In Branchenkreisen wurde bereits seit Kurzem darüber spekuliert, jetzt ist es offiziell: Das BlackBerry Storm erscheint in Deutschland exklusiv bei Vodafone. Der Betreiber hat auf seiner Website eine Informationsseite eingerichtet. Dort können sich Interessierte mit ihrem Namen und ihrer E-Mail-Adresse registrieren und weitere Neuigkeiten anfordern, sobald das Gerät erhältlich ist. Vodafone macht bislang keine Angaben, wann es in den Handel kommt und zu welchen Konditionen es verkauft wird.
Am 19. September schrieb die Nachrichtenagentur dpa laut Computerbild, der kanadische Hersteller Research in Motion (RIM) werde das BlackBerry Storm ab November in Deutschland verkaufen. Die Preise sollen sich an denen des Apple iPhone 3G orientieren, das hierzulande exklusiv bei T-Mobile erhältlich ist. Je nach Ausstattung und Vertragswahl kostet es zwischen 1 und 250 Euro. Noch ist unbekannt, ob das BlackBerry Storm dauerhaft nur von Vodafone angeboten wird. Über das Smartphone wurde erstmals im Mai berichtet. Intern wird es als BlackBerry 9500 bezeichnet. Es soll über einen Touchscreen mit einer Auflösung von 360x640 Pixeln verfügen und auf Basis von BlackBerry OS 4.7 laufen. Daten sollen per WLAN und HSDPA übertragen werden. Die neue Oberfläche des Media-Players konnte man ebenfalls schon bewundern. Auf der Rückseite befindet sich eine 3,2-Megapixel-Kamera, die in einem Promovideo auf YouTube kurz zu sehen ist, außerdem ist ein GPS-Empfänger eingebaut. Die Schnittvorlage für die Lieferverpackung enthüllte auch einen 3,5-Millimeter-Anschluss für Kopfhörer.
Ich verstehe diese "Exclusivität" nicht.
Für mich ist das ein ganz klarer
Punkt sich ein solches Handy nicht anzuschaffen. Und ich denek das ich damit
nicht alleine bin. Gerade diese Geräte sind doch für Business Kunden gemacht und
diese haben miest feste Verträge mit Rahmenbedingungen etc und man kann ja nicht
immer nen neuen 2-Jahres-Vertrag abschließen usw.
Also ich finde das äußerst
bescheiden.
Meine Hoffnung bleibt das die Geräte im europäischen Ausland
nicht vertragsgebunden verkauft werden und man so die Möglichkeit behält trotz
laufendem Vertrag auf der technischen Höhe der Zeit zu bleiben.
Die Exklusivität verstehe ich schon, die Netzbetreiber wollen ja Kunden zu sich
locken.
Ich teile aber ganz klar die Meinung, dass es für den Kunden, der in
erster Linie an dem Gerät interessiert ist, ein klarer Minuspunkt ist. Vodafone
hat wenigstens einige Geräte in der Vergangenheit auch ohne Vertrag und ohne
Netlock verkauft (z. B. den Treo 500v). Deswegen hoffe ich, dass es beim Storm
auch so sein wird.
Trotzdem sollten sich die Gerätehersteller fragen, ob sie
sich die Kunden, die sich nicht mit dem Netzbetreiber und dem Branding
anfreunden wollen, wirklich vergraulen möchten.