Das Berliner Unternehmen Schwarzfunk hat sich umbenannt und geht mit einem neuen Mobilfunk-Angebot an den Start. Das richtet sich vor allem an Kunden mit einer schlechten Kreditauskunfft bei der Schufa oder bei Creditreform. Der Einstieg in einen Weissfunk-Vertrag erfordert allerdings eine gut gefüllte Brieftasche.
Der Anbieter Schwarzfunk hat sich in Weissfunk umbenannt und startet neu durch. Jetzt konzentriert sich der Serviceanbieter auf Kunden, die bei anderen Netzbetreibern und Providern keinen Mobilfunkvertrag bekommen, weil sie von der Schufa oder anderen Auskunfteien negativ bewertet werden. Die Neukunden müssen allerdings massive Einstiegshürden überwinden. Potenzielle Weissfunk-Kunden müssen eine Obergrenze für ihre Telefonkosten festlegen. Diese Grenze lässt sich in 20-Euro-Stufen zwischen 40 und 200 Euro festlegen. Eine Anschlussgebühr von 25 Euro wird auch fällig. Außerdem verlangt Weissfunk von seinen Kunden bei Abschluss eines Vertrages eine Kaution, die sich an der Höhe des selbst festgelegten Telefonverhaltens orientiert.
Wenn der Kunde per Überweisung zahlen möchte, muss er zum Vertragsbeginn doppelt so viel Geld überweisen, wie er als monatliche Obergrenze für seine Telefonkosten festgelegt hat. Beim Lastschriftverfahren wird sogar dreimal so viel abgebucht. Das zu viel bezahlte Geld wird nach Ende des Vertrages mit zwei Prozent Zinsen zurückgezahlt. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 24 Monate. Wenn der Vertrag nicht spätestens drei Monate vor dem Ende der Laufzeit gekündigt wird, dann verlängert er sich um weitere 12 Monate. Der Tarif ist einfach strukturiert, aber vergleichsweise teuer. Die monatliche Grundgebühr beträgt 10 Euro, dafür gibt es ein Einsteigerhandy wie das Sony Ericsson W200i oder das Motorola Razr V3 für null Euro dazu. Jede Gesprächsminute und SMS kosten weitere 15 Cent. Dieser Preis gilt auch für das Abhören der Mailbox. Die Telefonate werden im Minutentakt abgerechnet. Für eine MMS verlangt Weissfunk 44 Cent.
Möchte der Kunde unterwegs die Datenverbindung nutzen, muss er einmalig weitere 30 Euro zahlen. Weissfunk bietet dazu ein Datenpaket mit 250 Megabyte für 15 Euro im Monat an oder eine Datenflatrate für 30 Euro monatlich. Ohne die Pakete kostet ein Megabyte rund sechs Euro. Für sein Angebot nutzt Weißfunk das Netz von E-Plus. Dort gibt es aber auch genügend Prepaid-Discounter, die ohne Grundgebühr und Mindestvertragslaufzeit auskommen. Sie bieten außerdem Minuten- und SMS-Preise ab 9 Cent in alle Netze an. Zum Aufladen des Guthabenkontos beim Discounter stehen viele Wege zur Verfügung, vom Internet über SMS bis hin zu Bankautomaten und Guthabenkarten. Da immer ein Guthaben abtelefoniert wird, bekommen auch Menschen mit einer negativen Schufa-Bewertung leicht einen solchen Vertrag. Die eingesparte Kaution kann man dann lieber in ein Einsteigerhandy investieren.
Und was ist wenn man aber keinen Bock mehr auf das ständige Aufladen hat?
ganz ehrlich, lieber ein günstiges handy ohne simlock kaufen und ne Karte via
prepaid benutzen... sowas ist doch die reinste abzocke...
Häh, warum sollte man das tun wenn es doch Prepaidanbieter gibt???
Diese 1000 Leute müssten dann aber schon recht bescheuert sein um auf dieses
Angebot reinzufallen ;-) Aber die Dummen sterben ja bekanntlich nie aus...
Allein schon die Umbennung von Schwarzfunk in Weißfunk ist recht unseriös. Die
zocken sagen wir mal 1000 Leute ab und machen da genug Umsatz um sich einen
netten Sportwagen zu kaufen
also, ich finde prepaid mühsam und finde auch das angebot von weissfunk ziemlich
gut. warum sollte es unseriös sein, einen anderen namen für ein produkt zu
nehmen. das ist doch eine kindische aussage. der tarif ist doch ok!! und die
sache mit der kaution versus einsteigerhandy: die kaution bekomme ich verzinst
wieder, kosten für ein prepaid-handy aber nicht...