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Autor: Rene Melzer | 08.09.2008 - 16:16 | (4)

Smartphones: RIM und HTC wachsen schneller als die Konkurrenz

Die Handyhersteller verkauften im zweiten Quartal 2008 mehr Smartphones als je zuvor. Doch die Wachstumskurve flacht langsam ab. Nokia ist weiterhin mit Abstand Marktführer in diesem Segment, musste aber Marktanteile an die Konkurrenz abgeben. Research in Motion (RIM) und HTC konnten die größten Zuwächse verzeichnen. Das berichtet das Marktforschungsunternehmen Gartner.

Smartphones: RIM und HTC wachsen schneller als die Konkurrenz

Weltweit wurden im zweiten Quartal 32 Millionen Smartphones verkauft, ein Anstieg um knapp 16 Prozent im Vergleich zum Jahr zuvor. Nach der Analyse des Marktforschungsunternehmens Gartner sind die Zuwächse in der ersten Hälfte dieses Jahres jedoch aufgrund des sich abschwächenden Wirtschaftswachstums gesunken. Nokia bleibt nach wie vor mit weitem Abstand Marktführer in diesem Segment, musste aber Marktanteile an die Konkurrenz abgeben. Der finnische Hersteller verkaufte im zweiten Quartal 15,3 Millionen Geräte und erreichte einen Anteil von 47,5 Prozent. Im zweiten Quartal 2007 lag sein Marktanteil bei 50,8 Prozent.

gartner global smartphone sales q2/08

Smartphone-Hersteller: Verkäufe und Marktanteile Q2 2008 und Q2 2007 | Quelle: Gartner

Weit abgeschlagen, aber mit den größten Zuwachszahlen folgen die Hersteller Research In Motion (RIM) und HTC. Beide konnten ihre Marktanteile im Vergleich zum Vorjahresquartal fast verdoppeln. RIM verkaufte im zweiten Quartal 5,6 Millionen Blackbberrys und belieferte damit 17,4 Prozent des weltweiten Marktes. HTC setzte 1,3 Millionen Geräte ab, was 4,1 Prozent aller verkauften Geräte entspricht. Im Jahr zuvor erreichten sie noch Marktanteile von 8,9 und 2,2 Prozent.

Den stärksten Zuwachs verzeichnete der US-amerikanische Markt. Dort konnten die Hersteller 78,7 Prozent mehr Smartphones verkaufen als im Vergleichsquartal 2007. Der Anteil am weltweiten Verkauf beträgt dort mittlerweile 25 Prozent. In Europa stiegen die Verkäufe um 29 Prozent, im asiatisch-pazifischen Raum sanken sie dagegen um 4,8 Prozent. Den stärksten Rückgang hatten die Hersteller in Japan zu verzeichnen, dort fielen die Absätze um 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

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Kommentare
  1. 09.09.08 00:11 AlfredENeumann (Advanced Member)

    Wobei ich die Zahlen von Nokia gar nicht ernst nehmen kann. Die verkauften
    Geräte werden zwar als Smartphone gezählt, aber sind zu 90% nur als normales
    Mobiltelefon in Benutzung.

  2. 08.09.08 20:13 Yeahman5

    HTC mag vielen bis zum ersten Touch oder vielleich sogar Touch Diamond unbekannt
    gewesen sein, aber das liegt auch daran, dass besonders bei T-Mobile und o2 die
    Geräte als "MDA" oder "XDA" verkauft werden. Stimme "Htc-Nutzer" zu, dass
    RIM mit dem Bold ein großer Wurf gelungen ist! Vergleichbar ist bislang doch
    eigentlich nur das E71 von Nokia. Und bei Sony Ericsson sucht man ein solches
    Gerät nun mal vergeblich, das P1i hatte ich zwar mal, aber das wird in Sachen
    Ausstattung von den beiden neuen ja abgehängt. Hoffentlich kommt doch das P5...

  3. 08.09.08 19:55 Htc-Nutzer (Gast)

    Ja da stimme ich dir zu. Doch nicht nur HtC hat in der letzten Zeit sehr schöne
    und hervorragend ausgestattete Geräte auf den Markt gebracht, die für viel
    Aufsehen gesorgt haben und entsprechend gut verkauft wurden, sondern ich glaube,
    dass RIM mit dem Bold ein ganz grosser Wurf gelungen ist. Ich glaube, dass
    Emails und Internet auf dem Handy immer beliebter werden und Zuwachs bekommen.
    Und HTC und RIM sind da mit ihren Gräten gut aufgestellt.

  4. 08.09.08 16:20 ANDI 1993

    Dass z.B. Sony Ericsson sehr viel Nachholbedarf im Smartphone-Bereich hat weiß
    man ja nicht erst seit heute. Dass RIM und HTC ihre Marktanteile fast verdoppeln
    konnten kommt wenig überraschend. Vor etwa 2 Jahren waren mir diese
    Handyhersteller noch unbekannt. Und jetz spielen sie (vor allem HTC) in der 1.
    Liga der mobilen Endgeräte mit.

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