Der Bereich Mobile Services des deutschen Anbieters doubleSlash möchte eine bundesweite Landkarte für die UMTS-Abdeckung der Netzbetreiber erstellen. Das Unternehmen hat dafür die Software speedTrack entwickelt und hofft auf die freiwillige Mithilfe der Handy- und Laptop-Nutzern. Anhand der Userdaten soll im Verlauf des Projektes festgestellt werden, wie hoch die maximalen Übertragungsraten in den Mobilfunknetzen sind und wo bereits datenintensive Dienste genutzt werden können. Die Ergebnisse von speedTrack werden in Google Maps dargestellt.
Die großen Netzbetreiber wie T-Mobile und Vodafone locken die Kunden inzwischen mit Bandbreiten von 7,2 Megabit pro Sekunde. Doch gerade in Ballungsgebieten, in denen sich mehrere Nutzer eine Sendestation teilen, sinkt die Datenrate stark ab. Eine weitere Frage, die doubleSlash klären möchte, ist die Datenverbindung während der Fahrt. Wie verändert sich die Datenrate beispielsweise während einer Fahrt auf der Autobahn oder unter Brücken? Wer die Software auf seinem Nokia-Smartphone installiert und an dem Testversuch teilnimmt, muss allerdings für die übertragenen Daten selbst zahlen. Und das Tool überträgt im HSDPA-Netz alle zehn Sekunden 50 Kilobyte und bereits nach zehn Minuten ein maximales Transfervolumen von 5 Megabyte. Zwar kommen in der Praxis wegen der schwächeren Datennetze "häufig weniger Downloads pro Minute zustande, sodass 5 Megabyte in zehn Minuten die Obergrenze darstellen", erklärte Oliver Belikan auf Nachfrage von AreaMobile.de. "Dennoch empfehlen wir eine Datenflatrate". Die Software kann kostenlos bei doubleSlash heruntergeladen werden.
Das Projekt ist ehrgeizig und setzt die Mithilfe der Handynutzer voraus. Sollten sich trotz der Datenkosten ausreichend Freiwillige finden, gibt das Material einen tiefen Einblick in die tatsächliche UMTS-Abdeckung in Deutschland. Verbraucher können dann sofort sehen, wie das mobile Breitbandnetz in ihrer Region ausgebaut ist und erleben keine bösen Überraschungen beim Versuch, mit ihren Handy oder Laptop unterwegs im Netz zu surfen.
Interessant, da fällt mir einiges zu ein. Kann man da noch mitprogrammieren?
Cool, ich glaub den Mobilfunkanbietern sowieso nichts mehr. Ich werde mal
mitmachen, schon aus Neugier. Natürlich nicht als Ganztagsjob, sondern nur ein
paar Strecken die mich interessieren.
Hallo Frank,
mich würde vor allem interessieren ob man damit Druck auf die
Mobilfunker ausüben kann ihre Netze vernünftiger auszubauen.
Schön für die die
in der Stadt leben und hsdpa surfen können, pech für uns.
die Idee als solches finde ich genial.
Wenn ich das richtig verstanden haben
wollen die Daten sammeln und dann später öffnen. Zumindest gibt es neutralere
Aussagen wie von einem Telekomiker
Die Idee ist ja löblich aber das ist ja wohl Deppenfang hoch drei, tolles
Geschäftskonzept andere arbeiten und zahlen lassen.
Die Netzbetreiber erzählen
sowieso nur Mist und bauen da aus wo se Kohle verdienen und auf dem Land ist der
Arch ab.
Da beißt die Maus keine Faden ab.
mit was man kohle machen darf - ich muss mal n businessplan erstellen ;) aber
hätt ich ne datenflat, würde ich mitmachen. wird bestimmt interessant