Auf der CommunicAsia hat Garmin erstmals einen funktionstüchtigen Prototypen seines ersten Handys vorgestellt. Das Navi-Phone hinterließ einen überzeugenden Eindruck bei den Besuchern. Das System reagiert schnell und die Bedienung ist einfach und intuitiv. Jetzt wurde das Gerät vom Blog Laptopmag genauer unter die Lupe genommen.
Im Februar 2008 kündigte der Navigationsgerätehersteller Garmin seinen Einstieg in den Handymarkt an. Auf der CommunicAsia konnte das erste Modell nüvifone erstmals mit laufendem Betriebssystem von den Besuchern ausprobiert werden. Als Garmin es auf dem MWC in Barcelona vorstellte, standen nur noch Dummies in den Vitrinen. Todd Haselton vom Blog Laptopmag hat über den Navi mit der Lizenz zum Telefonieren ein Video gedreht und einen kurzen Erfahrungsbericht veröffentlicht.
Das nüvifone wird wie das iPhone und das Touch Diamond weitgehend über das Display bedient. Nur seitlich finden sich Tasten zur Lautstärkeregelung. Daher legt Garmin viel Wert auf große, fingerfreundliche Symbole bis tief in die untersten Ebenen der Anwendungen. Trotz der Displaydiagonale von 3,5 Zoll werden aufgrund der Größe nur maximal 6 Symbole angezeigt. Stehen mehr Programmpunkte zur Verfügung, scrollt der Nutzer mit einem Fingerstrich durch das Menü. Dem Video nach zu urteilen, haben die Entwickler die Komponenten gut aufeinander abgestimmt, das System ist extrem reaktionsfreudig. Allerdings ist nach Aussage des Autors die Software noch in einem frühen Stadium und einzelne Programme laufen noch instabil. Das nüvifone spielt die Kompetenz seines Herstellers vor allem bei der Navigation aus. Ziele lassen sich aus dem Telefonbuch und dem Kalender hinzufügen und die Bilder der Kamera werden automatisch mit Geoinformationen versehen. Viele Menüpunkte führen zu Anwendungen, die zusätzliche Informationen beim Navigieren zur Verfügung stellen, etwa Sonderziele wie Tanktellen, Bankautomaten oder Hotels. Hinter weiteren Icons finden sich gespeicherte Routen oder Stadtinformationen für Touristen. Die Standortfindung und Routenführung konnte nicht vorgeführt werden, weil in der Messehalle kein Kontakt zum Satelliten möglich war.
Neben GPS, HSDPA und WLAN hat der Hersteller auch einen Lagesensor eingebaut. Dreht man das Handy auf die Seite, schaltet die Ansicht automatisch in den Landschaftsmodus. Öffnet der Nutzer die SMS- oder E-Mail-Anwendung, erscheint auf dem Bildschirm eine QWERTZ-Tastatur, die sehr an das iPhone erinnert. Beim Druck auf eine der großen, virtuellen Tasten wird sie versetzt und vergrößert angezeigt. Bei längeren Texten wird es jedoch schnell unübersichtlich. Die Tastatur lässt nur Raum für drei bis vier Zeilen. Der Browser konnte nicht vorgeführt werden, doch der Garmin-Mitarbeiter versicherte, auch dieser ist mit dem Safari-Browser auf dem iPhone vergleichbar. Ein Multimediaplayer ist ebenfalls integriert, allerdings waren weder Musiktitel noch Videos auf dem Gerät. Das nüvifone wird später als geplant auf dem Markt erscheinen. Wurde im Februar noch das dritte Quartal anvisiert, korrigierte der Garmin-Mitarbeiter den Termin auf das vierte Quartal 2008. Wer nicht so lange warten will, bis er einen ersten Eindruck vom Navi-Handy bekommt, der kann sich das Video auf laptopmag anschauen. Am einfachsten lässt es sich im Safari-Browser von Apple öffnen.
Mhh, das ist schwierig zu beurteilen.
Das, was bisher funktioniert, sieht gut
aus, aber bei den Teilen, die noch nicht implementiert sind, sind noch ein paar
Brocken dabei (vor allem Media Player und Internet Browser).
Wenn Garmin die
hin bekommt, dann könnte das was geben. Aber es ist halt generell schwierig, in
einem Segment die Füße auf den Boden zu bekommen, die nicht zu seinem
Standard-Repertoire gehören. Wenn dann der Erstling ganz mies wird, dann hat man
verschissen.
Wenn das funktioniert und auch die Internet Anbindung und die Laufzeit gut
gelöst ist, wird das mein Handy forever. Denn dann ist alles drin was ich
brauche unterwegs.
Telefon
Navi
Internet
Hoffentlich bekommt das Teil auch eine Exchange-Server-Anbindung!!!!