Die Zahl der nicht erreichbaren Festnetznummern in den Handynetzen von o2 und E-Plus steigt. Bei o2 sind Rufnummern von Callingcards und Call-Trough-Diensten betroffen, mit denen man wesentlich günstiger ins Ausland telefonieren kann, als über das Netz des Mobilfunkanbieters. Im Netz von E-Plus sind einige Chat-Anbieter blockiert. Inzwischen machen in zahlreichen Handyforen verärgerte Kunden ihrem Ärger Luft und sprechen von Betrug. Da Kunden von ihrem Vertrag zurücktreten können, wenn Anrufe zu bestimmten Festnetznummern nicht durchgestellt werden, greift o2 zu einem Trick: Die Nummern der Billiganbieter werden nicht blockiert, sondern die Anwahl wird "limitiert". Der Nutzer handytim schreibt im Forum Telefon-Treff.de, dass er bei 100 Versuchen auf eine Rufnummer nur eine Verbindung zustande gebracht hat. In einer Liste sammelt die Community alle Anbieter, die mit o2 oder E-Plus nicht mehr erreichbar sind.
Die Netzbetreiber begründen das Vorgehen mit einer Überlastung ihrer Netze. Doch nach Aussage von Nikolaus Starzacher, Geschäftsführer des Podcast-Anbieters phonecaster, geht es lediglich um 500.000 Minuten pro Monat. Zum Vergleich: Im Jahr 2007 betrug die Anzahl der Sprachminuten allein im deutschen Netz von Vodafone mehr als 10 Milliarden. Die für den Telekommunikationsmarkt zuständige Bundesnetzagentur hat bereits mehrere Beschwerden von Nutzern erhalten. Damit sie gegen die Blockaden einschreiten kann, müssen sich aber auch die Dienstanbieter beschweren, deren Nummern blockiert sind. Das sei bisher nicht passiert.
Schon in der vergangenen Woche wurde bekannt, dass o2 Anrufe zu den Nummern des VoIP-Anbieters Rebtel in Deutschland blockiert. Der Service wird vor allem für internationale Handytelefonate benutzt. Rebtel weist den Freunden im Ausland eine deutsche Festnetznummer zu und leitet Anrufe zu diesen lokalen Nummern über das Internet zu dem Telefonanschluss im anderen Land weiter. Telefonate in die USA kosten so beispielsweise nur 1 Cent pro Minute plus den Preis für das lokale Handytelefonat, andere Länder sind ähnlich billig erreichbar. Die traditionellen Netzbetreiber sehen solche Dienste als Bedrohung, weil sie das besonders lukrative Geschäft mit den Anrufen ins Ausland beeinträchtigen. Im Interview mit AreaMobile.de sagte Rebtel-CEO Hjalmar Winbladh: "Der Grund für das Verhalten von o2 ist klar: Sie wollen ihre Kunden zwingen, teure Auslandstelefonate zu führen".
Ich meine damit direkt über das internet zu telefonieren, vom PC aus.
Mit Rebtel, Callincards und den anderen Callthrough-Diensten telefoniert man
doch übers Internet.
Ich kann dazu nur sagen es sind genau die Leute die sich darüber aufregen, die
einfach den falschen Tarif/Provider gewählt haben entgegen ihrem
Telefonverhalten und jetzt irgendwie eine Rechtfertigung suchen schnell aus dem
Vertrag zu kommen. Chat-Systeme und Call-Trough verstoßen gegen die AGB von O2
die ja jeder bei Vertragsabschluss gelesen hat. Wenn man billig ins Ausland
telefonieren will, wieso macht man das nicht über das Internet? Damals im
Festnetz, als die ganzen anderen Anbieter kamen, konnte man bei anderen
Anbietern auch nicht einfach über jemand anderes Telefonieren. Man musste nehmen
was man dann hatte. Da hat sich auch keiner drüber aufgeregt. Hauptsache man hat
wieder etwas um O2 oder E-Plus zu bashen. Ich hoffe das die ganze Chat-Kiddys
oder GEIZ-ist-Geil-Telefonierer kündigen, damit man wirtschaftlicher für die
"normalen" Kunden kalkulieren kann.
@anonymous
Du hast da was falsch verstanden.
Das Ziel aller Kunden ist es, die
Firmen durch eine Geiz ist Geil Mentalität in einen ruinösen Wettbewerb zu
zwingen um niedrige Preise zu bekommen.
Das Ziel der Firmen ist es durch
vollkommen blödsinnige Angebote den Kunden zu überrumpeln und für Dienste die
er a nicht braucht und b total überteuert sind den letzten Pfennig aus der
Tasche zu ziehen.
Der Kunde geblendet durch seine Konsumseele und nicht
kleckern sondern klotzen Einstellung merkt gar nicht wie ihm das Geld aus der
Tasche gezogen wird. Hier trifft es natürlich auch dumme arme Menschen wieder
mal viel härter als dumme reiche Menschen.
Moral von der Geschicht.
Kaufe
selten aber gut.
leute leute.. das sind doch wirtschaftsunternehmen mit dem hintergrund umsatz zu
machen und somit geld zu verdienen.. warum sollten sie da dann dienste zu lassen
die das ziel gewinn zu erwirtschaften untergraben könnten?
An sich ist es doch nicht verwunderlich das die Mobilfunkanbieter sich gegen
diese Dienste auflehnen. Diese Verbindungspreise sind im moment
zum größten
Teil so gar nicht erreichbar und es wird auch nicht der letzte Anbieter bleiben
die diese Preis gestaltung von Fremdanbietern unterstützen siehe nur die
Auslandsflatrates jetzt werden Kunden schon gekündigt da sie zuviel ins Ausland
Telefonieren oder bestes beispiel Ich gebe Unterwegs eine Mobilfunknummer aus
Deutschland ein und habe nur noch Preise von 1 cent bis ... könnte man ja schon
fast von Missbrauch reden man sollte nicht immer nach Geiz ist Geil gehen
diese Provider müssen kein Netz Versorgen und Warten! Sie nutzen vorhandene
Netze ! Ich bin auch der Meinung das diese Preise günstiger werden sollten doch
dies sollte auf jedenfall
mit realen Preisen geschehen und nicht auf kosten des
Netzes und des Service.