Vodafone hat einen Dienst eingerichtet, mit dem Kunden Guthaben von ihrem Vertragskonto auf eine CallYa-Prepaid-Karte übertragen können. Der Service CallNow-Transfer kann von Prepaid- und Laufzeit-Kunden genutzt werden, ist aber kostenpflichtig.
Vodafone hat einen Dienst vorgestellt, mit dem Guthaben ohne Umweg auf eine CallYa-Prepaid-Karte übertragen werden kann. Mit CallNow-Transfer können zum Beispiel Eltern das CallYa-Konto ihrer Kinder wieder aufladen. Der Kunde ruft dazu die kostenlose Kurzwahlnummer 22922 an und wählt den Punkt CallNow-Transfer aus. Dort hat er die Möglichkeit, das Prepaid-Konto des Empfängers mit einem Betrag von 3, 5 oder 10 Euro aufzuladen.
Die Guthabenübertragung erfolgt sofort und wird dem Empfänger mit einer kostenlosen SMS bestätigt. Der Absender wird dagegen nicht benachrichtigt. Prepaid-Kunden bucht Vodafone das übertragene Guthaben unmittelbar nach der Anweisung vom Konto ab, bei Vertragskunden erscheint der Betrag auf der nächsten Rechnung. Der Netzbetreiber verlangt 30 Cent für jede Übertragung, die sofort abgezogen werden. Schickt der Kunde also 3 Euro an das Prepaid-Konto, kommen dort nur 2,70 Euro an. Der Prepaid-Kunde kann auch um einen Transfer bitten. Dazu ruft er ebenfalls die Kurzwahl an, wählt den Punkt CallNow-Transfer und gibt die Mobilfunknummer des Kunden ein, bei dem er Guthaben anfragen möchte. Dieser bekommt eine SMS mit der Anfrage und kann die Übertragung veranlassen. Insgesamt sind maximal 3 Überweisungen am Tag möglich und bis zu 50 Euro innerhalb von 31 Tagen übertragbar. Der Dienst ist nur zwischen Vodafone-Kunden möglich.
Das hat nichts mir armen oder reichen Ländern zu tun! In der Türkei zum Beispiel
bekommt jeder arme eine Kreditkarte da willst du mir doch nicht erzählen das es
das da deswegen schon länger gibt oder???
Es ist doch klar, dass diese Lösung armselig ist. Sie wurde ja schließlich für
arme Länder entwickelt, wo viele Leute von der Bank kein Konto bekommen, weil
ihr Einkommen zu gering ist. Deswegen wurden solche Bezahlmethoden früher in der
Türkei eingeführt als in Deutschland. Der neue Service von Vodafone dürfte nur
ein weiterer Schachzug in der weltweiten Auseinandersetzung mit der Firma
Western Union sein, die bisher der stärkste Anbieter für Bargeldtransfers
ist.
Einerseits betreibt Western Union seit einem knappen Jahr ein Projekt
mit dem Branchenverband GSMA, in dem alle GSM-Anbieter der Welt
zusammengeschlossen sind. Sie wollen gemeinsam einen Service entwickeln, mit dem
alle GSM-Handys über das Netz von Western Union Geld transferieren können. Das
würde Western Union schöne Provisionen bringen. Vodafone hat aber schon einen
eigenen Geldtransfer-Service: M-Pesa läuft in einer Partnerschaft mit Citibank,
der größten Bank der Welt. In Afrika und in Afghanistan läuft das schon super.
Vodafone will es jetzt weiter ausbauen, um Western Union einen Teil seines
lukrativen Geldtransfer-Marktes wegzuschnappen. Wenn sich jetzt Millionen
Vodafone-Kunden Guthaben transferieren können, dann ist eine vollkommen neue
Bezahlmethode entstanden, die man auch ohne eigenes Bankkonto oder Schufa nutzen
kann. Das ist besser als Paypal, weil man nicht einmal eine E-Mail-Adresse
braucht.
idee an sich cool - sollte aber in jede richtung gehen. auch vertrag und
vertrag. gebühren von 30cent sind zum verkraften, wobei mir die türkische lösung
da besser gefällt. sms schicken und fertig. wäre auch etwas sicherer und die sms
stellt quasi die gebühren dar.
ABER armseelig sit es doch, dass diese lösung
erst sozusagen drei jahre später kommt. aber naja...
in der türkei gibt es das schon lange !
da werden auch keine gebühren
berechnet oder sonst was, man schreibt einfach eine sms mit der nummer und
betrag an den betreiber, dann wird das vom eigenen prepaid-guthaben abgezogen
und auf das andere übertragen...
ich kenne diese funktion schon seit ca. ähmm
3 jahre oder vllt auch länger..
deutschland hinkt hinterher .. bald gibt es
überall flatrates und die bieten guthaben "senden" erst jetzt an..
naja
egal
ist ja blöd funktioniert nicht mit starguthaben!!!
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