Twitter Facebook Werde Teil der Community - Registriere dich jetzt kostenlos! | Login
 
Autor: Markus Goebel | 03.09.2008 - 16:38 | (16)

Google-Browser Chrome in wenigen Monaten auch fürs Handy

Den neuen Google-Browser Chrome gibt es bald auch für Mobiltelefone und andere mobile Geräte. Ein Großteil der Software wurde bereits für die Prozessoren der Firma ARM portiert. Sie kommen in den meisten mobilen Geräten zum Einsatz, auch in Handys von Apple, Motorola, Samsung oder Nokia. Google-Mitgründer Sergey Brin will bald die Chrome-Entwicklung mit dem mobilen Betriebssystem Android zusammenführen.

Google-Browser Chrome in wenigen Monaten auch fürs Handy

Den neuen Internet-Browser von Google soll es bald auch für Handys geben. Der Google-Mitgründer Sergey Brin hat verkündet, dass ein Großteil des Chrome genannten Browsers bereits für die Prozessoren der Firma ARM optimiert wurde. Sie kommen in den meisten mobilen Geräten zum Einsatz, auch in Handys von Apple, Motorola, Samsung oder Nokia. Chrome könne in wenigen Monaten als Komplettversion oder als abgespeckte Variante für Mobilgeräte verfügbar sein. Der Browser ist extrem genügsam in seinen Hardware-Anforderungen und sehr klein. Bei der Installation der PC-Version für Windows müssen gerade mal 7 Megabyte heruntergeladen werden, obwohl gleich 43 Sprachen mitkommen.

areamobile in chrome

AreaMobile.de in Chrome

Eine der wichtigsten Komponenten von Chrome ist die Javascript-Umgebung V8, die viel schneller sein soll als bei anderen Browsern. Damit könne man entweder mehr Leistung erzielen oder die Anforderungen an die Prozessoren verringern, erklärte Lars Bak, der die V8-Entwicklung leitet. "Wenn man den Leistungsbedarf in mobilen Geräten senken will, kann V8 eine gute Wahl sein", sagte er während der offiziellen Vorstellung des Browsers. Deshalb habe Google sehr schnell die Portierung für die mit einem beschränkten Befehlssatz arbeitenden ARM-Prozessoren in Angriff genommen. Eine Umsetzung für andere Architekturen sei in drei bis vier Monaten möglich.

Mit den Entwicklern von Googles Smartphone-Betriebssystem Android haben die Programmierer des Chrome-Browsers bisher noch nicht zusammengearbeitet. Aber das könnte sich bald ändern. "Sie haben sich in einigen Bereichen ausgetauscht, aber weitgehend parallel nebeneinander gearbeitet", sagt Sergey Brin. "In ein oder zwei Monaten, wenn beide ihre Produkte veröffentlicht haben und Zeit zum Luft holen ist, können wir über eine Folgeversion von Android nachdenken, in die mehrere Elemente von Chrome integriert werden." Auch die Entwicklung einer abgespeckten Handy-Version, Chrome Lite, kann er sich vorstellen.

Artikel bewerten:
Kommentar schreiben
  1. Du bist nicht dabei?
    Werde Teil der Community
    Registriere Dich jetzt kostenlos! | Login
    Sichere Dir Deinen Usernamen, damit Deine Beiträge und Bewertungen nicht verloren gehen.
    Benutzername:
    Hinweis: Da Du nicht angemeldet bist, kannst Du hier einen alternativen Namen angeben.
    Titel: (optional)
    Kommentar:
    Bitte gib hier die Buchstaben vom nebenstehenden Bild ein.
 
