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Autor: Frank Kabodt | 26.09.2008 - 10:34 | (5)

GreenHeart: Sony Ericsson setzt auf Umweltschutz

Mit GreenHeart hat Sony Ericsson ein Konzept-Handy entwickelt, bei dem Umweltschutz im Mittelpunkt steht. Die Umweltschutz-Organisation Greenpeace ist mit der Entwicklung zufrieden, verweist aber auf Schwächen bei der Rücknahme und dem Recycling alter Geräte.

GreenHeart: Sony Ericsson setzt auf Umweltschutz

Sony Ericsson hat das Konzept-Handy GreenHeart entwickelt, bei dem der Umweltschutz im Vordergrund steht. Der Hersteller stärkt damit sein Engagement bei der Entwicklung von umweltfreundlichen Mobiltelefonen. Außerdem plant Sony Ericsson, den Besitzern alter Handys die Rückgabe zu erleichtern und die Geräte umweltbewusst zu recyceln. Besonders die erleichterte Rückgabe soll Sony Ericsson helfen, sich in dem Greenpeace-Ranking Greener Electronics besser zu platzieren.

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Ranking der umweltfreundlichsten Unternehmen | Quelle: Greenpeace

Das Konzept von Sony Ericsson berücksichtigt den gesamten Lebenzyklus eines Handys. Der Hersteller setzt auf umweltfreundliche Materialien wie Bioplastik für das Gehäuse und Recycling-Kunststoff für das Keypad. Greenpeace zeigt sich mit der Entwicklung zufrieden: "Es ist schön, dass sie zumindest versuchen, Recycling-Kunststoffe in Mobiltelefonen zu nutzen", sagte Iza Kruszewska, Toxikologie-Aktivistin bei Greenpeace im Gespräch mit pressetext. Auch der in Aussicht gestellte Leistungsbedarf von 3,5 Milliwatt im Standby klinge vielversprechend. Einzelne Materialien und Technologien von GreenHeart werden im Massenmarkt eingeführt. Die hohe Energieeffizienz aktueller Handys wird von Greenpeace bereits heute positiv bewertet.

Sony Ericsson kündigte an, dass alte Handys in Zukunft umweltfreundlich wiederverwertet werden. In sieben Ländern, darunter China, Indien und die USA, ist die Initiative bereits gestartet, 2009 soll der globale Rollout abgeschlossen werden. Besonders beim weltweiten Rücknahmeprogramm liegt Sony Ericsson hinter dem Marktführer Nokia. "Schwächen in diesem Bereich haben den Konzern die im Juni errungene Krone des grünsten Elektronik-Unternehmens gekostet", sagte Kruszewska. Aktuell liegt das Joint Venture auf dem vierten Platz. Die aktuelle Umwelt-Studie von Greenpeace über Sony Ericssn bietet die Organisation auf ihrer Internetseite als PDF-Dokument zum Download.

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Kommentare
  1. 26.09.08 18:01 Anonymous (Gast)

    Das is krank... letzte woche war nokia noch da zwischen 4 und 5... hab nichts
    gegen nokia sondern find nur fragwürdig wie das "guide to greener electronics"
    gemacht wird...
    Und was macht MS in dieser liste? die machen nur Peripherie
    geräte und das auch nur als nebenbusiness...

  2. 26.09.08 17:45 iPhone-Nutzer (Gast)

    Nachtrag:
    Telefonie/Videotelefonie, Umts/HSDPA, Gps, ein grosses,
    hellbeleuchtetes Display mit hoher Auflösung und die Kamera sind wohl die
    grössten Stom*****r.

    -Das iPhone hat es vorgemacht und viele andere Anbieter
    von Touchscreen-Handys, wie Htc beim Touch Diamond, kopiert, blendet das Gerät
    während des Telefonats das Display aus.
    -Umts/HSDPA benötige ich in den meisten
    Fällen zum surfen im Internet. Hierbei halte ich das Gerät in meiner Hand, es
    fällt also Licht darauf. Dito beim Abrufen meiner Mails.
    -Gps benötige ich um
    mir bei Google Maps oder einer vorinstallierten Karte meine Position anzeigen zu
    lassen. Dies überwiegend im Auto oder in der Hand im Freien.
    Auch hier könnte
    das Display genug Licht sammeln.
    -Bei der Kamera verhällt es sich ähnlich.

    -Dito bei der Videotelefonie oder beim Freisprechen.

    Beim heutigen Stand
    der Technik könnte ich mir durchaus vorstellen, dass die Hersteller einen
    Schlafmodus integrieren, bei dem, egal welche Einstellungen ich in dem Gerät
    abgespeichert habe(Umts/HSDPA), das Gerät diese selbständig im Standby
    deaktiviert, und erst beim Aufrufen irgendeiner Funktion diese wieder herstellt,
    ebenso wie bei einem eingehenden Anruf, einer Sms oder Email.

    Meine Geräte
    liegen im Standby-Modus oft auf dem Schreibtisch oder einer anderen Ablage.

  3. 26.09.08 15:51 iPhone-Nutzer (Gast)

    Vieleicht fällt es manchen Leuten hier schwer sachlich zu diskutieren, dennoch
    lasse ich mich nicht zu einer Replik hinreissen. Oben genannte Uhr besitze ich
    nun seid 3 Jahren, und das Solarfeld ist verschwindent klein im Vergleich zu
    einem heute realisierbaren Solarfeld. Ich trage sie meistens unter Hemdsärmeln,
    Jacken oder Pullovern, in geschlossenen Räumen und bisher hat die Menge an Licht
    ausgereicht um sie in Betrieb zu halten. Die Solartechnologie hat mittlerweile
    deutliche Vortschritte gemacht. Nicht umsonst wird die Ausstattung eines
    Hausdaches damit noch immer gefördert. Es ist also absolut nicht nötig sein
    tolles Neues jedem unter die Nase zu halten.

  4. 26.09.08 14:25 Anonymous (Gast)

    Die Solardisplays würden doch nur den Handyangebern etwas bringen.
    Man hält
    sein Handy ansonsten kaum in die Sonne, entweder ist es am Ohr (im Schatten), in
    der Tasche (im Schatten) oder im Schatten des Benutzers wenn er etwas eingibt.

    Nur wenn man anderen Leuten sein Handy zeigt, würde überhaupt viel Sonnenlicht
    ans Display kommen.

  5. 26.09.08 11:48 iPhone-Nutzer (Gast)

    Soweit so gut.
    Ich habe weiter unten bei einem anderen Bericht schon meine Idee
    geäußert, dass es doch sinnvoll wäre Touchdisplays mit Solartechnologie zu
    verbinden.
    Die Grösse und Auflösung des Displays könnte weiter zunehmen und
    gleichzeitig würde das Aufladen entfallen, da permanent über Sonnenernergie
    genügend Strom zur Verfügung stünde.
    Damit könnte man dem Nutzer solcher
    grosser Displays, Diskussionen über die Akkuleistung eines Touch Diamonds oder
    Touch Hd wären unnötig, genauso dienen wie der Umwelt.
    Technisch umsetzbar sind
    solche Ideen schon lange wie Solarbetriebene Uhren mit Lcd-Anzeige und
    Hintergrundbeleuchtung(Casio G-Shock) zeigen.

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