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iPhone 2.0 wird gleich am ersten Tag demoliert und ins Säurebad geworfen

Autor: Markus Goebel | 11.07.2008 - 09:16 | (17)
iPhone 2.0 wird gleich am ersten Tag demoliert und ins Säurebad geworfen
iphone 3g zwei seiten 150px presse
iPhone 3G

Heute ist der Tag des iPhone 2.0. Nach langem Warten kommt endlich ein Apple-Handy in die Läden, das ordentliche Übertragungsraten im Mobilfunk-Internet ermöglicht. Bis zu 7,2 Mbit pro Sekunde sollen durch den UMTS-Beschleuniger HSDPA auch unterwegs erreichbar sein. Das war eine der letzten Funktionen, die dem stilprägenden Smartphone von Apple bisher gefehlt hatten. Viel mehr ist deswegen auch nicht hinzugekommen in der neuen Hardware-Version. Lediglich der GPS-Empfänger ist ebenfalls neu, während der Prozessor wahrscheinlich immer noch derselbe ist, wie Geschwindigkeitsvergleiche mit der Vorgängerversion belegen. Der Verkauf startet in 22 Ländern gleichzeitig.

Die ersten genauen technischen Details werden aus Neuseeland kommen. Dort haben Technikexperten das erste iPhone 3G kurz nach Mitternacht gekauft, während es in Deutschland noch kurz nach 14 Uhr des Vortages war, und sofort in seine Einzelteile zerlegt. Seitdem berichten sie in einem Live-Blog über ihre Erkenntnisse. Erste Meldung: Die Batterie kann nach dem Öffnen leicht herausgenommen werden, während sie beim Vorgängermodell noch fest verlötet war. Das macht Hoffnung auf einen leichten Austausch ohne dass man das ganze Gerät zu Apple schicken muss.

Als nächstes wollen die US-Blogger von TechOnline nach dem Verkaufsstart in den Vereinigten Staaten die mysteriösen Mikrochips mit der Apple-Beschriftung enttarnen, indem sie die Plastikhülle mit einem Säurebad entfernen und die Prozessoren danach röntgen, um mehr über ihre eigentlichen Hersteller und technischen Daten zu erfahren. Apple verfügt ja erst seit April durch den Kauf von P.A. Semi über eine eigene Chip-Produktion. Die iPhone-Prozessoren kamen bisher von Samsung, ARM und Infineon, doch Apple möchte künftig selbst für das iPhone und den iPod entwickeln.

ipgone 3G
Mehr Funktionen für Messaging auf dem iPhone 3G
 

Mit der neuen Hardware ändert sich auch das Vertriebsmodell. Anders als beim Vorgänger gibt es das neue iPhone nicht nur in den Shops von T-Mobile, auch der Apple-Händler Gravis und Elektronik-Kaufhäuser wie Saturn oder Mediamarkt haben das iPhone in Deutschland im Angebot. Zu Schlangen vor den Läden dürfte es aber nicht kommen. Zumindest würde sich das nicht lohnen, weil die ausgelieferten Stückzahlen zu gering sind. Die Filialen der Debitel-Tochter _dug sollen fünf Exemplare bekommen, in größeren Kaufhäusern sollen es höchstens 20 sein. Zum Start heizen Apple und die Mobilfunk-Provider den Hype mit einer Mengenbegrenzung an, erst ab August soll das Gerät in ausreichender Anzahl verfügbar sein. Es kann sich aber auch um ernsthafte Lieferschwierigkeite handeln, weil der Nachschub aus China stockt. In Großbritannien musste der Apple-Partner o2 bereits die weiße Fahne hissen: Der Webshop verkündete schon am Morgen, dass die iPhones ausverkauft sind. Auch in den Filialen sehe es schlecht aus, denn Apple könne nur einen Bruchteil der Stückzahlen liefern, die O2 bestellt habe. Von der ersten iPhone-Generation hatte Apple nach eigenen Angaben sechs Millionen Geräte verkauft und allein in diesem Jahr sollen weitere zehn Millionen über den Ladentisch gehen. Die Zahlen klingen eindrucksvoll, sind aber immer noch Peanuts im Vergleich mit der Gesamtbranche, die jedes Jahr mehr als eine Milliarde neue Handys verkauft.

