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Autor: Frank Kabodt | 21.08.2008 - 11:22 | (5)

E-Mail-Maschine von Peek: 100 Dollar für mobile Nachrichten

Gibt es einen Markt für mobile Endgeräte, die nur über eine E-Mail-Funktion verfügen? Das US-Startup Peek geht davon aus und bringt ab Mitte September ein solches Gerät in den Handel. Mit 100 Dollar scheint der Kaufpreis zu hoch, auch die monatlichen Kosten von 20 Dollar dürften einen möglichen Erfolg verhindern.

E-Mail-Maschine von Peek: 100 Dollar für mobile Nachrichten

Das New Yorker Startup Peek geht mit einem ehrgeizigen Projekt an den Start: Die Firma erwartet einen Anstieg der mobilen E-Mail-Nutzung und hat allein für diesen Zweck ein kompaktes Endgerät vorgestellt. Am 14. September erscheint es auf dem US-Markt und hat außer der E-Mail-Funktion nicht viel zu bieten: Keine Kamera, kein Mediaplayer, kein Browser, sogar auf eine Telefonfunktion muss der Käufer verzichten. Stattdessen erhält er für 99,95 Dollar ein Gerät im BlackBerry-Format, das ausschließlich E-Mails abrufen und senden kann. Die Eingabe erfolgt über die QWERTY-Tastatur unterhalb des Bildschirms. Damit sind die Ausgaben aber nicht gedeckt. Wer die einzige Anwendung des Gerätes nutzen möchte, zahlt weitere 19,95 Dollar im Monat für den unbegrenzten Datenverkehr. Dafür arbeitet Peek mit T-Mobile USA zusammen.

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Nur E-Mails: Peeks Endgerät hat nur eine Funktion

Ein Erfolg des jungen Unternehmens ist fraglich. Laut einer Studie von M:Metrics verwenden gerade einmal 13 Prozent der US-Handynutzer die E-Mail-Funkion ihres Telefons und nur 7 Prozent nutzen sie regelmäßig. Da etwa 90 Prozent der Handynutzer auch einen E-Mail-Account haben, sieht das Unternehmen im Markt für elektronische Nachrichten auf dem Handy sehr großes Potenzial. Ob das Interesse der Nutzer die Erwartungen auch erfüllt, ist aber noch unklar. Ein weiteres Problem von Peek ist vor allem der hohe Kauf- und Vertragspreis: Smartphones mit herausragenden E-Mail-Funktionen, die Nachrichten per Direct-Push direkt vom Server empfangen, gibt es mit Vertrag ebenfalls für 100 Dollar. Und sie bieten zudem noch zahlreiche weitere Funktionen.

Zweifellos gibt es einen Markt für simple, einfach zu benutzende Geräte, deren Funktionsumfang nur auf die wichtigsten Anwendungen reduziert ist. Doch für 100 Dollar Kaufpreis und zusätzlich 20 Dollar Grundgebühr im Monat ist die Konkurrenz im Mobilfunkmarkt zu groß. Zum halben Preis hätte Peek möglicherweise mehr Chancen auf Erfolg.

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Kommentare
  1. 21.08.08 16:01 Anonymous (Gast)

    ich brauche auch ne dumme idee für n startup..mein gott...nur email...für 100$
    und dann nur 20$moantlich und sowas findet geldgeber?

  2. 21.08.08 14:36 Varras (Advanced Member)

    Ich glaube nicht das dieses Konzept auf geht

  3. 21.08.08 12:48 Thomas (Professional Handy Master)

    Ganz klar, an den Monatsgebühren muß gearbeitet werden. Ansonsten kein
    schlechter Ansatz mit Potential, welches aber cleverer genutzt werden sollte.

  4. 21.08.08 12:27 Anonymous (Gast)

    Tach
    Total überflüssig; dieser Firma geb ich ein Jahr oder bis die Kohle der
    Geldgeber verbrannt ist..
    Gruß

  5. 21.08.08 12:24 Stammleser (Advanced Member)

    Die Monatsgebühr muss weg, dann kann das Gerät auch $300 kosten. Wie beim Kindle
    von Amazon: Mobilfunkinternet unbegrenzt ist im Kaufpreis enthalten.

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