Der Zubehörspezialist Hama bringt im Oktober das kabellose Ladegerät Wildcharger nach Deutschland. Zur Stromversorgung werden die mobilen Geräte einfach auf die Mauspad große Ladestation gelegt. Die Energie wird drahtlos über elektromagnetische Induktion übertragen.
Der Zubehörspezialist Hama hat angekündigt, das kabellose Ladegerät von WildCharge nach Deutschland zu bringen. Die Ladestation lädt mobile Geräte durch elektromagnetische Induktion auf, ein Prinzip, das bei elektrischen Zahnbürsten schon seit langer Zeit Anwendung findet. Handys und MP3-Player müssen dazu nur auf das Pad gelegt werden. Bis zu fünf mobile Geräte haben darauf Platz. Auf der Oberfläche des Pads sind Metallstreifen aufgebracht, die ein wechselndes magnetisches Feld erzeugen, das in einer Spule einen elektrischen Strom erzeugt. Diese steckt in einem Adapter, der den eigentlichen Aufladeprozess übernimmt. Das Unternehmen hofft jedoch, dass die Technik in naher Zukunft in die Akkus integriert wird und den Adapter überflüssig macht.
Der Adapter kann unterschiedliche Formen haben. Für das iPhone wurde beispielsweise eine Silikonhülle entwickelt, andere Handys sind mit einer kleinen Metallplatte verbunden. Alle haben magnetische Kontaktpunkte auf der Rückseite, über die der Ladevorgang ermöglicht wird. Da zwischen der Ladestation und den Geräten kein Strom fließt, kann die Oberfläche des Pads gefahrlos berührt werden. Beim Verkaufstart sind Adapter für gängige Handys der verschiedenen Hersteller sowie für das Apple iPhone und den iPod geplant. Später soll das Sortiment dann auf Navigationsgeräte, Digitalkameras und andere MP3-Player erweitert werden. Ganz billig ist der kabellose Aufladespaß jedoch nicht, das Pad soll ab Oktober für voraussichtlich 60 Euro in den Handel kommen. Hinzu kommen 25 Euro für einen Adapter. Wer seine mobilen Endgeräte wie MP3-Player und Handy immer dabei hat, sich den Ballast von mehreren Netzteilen aber nicht antun möchte, wird vielleicht zugreifen.
Zum Wirkungsgrad und unterschiedlicher Ladespannung könnt ihr die
Hama-Mitarbeitern persönlich befragen, das Unternehmen stellt die Ladematte Ende
August auf der IFA aus.
Mich würde auch brennend interesseieren wie der Wirkungsgrad solcher Ladegeräte
ist. Ich denke, dass dabei ein großer Teil der aufgenommen Energie verschwendet
wird und die Verluste sehr hoch sind.
Wäre dem nicht so, könnte man ja schon
längst jegliche Energie kabellos übertragen - also auch Steckdosen abschaffen.
Die physikalischen Prinzipien sind nichts Neues und technischen Möglichkeiten
bestehen ja schon seit Jahrzehnten...
Ein solches Ladegerät mit einem
vergleichbaren Wirkungsgrad wäre allerdings auch mein Traum.
Das ist ganz egal ! Die Spannung kann im Adapter angepasst werden und bei 0,1
Volt macht es keinen unterschied da die Spannug immer etwas schwankt.
Mal so ne Frage von einem technisch unbegabten: wie läuft denn das mit den
unterschiedlichen volt-zahlen...? Nokia hat zb 3,7 volt, SE nur 3,6...
Hört sich jetzt blöd an aber ich wollte diese Idee schon Patentiern lassen
...... war aber leider zu spät ( vor 1,2 Jahren ).
Genau mit dem gleichen
Prinzip wollte ich es auch für Notebooks mitmachen ( bei Besprechungsräumen usw
bestimmt sinnvoll wenn im Tisch integriert)
wenn dieses System in jedem Akku
integriert wäre ( kommt bestimmt früher oder später) wäre mit dem Kabelsalat für
die Stromversorgung endlich ein Ende.
Die Energie kann nicht verschwinden ... sie wird nur nicht übertragen. An den
Stellen wo sich kein Gerät kein Gerät befindet wirkt dieses Ladegerät als
Luftspule. ( Luftspulen benötigen sehr wenig Energie)
Es ist ein ganz
simples transformatorprinzip wie in diesem fall die energie übertragen wird. Die
Energie kann aber nicht über weite strecken übertragen werden ( Für Steckdosen)
da das Magnetische Feld viel zu groß sein müsste .
PS.: Kann auch
blödsinn sein was ich geschrieben habe aber ich würde es so machen ;-)