Lesen Sie alle 16 Kommentare in unser Community.
Kommentare
  1. 05.09.08 10:52 Fehlerhaft (Gast)

    na ja..., bin da geteilter Ansicht...
    habe den Safari, den Firefox & den
    Chrome...
    und letztendlich kommt es drauf an welche seiten Ihr besucht.
    Also
    ich habe die Erfahrung gemacht, dass Chrome noch nicht ausgereift ist. Der ist
    zwar schnell, jedoch kommt es auch auf die Webseite an.
    Habe Webseiten, bei
    denen sich der Chrom sehr schwer tut & ewig brauch bis er die Bilder anzeigt.
    Andere Seiten macht er ruckzuck...
    Leider hat der Chrom öfter Probleme mit
    Javascript, & kann diese Darstellungen nicht immer komplett anzeigen. Dann kommt
    die Meldung, das Javascript beendet werden muss wegen Fehlermeldung. Toll...,
    mit dem Firefox hab ich das Problem dann auf der Seite nicht. Außerdem bekommt
    er Probleme wenn mehrere Reiter offen sind.

    Also mein Fazit ist, dass der
    Chrome-Browser schnell ist, jedoch nicht für alles geeignet. Ich habe viele
    Plugins die ich beim Firefox nutzen kann & die mir beim Chrome einfach fehlen...
    (zB. Vorschaufenster der Links auf der aktuellen Webseite etc.)
    Letztendlich
    werde ich Ihn zwar behalten, werde aber zum größten Teil weiter mit dem Firefox
    Surfen...
    Chrome ist eben noch nicht fertig & hat noch Kinderkrankheiten an
    Bord...

  2. 04.09.08 17:29 Stammleser (Advanced Member)

    Du willst Deine Höhle wohl für Dich allein haben?

    So ein schneller Browser
    wäre schon schick. Der S60-Browser ist mir viel zu langsam und Opera Mini
    braucht ewig zum Starten.

  3. 04.09.08 16:20 Anonymous (Gast)

    Hab ihn schon wieder gelöscht, der telefoniert zuviel nach Hause und die
    Sicherheitseinstellungen sind ein Witz.
    Und Google auf dem Handy brauch ich
    genauso wenig wie einen Troglodyten als Nachbarn.

  4. 04.09.08 13:15 Htc-Nutzer (Gast)

    @smily N82

    Danke für den Tipp. Werde gleich mal die eine oder andere
    Verknüpfung von meinem Firefox anlegen.

  5. 04.09.08 13:07 smily N82 (Gast)

    @Htc-Nutzer

    verknüpfungen von internet-links kannste auch mit firefox und mit
    dem internet explorer auf dem desktop ablegen! einfach den link auf den desktop
    ziehen....

    mir gefällt chrome nicht besonders. vor allen dingen nerft mich
    das es keine schaltfläche für die startseite gibt und das er keine status bzw.
    menüleiste anzeigt!

  6. 04.09.08 11:12 Htc-Nutzer (Gast)

    Eins vorweg, der Browser ist sehr schnell, ist innovativ und mir gefällt die
    Möglichkeit eine Verknüpfung von Internet-Links auf dem Desktop ablegen zu
    können.

    Ich zitiere hier eine Quelle:
    Sicherheitsexperte Daniel Bachfeld vom
    Fachverband Heise rät Durchschnittsnutzern davon ab, die vorläufige Version beim
    täglichen Surfen einzusetzen:
    "Das wäre ziemlich gefährlich." "Chrome"
    weise mindestens eine Lücke auf , über die Schädlinge auf den Computer
    eingeschleust werden können. Derzeit nicht zu empfehlen sei "Chrome" , meint
    auch Christian Krause vom Unabhängigen Landesdatenschutzzentrum
    Schleswig-Holstein. Denn bei der Installation erzeuge das Programm eine
    Identifikationsnummer. Damit seien Nutzer für Google jederzeit
    identifizierbar."

    Das Wesen einer demokratischen Ordnung ist es nun aber
    einmal, dass jeder das Recht hat eigene und freie Entscheidungen zu treffen,
    auch wenn es die falschen oder sogar für den Einzelnen gefährliche sind. Also
    jeder Leser kann sich selbst ein Bild machen. Und eine Entscheidung für sich
    treffen. Ich habe den Browser wieder entfernt und warte auf eine endgültige
    Vollversion, und entscheide dann noch mal ob ich ihn installiere. Gefallen hat
    mir sein innovatives und einfaches Bedienkonzept, wobei mir die Möglichkeit,
    eigene Lesezeichen an zu legen, schon gefehlt hat.

antworten
 
Mehr Informationen
Aktuelle Geräte im Test