die Browser Safari 3, Internet Explorer 7 und Firefox ab Version 2.
Leider wird in dem News-Beitrag nicht geschrieben, dass der beschriebene Dienst
sehr bald Apples bisherige Synchronisations-Umgebung ".Mac" ablösen
wird.
Endlich bekommt das betagte .Mac einen (hoffentlich) würdigen
Nachfolger!
79€ im Jahr ist ja schon teuer, für eine Synchronisierungslösung. Auch wenn
Webspace von 20GB drin sind, viel zu überteuert.
Das gleiche entwickelt Microsoft seit ein paar Monaten für Windows, Mac, Windows
Mobile, Xbox 360, Zune etc. und das ist kostenlos! Da warte ich doch lieber noch
ein bisschen...
Ich hoffe Microsoft Live Mesh wird gratis, ein ähnliches System und Mac
kompatibel
genau deshalb will ich kein iphone geile software aber mann muss immer sau viel
zahlen typisch apple
*****e
Sorry Leute aber da wird immer über die Kosten reklamiert. Keiner von uns will kostenlos arbeiten. Alle Geräte und Dienstleistungen sollen perfekt funktionieren usw. aber zahlen dafür geht nicht. 79 Euro im Jahr für ein System das läuft sollte zahlbar sein. Meist sind es die Leute die im selben Zug aber jede Menge Cash für Bier im Restaurant zahlen oder für den billigsten Preis dann noch 4 verschiedene Verkaufsläden mit dem Auto besuchen und am Schluss mehr Sprit verfahren als sie profitieren vom Preis.