Nach Informationen des Technik-Blogs Boy Genius kämpfen die Software-Entwickler derzeit mit einer Reihe von Problemen, die die neue Technik im Blackberry 9500 Thunder mit sich bringt. Der iPhone-Killer von RIM sei derzeit noch weit von der Serienproduktion entfernt.
In den vergangenen Wochen gab es viele neue Informationen über das Blackberry 9500 Thunder mit Touchscreen. Das nährte die Hoffnung, der iPhone-Killer von RIM würde bald schon erscheinen. Nun berichtet der Technik-Blog Boy Genius Report jedoch, das Modell sei noch weit von der Serienproduktion entfernt und mit seinem Erscheinen "in frühestens 4 bis 5 Monaten zu rechnen". Viele neue Funktionen, die Blackberry beim 9500 Thunder erstmals verwendet, machen den Software-Entwicklern noch große Probleme.
Die Benutzeroberfläche blinkt und friert ein, Eingaben werden erst nach Sekunden beantwortet und der Bildschirm zeigt selbst bei der geringsten Berührung Streifen. Es gibt einen Lagesensor, doch der "dreht durch", wenn man das Handy bewegt. Außerdem "nerve" die virtuelle Tastatur. Die meisten Leute, die das Handy bereits in die Hand nehmen konnten, "dachten, es sei ein Witz." Außerdem verrät die anonyme Quelle eine weitere Neuerung bei dem Touch-Berry. Wie das Qbowl von Samsung oder das Viewty von LG wird auch das 9500 mit einem haptischen Feedback auf die Eingaben des Nutzers reagieren. Bei Blackberry vibriert aber nicht der gesamte Bildschirm, sondern das Feedback ist auf den Punkt beschränkt, den der Nutzer berührt. Außerdem reagiert das Smartphone von RIM mit einem "Klick" statt einer Vibration. Dazu ist in den Touchscreen wahrscheinlich eine Schicht eingelassen, die das Gefühl durch inverse Piezoelektrizität erzeugt. Allerdings scheint sie im Moment noch schlecht kalibriert zu sein und wild drauflos zu klicken.
Es wurden noch keine Kommentare abgegeben.