In Österreich wird das Handy-TV-Netz konsequent ausgeweitet. Zum Start der Olympischen Spiele geht das mobile Fernsehen via DVB-H im Großraum aller Landeshauptstädte auf Sendung. Das Angebot wird gut angenommen, bereits 5000 Kunden konnten die Anbieter nach Branchenmeinung seit dem Start am 6. Juni für das Handyfernsehen begeistern.
Während in Deutschland über den Tod von DVB-H spekuliert wird, bauen die Anbieter in Österreich ihr Handy-TV-Netz konsequent aus. Zum Start der olympischen Spiele am 8. August werden auch Eisenstadt, St. Pölten, Graz, Linz und Bregenz zugeschaltet, dann ist das Handyfernsehen im Großraum aller Landeshauptstädte empfangbar. DVB-H wurde am 6. Juni zur Fussball-EM in den Austragungsorten Wien, Salzburg, Klagenfurt und Innsbruck gestartet.
Nokia N77: das derzeit einzige, in
Österreich erhältliche DVB-H-Handy
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Das Angebot wird bereits gut angenommen. Derzeit sehen nach Branchenschätzungen rund 5000 Kunden am Handy fern. Alleine One hat vom bisher einzigen in Österreich erhältlichen DVB-H-Handy, dem Nokia N77, mehr als 2.500 Stück verkauft. Auch 3 und A1 sind mit dem Verkauf des N77 sehr zufrieden. 3 plant sogar, sein Angebot an DVB-H-Handys um das italienische Design-Handy Momo zu erweitern. Während der olympischen Spiele in Peking rechnen die Netzbetreiber mit einer wachsenden Nachfrage, weil viele Wettkämpfe während der Arbeitszeit stattfinden. Bis Jahresende erwartet beispielsweise One 8.000 bis 10.000 DVB-H-Kunden.
weil dvb-h nun mal der mobile.tv standart ist und nur weil es D nicht auf die
reihe bekommt, heisst es nicht, dass es auch die anderen nicht packen...
Finde ich eine gut Idee, vorallem wenn die olympischen Spiele in der
Arbeiteszeit übertragen werden. Aber warum sie DVB-H und nicht DVB-T als Empfang
nehmen ist fraglich.
ja, deutschland bekommt die einfachsten dinge nicht hin ;)