Twitter Facebook Werde Teil der Community - Registriere dich jetzt kostenlos! | Login
 
Autor: Frank Kabodt | 26.08.2008 - 16:19 | (11)

Weltweite Studie: Netzbetreiber Schuld am UMTS-Problem des iPhone 3G ?

Laut einer weltweit durchführten Untersuchung sind die Netzbetreiber Schuld am UMTS-Problem des iPhone 3G. Das Magazin Wired.com hat Verbindungsdaten von 2.636 Nutzern ausgewertet und kommt zu dem Schluss, dass die schwache Sendeleistung der Handynetze der Grund für die langsamen Datenverbindungen und Gesprächsabbrüche sind. Die Theorie ist jedoch fragwürdig.

Weltweite Studie: Netzbetreiber Schuld am UMTS-Problem des iPhone 3G ?

Die Betreiber sind laut einer Studie des Magazins Wired.com Schuld am schlechten Empfang des iPhone 3G. In einer Untersuchung installierten weltweit über 4.200 Nutzer des neuen Apple-Handys eine Online-Software auf ihren Gerät, um damit die Empfangsstärke zu testen. Weil zahlreiche Nutzer nur unvollständige Informationen übermittelten, schrumpfte die Gruppe auf 2.636 Anwender. Das Ergebnis der Untersuchung: Weil es besonders in Großstädten häufig zu Empfangsproblemen mit dem iPhone 3G kam, ist nach Meinung von Wired.com die schlechte Netzinfrastruktur der Mobilfunkbetreiber der Grund für die langsamen Übertragungen und Verbindungsabbrüche.

none

Datenrate beim iPhone 3G | Quelle: wired.com
Großansicht der Bandbreite in den USA | Weltkarte

Demnach handelt es sich bei der Beobachtung um ein globales Problem. Besonders betroffen sind Nutzer in Australien, wo durchschnittlich mit 759 Kilobit pro Sekunde im Netz gesurft wird. In Deutschland liegt die Bandbreite immerhin bei über 2.000 Kilobit pro Sekunde. In den USA zeigt sich ein uneinheitliches Bild. Teilweise surfen Nutzer mit HSDPA-Geschwindigkeit, andere kämpfen permanent gegen niedrige Bandbreiten, die sogar die Geschwindigkeit des ersten iPhones unterbieten. Auch in Ballungsgebieten, die nach Angaben der Netzbetreiber komplett mit UMTS abgedeckt sind, soll es vermehrt zu Schwierigkeiten mit dem Empfang kommen. Wired erklärt sie mit der Menge der Mobilfunknutzer. Sie müssen sich die Bandbreite teilen, die von einer Basisstation bereitgestellt wird. Je mehr Kunden also surfen, desto langsamer ist die Verbindung für jeden Einzelnen.

Die Begründung hat jedoch eine Lücke. Auch bei anderen Handynutzern sinkt die Geschwindigkeit, wenn mehrere Geräte gleichzeitig mit einem Sendemast verbunden sind. Allerdings hört man aus diesen Lagern bislang nur selten Kritik. So entsteht der Eindruck, dass Anwender des iPhone 3G in besonderem Maße Probleme mit dem UMTS-Empfang haben.

Artikel bewerten:
Kommentar schreiben
  1. Du bist nicht dabei?
    Werde Teil der Community
    Registriere Dich jetzt kostenlos! | Login
    Sichere Dir Deinen Usernamen, damit Deine Beiträge und Bewertungen nicht verloren gehen.
    Benutzername:
    Hinweis: Da Du nicht angemeldet bist, kannst Du hier einen alternativen Namen angeben.
    Titel: (optional)
    Kommentar:
    Bitte gib hier die Buchstaben vom nebenstehenden Bild ein.
 
Lesen Sie alle 11 Kommentare in unser Community.
Kommentare
  1. 25.11.08 00:50 Anonymous (Gast)

    Ich habe das iPhone 3G und muss sagen, dass das langsame UMTS NUR am telefon
    liegt. Ich hab mein Nokia n95 8GB auch noch hier liegen und beide parallel
    getestet.
    Das Nokia erreicht Datengeschwindigkeiten die für UMTS normal sind,
    sobald ich es mit dem iPhone versuche wird es am gleichen Ort um einiges
    langsamer. Schalte ich UMTS beim iPhone aus, bin ich mit EDGE sogar noch
    schneller als mit UMTS aktiviert.
    Da stimmt doch definitiv was nicht.... und
    das alles am gleichen Sendemast!!!!

  2. 28.08.08 10:13 Riko90

    Irgendwie kommt mir das gaaaaaanz seltsam vor.

    Ich glaube Apple will seinen
    Ruf am Leben halten...wenn ich mit meinem W910i iwie fast überall Empfang habe
    und öfters auch mit HSDPA surfe... wie kann es dann sein das die Netzbetreiber
    Schuld sind?

    Die Benutzer des IPhone 3G haben verstärkte Probleme mit dem
    Handy zu surfen.

    Also ich glaube kaum das es an den Netzanbietern liegt.

  3. 27.08.08 21:28 meee (Gast)

    zu 1. ich glaube der meiste Transfer entfällt eh auf UMTS Datenkarten

    zu 2.
    UMTS unterstützt inzwischen schon fast jedes Handy

  4. 27.08.08 10:08 buttabeidafisch (Gast)

    Märchen 1: Das iPhone hat mehr Probleme, weil mit dem iPhone einfach viel mehr
    gesurft wird. Richtig: laut tmobile entfällt lediglich 5% des umts Datenvolumens
    auf das iPhone.

    Märchen 2: Es gibt halt einfach mehr iPhones.
    Richtig: Das
    iPhone hat bei den UMTS Geräten nur knapp 1% Marktanteil

    Märchen 3: Diese
    "Studie"
    Schaut euch einfach mal einige der scheinbar erreichten zahlen an.
    Downloadgeschindigeit bei EDGE von bis zu 3100? Technisch nicht möglich. Upload
    bei Edge bis 2000... auch nicht möglich... Download bei UMTS bis 4500... mit
    einem 3600 Modul auch nicht möglich.

    Einer Statistik, welche (vereinzelt)
    Zahlen benutzt, die bis 10x höher sind als technisch möglich, der vertraue ich
    definitiv nicht.

  5. 27.08.08 09:03 Anonymous (Gast)

    Die meisten Beschwerden stammen aus den USA und dort ist UMTS noch nicht so
    Lange am Markt und ausgereift wie bei uns. Dieser Aspekt wird gern übersehen,
    denn zu wenige Sendetürme und ältere Technik zwingen jede Hardware in die Knie.
    Beim Blackberry Bold klagen US Nutzer ebenfalls über häufige
    Verbindungsabbrüche. Hinzu kommt, dass Diskussionen rund um das iPhone in den
    seltensten Fällen sachlich geführt werden....

  6. 27.08.08 02:05 Anonymous (Gast)

    also ich hab mein iphone 3g jetzt knappe 3 wochen und bei mir lahmt
    nix…?*

    getestet in köln, düsseldorf, hamm, bielefeld…

    einzig auf ner
    zugfahrt zwischen diesen städten gabs ein paar aussetzter.

    nen generelles
    problem kann es also irgendwie auch nicht sein

antworten
 
Aktuelle Geräte im Test