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Firefox Mobile Demo: Jeder Pixel für die Website

Firefox Mobile Demo Jeder Pixel für die Website

Autor: Rene Melzer | 12.06.2008 - 12:45 | (2)

Die Entwickler der Mozilla Foundation haben hart gearbeitet, seit sie sich im Oktober 2007 entschlossen, ihren Browser Firefox auf Handys zu portieren. Herausgekommen ist ein Konzept, das Azar Raskin, Chef der Abteilung für User Experience, in einem Video vorstellt und zur Diskussion freigibt. Die Veränderungen zu den ersten Ideen, die im Februar 2008 vorgestellt wurden, sind immens. Das Video zeigt den Prototypen von Firefox Mobile für Touchscreen-Handys in einem frühen Stadium. Raskin betont, dass in dem Video nur eine Möglichkeit vorgestellt wird, wie sich der Browser zukünftig benutzen lässt. Er lädt alle ein, neue Wege der Bedienung vorzuschlagen.

Das vorgestellte Konzept ist bereits weit fortgeschritten. Die Entwickler ließen sich sowohl von Apples Safari-Browser für das iPhone inspirieren als auch vom Firefox für den Computer. Wie Raskin in seinem Blog ausführt, ist gerade bei eingeschränkten Eingabemöglichkeiten und kleinen Bildschirmen die Präsentation der Inhalte und die Interaktion sehr wichtig. Standard-Benutzermodelle wie Menüs, Mauspfeile oder eine immer gleiche Benutzeroberfläche machen unter diesen Bedingungen wenig Sinn. Der Prototyp zeigt nach dem Aufrufen die gespeicherten Lesezeichen und ein Feld mit einem großen Plus. Ein Klick darauf öffnet eine neue Internetseite, hier auch Tab genannt. Sie wird, anders als beim derzeit beliebtesten mobilen Browser Opera Mini, nicht in einer Übersicht dargestellt. In einer Ansicht wird die Seite soweit verkleinert, dass sie seitlich mit dem Ende des Displays abschließt. Der Browser nutzt jedes Pixel Display. Die Bedienelemente sind versteckt und werden erst sichtbar, sobald der Nutzer über das Ende der Seite hinausscrollt.

Firefox mobile demo video

Die Menüs verstecken sich außerhalb der Seite

 

Am oberen Ende befindet sich die Adressleiste. Tippt der Nutzer darauf, schlägt Mozilla bereits besuchte Seiten vor. Die Vorschläge sind nach Häufigkeit und zeitlich geordnet. Am unteren Ende befinden sich die sogenannten Action-Buttons. Diese kann der Anwender frei mit beliebten Funktionen belegen, wenn er etwa häufig Nachrichten bei digg.com oder del.icio.us einstellt. Am linken Rand sind die Standard-Menüs. Mit ihnen kann der Nutzer eine Seite vor- oder zurückblättern, Lesezeichen hinzufügen und sich

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Kommentare
  1. 13.06.08 21:45 Markus Goebel (Member)

    In der Version auf dem N810 kann ich die Add Ons schon nutzen. Hoffentlich
    bekommt sie bald Azar Raskins Oberfläche übergezogen.

  2. 13.06.08 16:07 Muhkuhboss (Gesperrt)

    ich hoffe für den browser wirds auch mal add ons wie adblock plus
    geben.....

    gneau wie die tausenden erweiterungen am pc!

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