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Kanadische Netzbetreiber erheben Gebühr für ankommende SMS

Autor: Frank Kabodt | 30.07.2008 - 09:15 | (10)
Kanadische Netzbetreiber erheben Gebühr für ankommende SMS

Dass Mobilfunkkunden in den USA für ankommende Telefonate zahlen, ist bekannt und stößt hierzulande auf Unverständnis. Die beiden kanadischen Anbieter Bell und Telus bauen auf diesem Geschäftsmodell auf und haben ankündigt, ab August auch eingehende Kurznachrichten bei den Kunden in Rechnung zu stellen. Das berichtet das US-Magazin mobileburn.com. Ab dem 8. August will Bell seine Teilnehmer mit dem neuen Tarifmodell zur Kasse bitten, Kunden von Telus bleiben bis 24. August verschont. Dann verlangen beide Netzbetreiber für jede eingehende Kurznachricht 0,15 Kanadische Dollar, umgerechnet rund 9,4 Cent. Ausgenommen von der Umstellung sind Bestandskunden mit Laufzeitverträgen.

Wie sich das auf die Zahl der Neukunden auswirkt, kann man sich denken. Bell und Telus scheinen darin allerdings noch kein Problem zu sehen. Für die Kunden hat die Umstellung hingegen Konsequenzen: Sie müssen für jede Kurzmitteilung zahlen und können vorher nicht entscheiden, welche SMS sie empfangen möchten und welche ungelesen gelöscht werden soll. Deshalb werden sich in Zukunft wohl auch Gerichte mit dieser Frage beschäftigen müssen.

Auch in Europa könnten eingehende Telefonate bald in Rechnung gestellt werden. Im Juni wurde berichtet, dass EU-Kommissarin Viviane Reding eine Senkung der Terminierungsentgelte auf 1 bis 2 Cent fordert. Was sich für den Kunden positiv anhört, kann jedoch schnell als Schuss nach hinten losgehen. Denn die Anbieter versuchen, die rückläufigen Umsätze durch neue Preismodelle auszugleichen. Die EU-Kommission hat gegen solche Geführen keine Einwände. Bislang zahlen Netzbetreiber, deren Kunden in Fremdnetze telefonieren, für die Durchleitung des Anrufs ein Terminierungsentgelt zwischen 7,92 und 8,8 Cent je Minute.

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Kommentare
  1. 31.07.08 14:05 Varras (Advanced Member)

    @ jack5288

    ja das stimmt aber viele haben ja nen SMS Paket und ob ich nun 5€
    für so ein Paket zahle, oder 5€ für z.B. nen DATA 30 Option, ist ja dann kein
    unterschied.
    Ich lade mir z.B. nur die Betreffzeilen runter und dann die mails
    die ich brauche nur in Textform und damit komm ich gut hin, obwohl ich noch ab
    und zu surfe und myspike synce.

  2. 31.07.08 02:13 jack5288 (Gast)

    email schön und gut aber viele haben einfach keine datenoption in ihrem vertrag.
    somit kostet jedes mailabrufen geld das senden genau so. wenn man jetzt bei gmx
    ist sind die mail immer größer weil ja die schwule werbung mit drin ist usw also
    ob email jetzt soviel günstiger is...

    back to news: bei denen hat wohl einer
    vergessen die uhr zu stellen und die haben noch 1. april. also das echt mal der
    größte schwachfug den ich je gehört habe.

  3. 30.07.08 21:47 Varras (Advanced Member)

    Die SMS ist tot, es lebe die email!!!!!!!

  4. 30.07.08 20:01 AlfredENeumann (Member)

    Auch in Deutschland wäre das schön. Dann würden die Leute die so viele SMS
    schreiben bald sehr einsam werden und Aussterben. Dann kapieren vielleicht
    einige das deine email auf dem Handy um einiges günstiger ist.

  5. 30.07.08 13:11 Stammleser (Advanced Member)

    Wer bei Google mal "block SMS" eingibt, findet viele Webseiten auf denen sich
    Amerikaner Tipps geben, wie sie den SMS-Empfang blockieren können. Hauptursache
    sind nervige Werbe-SMS, deren Empfang auch noch bezahlt werden muss.

  6. 30.07.08 12:24 Anonymous (Gast)

    Ist doch eine gute Methode um doofe Menschen von intelligenten zu unterscheiden;
    wie der Besuch bei Mc Donalds u.a. Fastfood Trögen, wer regelmäßig hingeht ist
    meistens arm und dumm laut einer Umfrage im Jahr 2007.
    Gruß

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