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Autor: Markus Goebel | 25.09.2008 - 18:51 | (5)

Fahrzeuge von Nissan sollen das Handy als Autoschlüssel nutzen

In Japan werden immer mehr Funktionen für das tägliche Leben in Mobiltelefone integriert. Deshalb war es nur eine Frage der Zeit, bis das Handy auch als Autoschlüssel dienen soll. Nissan, Sharp und NTT Docomo haben jetzt einen Prototypen präsentiert, mit dem sich das Auto öffnen und starten lässt, wenn man den richtigen Schlüssel verlegt hat.

Fahrzeuge von Nissan sollen das Handy als Autoschlüssel nutzen

In Japan können Handybesitzer demnächst ihr Auto mit dem Telefon aufschließen. Der japanische Mobilfunkanbieter NTT Docomo hat gemeinsam mit dem Elektronikhersteller Sharp und dem Autohersteller Nissan ein Mobiltelefon entwickelt, das gleichzeitig als "intelligenter Autoschlüssel" für Fahrzeuge dient. Damit lassen sich die Türen öffnen und das Auto starten, ohne dass man mit einem herkömmlichen Schlüssel hantieren muss. Zum Zünden und Abstellen des Motors dient ein Drehknopf, der durch das Handy freigegeben wird.

Prototyp von NTT Docomo für Handy mit integriertem Autoschlüssel

Prototyp für Handy mit Autoschlüssel | Quelle: NTT Docomo

Sharp hat dafür Nissans Intelligent-Key-Technik in einen Handy-Prototypen integriert, der ab 30. September auf der Messe CEATEC Japan 2008 in der Nähe von Tokio präsentiert werden soll. In den vergangenen sechs Jahren hat der Autohersteller diese Technik in fast einer Million Autos eingebaut, aber die Integration der Fahrzeugfernbedienung in ein Mobiltelefon ist eine Premiere. Der Einbau sei ein logischer Schritt für die drei Unternehmen, heißt es in der Pressemitteilung, weil in Japan immer mehr Funktionen für das tägliche Leben in Mobiltelefone integriert werden. Der Verkaufsstart der ersten Handys mit Autoschlüssel wird für das kommende Jahr angestrebt. Bereits 2009 sollen auch die ersten Autos in Japan auf den Markt kommen, die komplett ohne Schlüssel auskommen.

Wird einem dann das Handy gestohlen, kann man im schlimmsten Fall weder mit dem Auto noch mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause fahren. Denn auch die U-Bahn wird in Tokio längst mit dem Handy bezahlt, indem man das Gerät kurz vor einen Sensor hält. Elektronische Autoschlüssel waren im vergangenen Jahr ins Gerede gekommen, als Hacker die Verschlüsselung der KeeLoq-Funktechnik knackten. Sie wird für die Wegfahrsperre und die Alarmanlage bei Fahrzeugen von Chrysler, Daewoo, Fiat, General Motors, Honda, Toyota, Volvo, Volkswagen und Jaguar eingesetzt.

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Kommentare
  1. 26.09.08 16:30 Kacktus (Gast)

    coole sache, wenn das handy geklaut wurde ist das auto auch direkt futsch...

  2. 26.09.08 14:18 Alternativer Name (Gast)

    man muss ja nicht unbedingt die sicherheit von bluetooth nutzen.... im gegensatz
    zu keeloq ist aber auch ungefähr alles sicher

  3. 26.09.08 08:37 Anonymous (Gast)

    ja weil Bluetooth net gerade das sicherste ist

    und für Autos sollte man schon
    ne Technik finden womit es doch nicht ganz so einfach ist die Karre zu klauen

  4. 25.09.08 23:10 Anonymous (Gast)

    In Japan? dann werd ich das in Deutschland in diesem Jhdt. wohl nicht mehr
    erleben.

  5. 25.09.08 21:44 Anonymous (Gast)

    Wieso macht man das nicht über BlueTooth? Hat (fast) jedes Handy und dazu ne
    kleine App und das wars...

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