Telekom-Chef René Obermann hat sich bei den 17 Millionen Kunden entschuldigt, deren Daten vor zwei Jahren bei T-Mobile entwendet wurden. Der Datenklau, der von Obermann als sehr ärgerlicher Vorfall bezeichnet wird, trifft neben Privatpersonen auch zahlreiche Prominente. Insgesamt ist jeder zweite Kunde betroffen.
Dem größten deutschen Netzbetreiber T-Mobile wurden rund 17 Millionen Kundendaten entwendet. Damit ist jeder zweite Kunde des Unternehmens betroffen. Vom Datenklau, den Telekom-Chef René Obermann als "sehr ärgerlichen Vorfall" bezeichnet und für den er sich jetzt auch öffentlich entschuldigte, sind neben Privatpersonen auch zahlreiche Prominente aus Wirtschaft, Politik und Unterhaltung betroffen, darunter der Komiker Hape Kerkeling, der Schauspieler Till Schweiger und der TV-Moderator Günther Jauch.
Die gestohlenen Kundendaten umfassen neben Namen und Anschrift auch die Mobilfunknummer sowie das Geburtsdatum und in einigen Fällen die E-Mail-Adresse des Kunden. Die Datensätze enthalten laut T-Mobile keine Bankverbindungen, Kreditkartennummern oder Verbindungsdaten. Der Spiegel schreibt, dass sich auch die Adressen und geheimen Rufnummern von Politikern und Milliardären unter den Daten befinden. Für besonders stark gefährdete Personen hat das Bundesinnenministerium bereits Gefahrenanalysten erarbeitet. T-Mobile bietet seinen Kunden unterdessen einen kostenlosen Rufnummernwechsel an.
Inzwischen wurde bekannt, dass der Datenklau bereits 2006 stattfand. T-Mobile hatte seine Kunden damals nicht informiert, was René Obermann jetzt in einem Gespräch mit der "Bild am Sonntag" rechtfertigte. Demnach seien damals die Behörden eingeschaltet und Datenträger beschlagnahmt worden, es gab keinen Hinweis auf "Missbrauch der Telefonnummern oder Schaden", sagte der Telekom-Chef. Nach dem Vorfall hat T-Mobile seine Sicherheitsmaßnahmen nach eigenen Angaben deutlich verschärft.
Ob die Daten nun gestohlen werden oder bei einem freemail-provider auf der
anmeldeseite eingegeben werden um danach weiterverkauft zu werden, ist doch fast
schon egal.
Kontrolle über seine Daten hat man doch schon lange nicht mehr und
nur der Gesetzgeber könnte daran etwas ändern.
Ich hab gestern Dieter Bohlen gesehen