Die meisten Handyverträge in Deutschland enthalten rechtswidrige Klauseln in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Das ist das Ergebnis eines Vergleichs der Zeitschrift Computerbild. Von den untersuchten Anbietern kann nur Aldi Talk rechtlich einwandfreie AGB vorweisen. Der Discounter erreichte als einziger ein gutes Testergebnis. Schlusslicht wurde T-Mobile, weil "unzählige Ausnahmeregelungen in winziger Schrift ohne Absätze die Augen der Kunden quälen".
Die Tester von Computerbild hatten das Kleingedruckte bei Werbeangeboten und Tarifbeschreibungen untersucht. Dabei handelt es sich um unzählige Verweise auf Fußnoten, die mit Sternchen gekennzeichnet sind, und sonstige kleingedruckte Zusatzregelungen, die ein Angebot eigentlich präzisieren sollen. Bei Vodafone zählten Tester bis zu 23 Fußnoten. Bei T-Mobile sind es sogar 33 Extraklauseln im Tarif Relax 50, die zu allem Überfluss noch in extrem leseunfreundlicher Schriftgröße von 5,5 Punkt gedruckt sind. Zum Vergleich: Eine durchschnittliche Zeitungsschrift ist 9 Punkt groß. Die Discounter würden es besser machen, schreibt Computerbild, weil sie in aller Regel auf komplizierte Zusatzregelungen verzichten.
In den AGB fanden die Tester viele Rechtsverstöße: T-Mobile versucht, sich künftige Preiserhöhungen wegen steigender Lohnkosten vom Kunden vorab genehmigen zu lassen. Tchibo, O2, E-Plus und Base möchten sich gegen Minderungsansprüche bei mangelhaftem Handyempfang absichern. Außerdem behalten sich Congstar, T-Mobile, E-Plus und Base das Recht vor, Anschlüsse schon bei einem minimalem Zahlungsverzug zu sperren. Auch in den Vertragstexten sind unzulässige Regelungen versteckt. So zwingt E-Plus seine Kunden durch den Vertragsabschluss automatisch, dass sie Werbung auf dem Handy, per E-Mail und Brief akzeptieren müssen. Nicht illegal, aber ärgerlich sind weitere Vertragsdetails, welche die Netzbetreiber im Kleingedruckten verstecken: O2, E-Plus und Base werben zwar mit besonders transparenten und günstigen Tarifen, aber von ihren Kunden verlangen sie die höchsten Sondergebühren. Beispielsweise kostet ein Anruf bei der Hotline von E-Plus bis zu 1,25 Euro pro Minute. O2 berechnet für den Wechsel in einen günstigeren Tarif satte 50 Euro. Für eine Gesprächminute zu einer Telefonnummer mit der Vorwahl 01805 verlangen alle Anbieter zwischen 49 und 86 Cent. Aus dem Festnetz kostet das nur 14 Cent.
Ne da hast du mich falsch verstanden. Ich meinte das andersherum. Ich finde es
genauso ***** wie du, und auch eine Unverschämtheit von den Providern. Ob sich
da was ändert wage ich aber zu bezweifeln.
Mannomann, Iggy, verstehst Du alle Paragrafen in Deinem Mobilfunkvertrag?
Respekt!
Die meisten Leute unterschreiben einfach und hoffen, dass alles OK
ist. Sonst könnten solche unzulässigen Klauseln gar nicht monatelang im
Kleingedruckten versteckt bleiben, bis endlich Computerbild das Thema
behandelt.
Mal sehen, ob sich jetzt überhaupt etwas ändert.
Tja da sollte man sich anscheind schon richtig informieren, bevor man einen
Vertrag bei den Providern abschließt!
Traurig ist es aber allemal.
diese beschi**enen Mobilfunkanbieter...schlimm genug dass man 24 monate an einen
vertrag gebunden ist...
Die ganze Sache war eigentlich ja schon klar, allerdings wuerde es mich
persoenlich interessieren wie wohl BiildMobil abgeschnitten hat...
aber irgendwie schon seltsam:
der einzige anbieter, der keine illegalen
klauseln im vertrag hat soll augerechnet vodafone sein.
zufälligerweise das
netz, in dem man mit bildmobil telefoniert.... :-)