Bundesweit ist Handy-Parken bereits in 22 Städten möglich. Von den zehn größten Städten Deutschlands bieten bislang aber nur Berlin, Köln und Stuttgart das bargeldlose Bezahlen von öffentlichen Parkplätzen an. In den nächsten Monaten sollen vier weitere Kommunen hinzukommen.
Handy-Parken, also das Bezahlen von öffentlichen Parkplätzen mit dem Mobiltelefon, breitet sich in Deutschland aus. Bundesweit bieten schon 22 Städte die Möglichkeit des bargeldlosen Bezahlens, darunter Berlin, Köln und Stuttgart. Das ergab eine aktuelle Erhebung des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikaion und neue Medien (BITKOM). Mit Lübeck, Potsdam, Moers und Oldenburg kommen in den nächsten Monaten mindestens vier weitere Kommunen hinzu. Autofahrern bietet das System vor allem zwei Vorteile: Sie sparen sich die Suche nach Kleingeld und unnötiges Überzahlen an der Parkuhr. Weil die Abrechnung beim Handy-Parken minutengenau erfolgt, zahlt man nur für den tatsächlich geparkten Zeitraum. "Das Handy-Parken ist eine sehr interessante Mobile-Payment-Anwendung, denn es bietet wesentlich mehr als nur die bargeldlose Zahlung", sagte BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer. So können zahlreiche neue Dienste angeboten werden, wie beispielsweise die Erinnerungsfunktion per SMS beim Kurzzeitparken. Günstig sei das Verfahren auch für Unternehmen, die einen größeren Fuhrpark unterhalten, denn "anstelle zahlreicher Einzelbelege fällt beim Handy-Parken nur eine zentrale Rechnung für alle Parkvorgänge eines Monats an", so Scheer.
Nutzer müssen sich einmalig im Internet anmelden und ihre Rufnummer, Kontoverbindung und das KFZ-Kennzeichen angeben. Wenn sie ihr Auto parken, teilen sie dies per SMS oder Anruf von ihrem Handy aus mit. Das System erkennt das Mobiltelefon, ordnet das Auto zu und startet die Zeit. Bei der Rückkehr meldet sich der Nutzer ab, um den Parkvorgang zu stoppen. Die Gebühren werden am Monatsende per Lastschrift vom Konto abgebucht. Schwarzparker können dabei noch immer erwischt werden: Das Ordnungsamt prüft mit Taschencomputern, ob für das abgestellte Fahrzeug bezahlt wird.
Wie uns doch immer wieder alte Hunde als "Innovationen" verkauft werden.. auf
dem Balkan (Zagreb und Belgrad z.B.) kann man schon seit Jahren per Handy
bezahlen. Dort sind alle Automaten schon lange abgeschaltet worden.
Genauso
Thema Autogas. In Bulgarien gibts kaum ein Auto, wlches mit Bezin fährt, seit
Jahren alle auf Gas umgerüstet. Bei uns im Technoland glaubt man ja immer,
Vorreiter zu sein.. lol
In Österreich erst in Linz und Graz möglich. Kommt im September nach Salzburg, allerdings muss man sich auch hier registieren vorher (www.mobilparken.at). Aber besser als Groschen.