Europäische Forscher haben unter der Leitung des deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt eine tragbare Mobilfunkanlage entwickelt. Sie wiegt nur 10 Kilogramm und passt in einen Koffer. Das Gerät ermöglicht Handytelefonate und den mobilen Zugang zum Internet in einem Umkreis von mehreren hundert Metern. Gedacht ist es zur Koordination von Helfern in Katastrophengebieten.
Viele Orte auf der Erde sind immer noch ohne Handyempfang, obwohl manche Leute selbst auf einer einsamen Insel, beim Schlittenhundrennen in Kanada oder auf der Spitze des Mount Everest nicht auf Mobiltelefonate verzichten möchten. Wie gut, dass europäische Forscher unter der Leitung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt ein Mobilfunknetz zum Mitnehmen entwickelt haben. Alle Komponenten von WISECOM wiegen zusammen nur zehn Kilogramm und passen in einen Koffer, der sogar als Handgepäck im Flugzeug mitgenommen werden kann.
Ausgepackt und aufgebaut ermöglicht die Mobilfunkanlage Handytelefonate über GSM oder den Behördenfunk Tetra in einem Radius von mehreren hundert Metern und bietet gleichzeitig einen Internetzugang via WLAN oder WiMAX. Die Station leitet die Daten an einen Inmarsat-Satelliten weiter und kann dadurch weltweit eingesetzt werden. Gedacht ist das System eigentlich für humanitäre und Katastrophenhilfe. Es dient in erster Linie zur Koordination von eintreffenden Helfern in einem Basiscamp. Doch auch Bergsteiger, Abenteurer oder Forscher hätten damit in abgelegenen Gebieten eine Verbindung zur Zivilisation.
Für größere Katastrophenfälle oder zur Versorgung eines ganzen Lagers haben die Forscher ein größeres System entwickelt. Das wiegt 60 Kilogramm und hat die Größe von zwei Reisekoffern. Es ist mit einer Abdeckung von mehreren Kilometern deutlich leistungsfähiger und ermöglicht höhere Datenraten zum Satelliten.
Fragt sich nru was im Endeffekt günstiger kommt...
Das Gerät oder nen
Satelitentelefon...
der vorteil wäre wohl, dass mehrere das nutzen könntne, oder?^^ anders wäre wohl
das telefon doch praktischer xD