iphone 3G Lagesensor iTunes Presse 380px
Coverflow für Musik auf dem iPhone 3G
 

Ein wichtiges Stimmungsbarometer dürfte heute T-Mobile sein. Der Bonner Mobilfunkanbieter steht unter Druck, weil das iPhone bisher in Deutschland kein Verkaufsschlager war. Im November zeigte ein interner Bericht, wie enttäuscht T-Mobile von den Verkäufen ist. Deutschland lag damals im internationalen Vergleich auf dem letzten Platz, denn es waren gerade mal 70.000 iPhones in elf Wochen verkauft worden. Aus Österreich kamen später sogar noch schlimmere Zahlen: 8.000 iPhones in sechs Monaten bei T-Mobile. In Großbritannien wurden dagegen in den ersten elf Wochen 190.000 Einheiten verkauft und weltweit zählte Apple von Oktober bis Dezember 2,3 Millionen verkaufte iPhones. Beim Verkaufsstart des ersten iPhone hatte T-Mobile Deutschland schon am Nachmittag stolz verkündet, dass sie 10.000 iPhones mit Vertrag in wenigen Stunden an die Kunden gebracht haben. Falls es heute keine ähnliche Jubelmeldung gibt, kann das nur als Fehlstart gewertet werden.

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Kommentare
  1. 31.07.08 19:36 teeddy55

    Also ich muss auch sagen über das Ding kann man sich streiten ich persönlich
    will es nicht haben da ich denke das ist mehr was für Leute die viel mit dem
    Internet arbeiten oder drin surfen und das brauch ich nicht mich interressiert
    nur Musik für Handys und da ich mich nicht an ein Vertrag binden will auch wenn
    ich nur 20€ bezahlen würde jeden Monat.

  2. 24.07.08 22:36 Anonymous (Gast)

    Also hab mir mal die Daten vom IPhone angeschaut.. es klingt nicht schlecht.
    aber ist mir persönlich einfach zu groß.
    über technik kann man sich ja streiten
    jeder hat halt einen anderen geschmack.. ich hab z.b. nen n78.

    zu den
    Verträgen, ich find es Blödsin nur um ein bestimmts handy zu haben einen völlig
    überteuerten vertrag abzuschließen..aber so sind halt die Fans des
    Iphones...

    und zum thema vodafone.. weis garnicht was tronic hat die
    konditionen von vodafone sind doch ganz ok .. hier in der gegend hat fast jeder
    voafone also warum nicht die suerflat und wenn man es gut angeht kann man auch
    für 4 leut mit superflat mit 60€ im monat auskommen+ datenfalt macht bei uns
    z.b. incl inet flat 80€ für alles zusamen(alle ports nutzbar über UMTS )
    80/4=20€ je monat für jeden was will man den mehr bzw welcher anbieter hat das
    zu dem preis noch?

  3. 22.07.08 17:22 Anonymous (Gast)

    Das iphone mag ja ein tolles Gerät sein - mal abgesehen davon, dass z.B. die ach
    so tolle Albumfunktion für Bilder wenig Sinn ergibt, da man diese unterwegs von
    seinem Fotoapparat mangels Kartenerweiterung oder USB-Host nicht zum iphone
    rüberschicken kann, oder dass der Browser bestimmte Websites mangels Einbindung
    des Plugins nicht anzeigen kann! Aber die Tarife bei der Telekom wie auch von
    Vodafone (wo es ja angeblich auch erscheinen soll) sind dermaßen teuer und die
    Bedingungen dermaßen unverschämt:: man zahlt für ein Kontingent (Minutenpaket)
    einen Haufen Kohle. Braucht man es nicht auf, hat man sein Geld verschenkt.
    Telefoniert man aber doch mehr, dann sind die Folgeminutenpreise eine absolute
    Frechheit (in Zeiten, wo die Minute anderswo 10 Cent oder weniger kostet finde
    ich 39 Cent/min. oder mehr echt unverschämt). Solange sich das nicht ändert
    werde ich niemals bei Telekom oder Vodafone anbeißen, auch wenn die das iphone
    noch so sehr als Köder hinhalten....

  4. 14.07.08 00:11 playa_805 (Advanced Member)

    lol ist doch ne ver*****e mit den tarifen

  5. 13.07.08 17:47 Anonymous (Gast)

    also ich sagenet das das teil nicht gut ist aber seien wir doch ehrlich der
    preis ist super teuer und das mit ein 1 euro ist schön und aber erst für die
    teuersten tarife

    geht mal da drauf

    iPhone 3G für einen Euro? Vergessen
    Sie's!!:

    [url]http://www.xonio.com/artikel/Apple-iPhone-3G-Das-1-Euro-Angebot-im-[/url]
    Test_32175117.html

  6. 11.07.08 21:38 Anonymous (Gast)

    Ich sehe aber auch mehrere Meldungen über Motorola. Und was für welche!

antworten
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