Kurz nach der Präsentation des ersten Android-Smartphones T-Mobile G1 gibt es im Internet den ersten Handson-Test. Er wurde vom Technik-Blog gizmodo.com geschrieben und vermittelt einen näheren Eindruck von dem Handy, auf das die Mobilfunkwelt seit der Vorstellung von Android OS im November 2007 so lang wartete.
Der Autor John Mahoney lobt vor allem den "fantastischen Bildschirm" und dass das T-Mobile G1 so gut aussieht, wie auf den Produktfotos. Das Smartphone sei nicht so klobig, wie es auf den ersten, unscharfen Fotos aussah, allerdings sei es auch nicht so dünn wie das Apple iPhone 3G. Das T-Mobile G1 ist immerhin fast 4 Millimeter dicker. In der Hand fühlt sich das G1 trotz der Kunststoffhülle gut an. Die Tasten der Volltastatur, die sich unter dem Bildschirm verbirgt, bewertet Mahoney nicht ganz so positiv. Sie sind etwas klein und schwammig, deshalb kann man sie nicht so gut fühlen. Der Touchscreen sei viel besser als bei anderen Smartphones von HTC. Dennoch scrollt man abhängig von der Anwendung teilweise sehr langsam. Auf Multitouch, wie im Apple iPhone, muss man verzichten. Nicht verzichten kann man hingegen auf die Menütaste, die für fast alle Anwendungen benötigt wird, beispielsweise, um im Browser die URL zu ändern. Das sei auf die Dauer nervend und man stellt sich die Frage, weshalb der Touchscreen nicht mehr in die Menüführung miteinbezogen wurde. Außerdem wird bemängelt, dass HTC dieselbe Taste zum Auflegen benutzt, wie zum Ausschalten des Handys. Einmal zu lang gedrückt, und das T-Mobile G1 muss neu gestartet werden.
Vom Browser ist Mahoney enttäuscht. Er wirkt "zusammengeschustert" und stellt die Nerven des Anwenders mit seiner Benutzeroberfläche auf die Probe. Das Scrollen und Zoomen auf einer gerenderten Internetseite sei ruckelig, aber vergleichbar mit Opera Mini. Zum Scrollen auf der Website sei der Trackball besser geeignet als der Touchscreen, weil die Bedienung flüssiger ist. Bei den Google-Applikationen werden vor allem Gmail und Google Maps hervorgehoben. Die E-Mail-Anwendung sei grafisch sehr minimalistisch aber schnell, zum Schreiben von längeren Texten eignet sich besonders die Volltastatur unter dem Display. Der GPS-Empfang sei erstklassig, dank Mobilfunkunterstützung habe man innerhalb weniger Sekunde die Position in Google Maps bestimmt. Mit dem Beschleunigungsmesser kann man in Google Maps sogar sehen, in welche Richtung das Handy zeigt. Vor allem für Street View ist die Funktion vorteilhaft, da man nicht mehr manuell die Richtung im Kartenmaterial ändern muss.
Android Market ist mit dem App Store von Apple vergleichbar. Dort kann man für sein Android-Smartphone neue Anwendungen und Spiele kaufen oder eigene Applikationen anbieten. Der Amazon MP3 Store versorgt den Nutzer mit Musik. Das Interface ist hübsch designed und sehr einfach zu benutzen und Titel können problemlos über den bereits bestehenden Amazon-Account des Kunden gekauft werden. Um die Musik auf dem Handy hören zu können, wird der interne Lautsprecher des T-Mobile G1 empfohlen, denn Kopfhörer können nur über den USB-Anschluss gekoppelt werden. Der Musikplayer sei optisch nicht gerade ansprechend, stellt aber Cover dar und listet die Songs nach Album, Interpret und in eigenen Playlists auf. Auch auf YouTube ist ein Handson-Test vom T-Mobile G1 zu sehen:
Wie kann ich denn mittels des Beschleunigungssensors ermitteln, in welche
Richtung das Handy zeigt oder ist da ein Kompass drin???
naja, abwarten was die zukunft bringt!wird nicht das einzige handy mit android
bleiben! WM war am anfang net so soderlich prickelnd (hatte viele probleme mit
den ersten CE - Versionen).
Hmm, gibt es nicht im Text einen kleinen Widerspruch? Am Anfang steht die
Tastatur seih schlecht, aber in der Mitte des Textes ist sie plötzlich super für
lange Texte?
Hat der Tester erst später eine E-Mail mit einer Zuwendung von
Google bekommen oder wie kommt plötzlich so eine 360° Wendung in der Meinung?
Na dann viel Spass mit deinem Linux ;)
Das G1 kommt mit einem IMAP Client für jeden E-Mail-Anbieter. GMail kann per
Push oder IMAP abgefragt werden. Eine pushfähige Exchange-Anbindung sollen
unabhägige Software-Firmen programmieren. Dazu wurden sie gestern auf der
Pressekonferenz eingeladen. E-Mail dürfte also kein Problem sein und ist sicher
bald in allen Geschmacksrichtungen verfügbar. Selbst VoIP über 3G soll es ab
nächstes Jahr geben, schreibt das Handelsblatt. Das ist Linux! Jeder kann alles
dafür programmieren.
kompass (laut.. kabel1-news oder so war das glaub ich^^)