Der damals zuständige Leiter Hugo Rüdiger hat eine der Aufsehen erregenden Studien zur Erbgutschädigung durch Mobilfunkstrahlung zurückgezogen. Nach mehrmonatiger Untersuchung durch einen Wissenschaftsrat hat dieser nun zweifelsfrei festgestellt, dass die für die Experimente zuständige Mitarbeiterin den Verblindungs-Code kannte und die Daten manipulierte.
Eine umstrittene Untersuchung der Universität Wien über Erbgutschädigungen durch Handystrahlung ist fehlerhaft. Studienleiter Hugo Rüdiger, ehemaliger Chef der klinischen Abteilung für Arbeitsmedizin, hat die Studie zurückgezogen. Weitere Untersuchungen des Wissenschaftsrates der Universität haben ergeben, dass die verantwortliche Mitarbeiterin seit August 2005 den Code kannte, mit dem die Proben verschlüsselt waren. Die Anonymisierung durch einen Code ist notwendig, damit keiner der Forscher vorher weiß, welche Zellprobenen der Strahlung ausgesetzt waren. Nur so kann unter dem Mikroskop herausgefunden werden, ob Veränderungen am Zellkern durch den Mobilfunk verursacht wurden.
Die betreffende Studie hatten die Auswirkung von Funkwellen in den Frequenzen 1800 MHz (GSM) und 1950 MHz (UMTS) untersucht. Dabei sollen schon bei geringer Dosierung Brüche im Erbgut von Zellen aufgetreten sein. Nachdem mehrfach Zweifel an diesen Ergebnissen aufkamen, hatte die Universität Wien Testversuche von derselben Mitarbeiterin durchführen lassen, die in der Publikation der Studie zitiert wurden. Sie lieferte dabei Daten, ohne die dazugehörigen mikroskopische Untersuchungen und Auswertungen überhaupt gemacht zu haben. Nach ihrer Überführung hat sie das Fehlverhalten sofort eingestanden.
Der verantwortliche Professor, Hugo Rüdiger, hatte die Vorwürfe anfangs zurückgewiesen. Seine Mitarbeiterin hätte zwar den Code geknackt, mit dem die Proben sicherheitshalber verschlüsselt waren, dennoch seien die Daten richtig zustandegekommen. Außerdem beschuldigte die Kommission zur Begutachtung seiner Studien der Befangenheit, weil ihr Leiter bei einem Mobilfunkunternehmen beschäftigt ist. Diesen Vorwurf konnte der Wissenschaftrat entkräften, in dem er den Leiter durch ein ehemaliges Mitglied des Verwaltungsgerichtshofes ersetzte.
Der Prof. ist ja schon in Rente. Und die Tante, die gefälscht hat, wird
wahrscheinlich eine Heldin für die Ökos.
Tja die Forscher wollten halt einmal im Rampenlicht stehen. Was ihnen ja auch
gelungen ist. Nur wird es bei dem einen mal auch bleiben. Mit so einer tollen
"Studie" im Lebenslauf findet man bestimmt den Traumjob.
Problem dabei ist nur das es zuviel leichtgläubige Leute gibt, welche dann
sofort Angst kriegen und am liebsten kein Handy mehr benutzen.
Achja und wenn
sie krank werden wars natürlich den nächste GSM/UMTS Mast...
Immer wieder
schade...und das Image der Uni natürlich schön in der Dreck gezogen...
Man sollte sich fragen wem die gefälschte Studie nützt und wem die echten
Ergebnisse schaden würden.
Schon mal dran gedacht, dass er auf Druck von irgendwem die Studie zurück
zieht?!