Nokia hat die vom polnischen Entwickler Adam Gowdiak entdeckten Sicherheitslücken untersucht und zugegeben, dass sich S40-Handys unbemerkt manipulieren lassen. Das Unternehmen arbeitet bereits an einer Lösung des Problems.
Nokia hat zugegeben, dass die vom polnischen Entwickler Adam Gowdiak entdeckten Sicherheitslücken existieren. Über sie können Nokia-Handys mit S40-Betriebssystem unbemerkt manipuliert werden, der Angreifer benötigt nur die dazugehörige Telefonnummer. Wie das genau funktioniert, erklärt Gowdiak in einem 178 Seiten langen Report, den er über seine Website für 20.000 Euro verkauft.
Das IT-Magazin The Register berichtet, dass der finnische Handyhersteller die Behauptungen untersucht hat und die Existenz der Sicherheitslücken bestätigt. Wie viele der über 100 Millionen bereits verkauften S40-Modelle davon betroffen sind, verrät Nokia nicht. Das Unternehmen arbeitet bereits an einer Lösung des Problems, sieht aber kaum Gefährdungspotenzial für bereits im Umlauf befindliche Handys. Die Beschreibung des Hacks von Gowdiak lässt jedoch ganz anderes vermuten. Ihm sei es möglich, unbemerkt eine Applikation mit absoluten Benutzerrechten auf jedem Handy mit S40-Betriebssystem zu installieren. Darüber kann er aus der Ferne Kurznachrichten senden, Anrufe tätigen, Telefonate mitschneiden oder die Kamera verwenden. Allerdings hält sich der Sicherheitsexperte mit der genauen Beschreibung zurück, weil er sein Wissen teuer verkaufen will. Ob Nokia für den Bericht bezahlt hat oder die Lücke ohne seine Hilfe entdecken konnte, bleibt offen.
Eine sichere Softwareversion wird wohl nur in zukünftigen Nokia-Handys zu finden sein. Schon 2004 hatte der Softwareexperte Sicherheitslücken im S40-Betriebssystem entdeckt. Damals informierte er die verantwortliche Firma Sun Microsystems, die daraufhin die Lücke in ihrer mobilen Java-Version J2ME schloss. Die Hersteller verzichteten allerdings auf teure Rückrufaktionen oder umfangreiche Updates der bereits verkauften Handys und saßen das Problem einfach aus. Für die aktuell betroffenen Handybesitzer bleibt wohl nur die Hoffnung, dass Gowdiaks Report zu teuer für Kriminelle ist.
@ Manilion:
...ja schön sieht's wirklich aus...und SMS kann man damit auch
schreiben....aber andere auch auf deine Kosten...nicht nur SMS...viele andere
kostspielige Dinge ;)
Aber schön ist das Handy doch und das ist ja die Hauptsache! Und SMS kann man
doch auch damit schreiben...
Du bisch ä tubbel!... Auch Schweizer dürfen gutes Deutsch pflegen. Der gehört
wahrscheinlich zu der Sorte, die in DE und AT weiterhin CH-Dialekt (ja CH-de ist
keine Sprache) redet und sich wundert dass er anstelle von Kartoffeln, bei der
Bestellung von "gschwellti" ein blaues Auge kassiert. Ignoranz hat noch keinem
Land geholfen (Hey mit der Kartoffel hab ich 2 Länder aufn Arm genommen, nice).
Und warum sollte es nicht eine Sicherheitslücke geben können, dagegen ist kaum
ein Hersteller gefeit.
Die Gerüchte bestätigen sich.....
Mir ganz deiner meinung blubb. Wenn Nokia
so weitermacht dann wird wirklich regelrecht boykutiert.
Wenn ich so überlege
das Arte- Ein Luxushandy der Extraklasse kostet über 1000 € und dann soll es
noch ne Sicherheitslücke haben?!
Also ich würde Nokia raten DRINGEND diese
20.000 zu investieren denn ansonsten.
Byebye S40!
Ey haut d schnorre meinsch eg wet do met üchem perfekt schwule dütsch
ineschribe? Secher ned! Switzerland!!!
Was für ein hochkarätiger Beitrag dieses Landsmannes :-)
Jedenfalls handelt
es sich hierbei wohl um eine Problematik, die im Alltag kaum gefahrbringend sein
wird. Deshalb muss freilich auf ein Software-Update verzichtet werden (nach dem
Motto "nobody's perfect").