Die New Yorker Bürger können jetzt Fotos und Videos von Verbrechen oder Ordnungswidrigkeiten per Handy an die Notrufzentrale schicken. Bürgermeister Bloomberg ist sich sicher, damit die Verbrechensrate in der Stadt weiter zu senken.
Der Notruf der New Yorker Polizei ist ab sofort in der Lage, Bilder und Videos von Handys entgegenzunehmen. Handybesitzer können ihr Beweismaterial an den Polizeinotruf 911 senden oder an die Nummer 311, wo Ordnungswidrigkeiten gemeldet werden. New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg ist begeistert von der neuen Möglichkeit: "Diese Technologie wird jedem Möchtegern-Verbrecher Angst einflößen, weil die Chancen jetzt steigen, auf frischer Tat erwischt zu werden."
Ob er damit Recht hat, muss die Zukunft zeigen. Wahrscheinlicher ist, dass die Bürger mit der Handykamera auf die Jagd nach Hundebesitzern gehen, die den Haufen ihrer Lieblinge nicht von der Straße entfernen oder Falschparker anzeigen und das Beweisfoto gleich mitliefern. Es besteht auch die Gefahr, dass Passanten lieber ihr Handy zücken und filmen, anstatt ein Verbrechen zu verhindern. Zum Persönlichkeitsschutz äußerte sich Bloomberg nicht. Der Versand von Fotos und Videos ist teuer und kompliziert. Der Beobachter muss nach Anruf der Notrufzentrale angeben, dass er Beweismaterial hat und wieder auflegen. Er erhält dann von der Zentrale eine SMS, auf die er mit einer MMS antwortet, die die Fotos oder das Video enthält. Um auf maximal 300 Kilobyte großen Videos eine Person erkennbar aufzunehmen, muss man aber schon sehr dicht herangehen.
Nach Angaben der Stadt ist dieser Service in den USA bisher einzigartig. Die Planungen begannen im Januar 2007. Seitdem wurden 12.000 neue Computer angeschafft und neue Technik in die Funkwagen eingebaut. Die Entwicklung der Software kostete über 250.000 US-Dollar. Im nächsten Jahr sollen die Bilder auch direkt in die Streifenwagen weitergeleitet werden, um den Polizisten eine schnellere Verfolgung von Kriminellen zu ermöglichen.
$250000 dafür??? Selbst bei 1000$/Tag sind das 250 Manntage für die Entwicklung,
also ich weiß ja nicht...
dan nwird man in NY gleich mal die polizei mit mediendaten zuspammen können udn
youtube sollte einen neuen channel auf machen - zur zweitverwertung ;)
idee
ist aber nice. why not? wieso soltle man jemanden, der eine feuerwehreinfahrt
zuparkt nicht gleich dabei fotographieren können? oder jemanden, der sonstwas
macht. andersfalls sollte der staat aber auch sichergehen, dass der mms-sender
wirklich nciht helfen konnte - sosnt würde ich da gleich mal die strafe für eine
unterlassene hilfe (aktive!) erhöhen...
Ich sehe es schon vor mir, anstatt das die Leute sich gegenseitig helfen und
einschreiten, holen sie jetzt ihr Handy raus und filmen in ruhe das Geschehen
wenn z.B ein Rentner von einem Jugendlichen überfallen wird, am besten aus einer
Entfernung von 50 Metern und einem Kamerahandy mit einer Auflösung von 320*240.
Das kann ja was werden...
Demnächst können sich dann die amerikanischen Sicherheitskräfte immer öfter bei
Verbrechen gegen die Bürger selber betrachten. Das wird lustig. Hihi
An sich eineganz gute idee. DOch das ist nciht die erste... den bild mobil hat
hier bereits schon vor längerer Zeit so eine Aktion gestartet mit der Bild Leser
zu Paparzzis werden.
Ich kann mir gut vorstellen das diese idee sich auch
wirklich durchsetzt!!!
Das Problem mit der Kamera Auflösung wird nehme ich an
mit der Zeit vewrschwinden denn unsere Technik schreitet schneller voran als man
glaubt.