Mehr als 50 Prozent der deutschen Handynutzer kennen ihren Mobilfunktarif nicht. So wissen beispielsweise 60 Prozent nicht, wie hoch der Minutenpreis für interne Gespräche ist. 55 Prozent kennen nicht den Preis für Gespräche ins Festnetz. Für die Studie befragte TNS Infratest 1.000 Handynutzer.
Die Marktforscher von TNS Infratest haben im Auftrag der D+S europe AG die deutschen Handnutzer befragt, wie gut sie ihren Tarif kennen. Das Ergebnis ist erschreckend: 60 Prozent der Verbraucher können nicht sagen, wie hoch der Minutenpreis ihres Tarifs für netzinterne Gespräche ist. 55 Prozent wissen nicht, was ein Anruf ins deutsche Festnetz kostet. Im Zeitraum vom 4. bis 5. September 2008 wurden 1.000 Personen ab 14 Jahren telefonisch zu ihren aktuellen Mobilfunktarifen befragt.
Die Unwissenheit steigt mit höherem Alter und sinkendem Einkommen. Vor allem einkommensschwächere Haushalte und ältere Nutzer über 50 Jahre kommen mit der Vielzahl von Handytarifen nur schwer zurecht. Bei den Einkommensschwächeren kennen 70 Prozent ihre Handypreise nicht. Bei den über 60-Jährigen sind es mehr als 80 Prozent. Unterschiede zeigen sich auch beim Geschlecht: Im Gegensatz zu Männern wissen Frauen deutlich weniger über ihren Handytarif. Nach Meinung von Jens Krüger, Director Consumer & Retail bei TNS, ist daran die schlechte Informationspolitik der Anbieter Schuld. "Die meisten Unternehmen setzen nach wie vor auf klassische Informationskanäle", sagte Krüger. Vor allem TV-Werbung und Postwurfsendungen stehen bei den Anbietern hoch im Kurs, auf eine direkte Ansprache des Kunden wird aber oft verzichtet. Die Studienergebnisse zeigen, dass eine Kombination aus reichweitenstarker TV-Werbung und direkter Zielgruppenansprache auch im Tarifbereich wichtig sind.
Während junge Handynutzer auf Werbe-SMS und Online-Werbung positiv reagieren, ist für ältere Kunden der individuelle, direkte und persönliche Kontakt wichtig, so Markus Frengel, Bereichsvorstand Kundenservice bei D+S europe. Fernsehwerbung und Broschüren erzeugen bei einem Drittel der Verbraucher Aufmerksamkeit, am wichtigsten sei jedoch eine persönliche Beratung, die sich mit dem individuellen Telefonieverhalten des Verbrauchers befasst.
FONIC: 9cent / min in alle Netze rund um die Uhr und auch für SMS ... wo ist das
Problem???
Das war ein Grund für mich, diesen zu wählen und natürlich weil er
günstig ist!!!
Na dann kommt bei mir vorbei ;-)
@Quirky
sehe ich genauso!! Ich wurde fast noch nie gut in einem Handyladen
beraten! Morgens geht der Chef zu seinen Mitarbeitern und sagt den was sie zu
verkaufen haben!!!
Die Studie besagt nur das 60 Prozent der Verbraucher sich dafür nicht
interessieren, weil sie entweder genug Geld haben, dumm sind oder einfach
besseres zu tun haben als sich mit so etwas zu beschäftigen. Es soll ja auch
Menschen geben die mit ihrem Handy so gut wie nicht telefonieren und dann spielt
der Tarif wirklich keine Rolle.
Ach noch eins, persönliche Beratung ist in der
Regel für den Arch, da die Verkäufer das verkaufen was für ihren Chef am besten
ist und nicht das was der Kunde möchte.
Da muß mann die Verkäufer schon
foltern, aber das ist ja zum Glück ein Riesenspaß.
1. nach Test's fragen
2.
hätten sie Lust mir das zu bestellen.
Das freut jeden Verkäufer.
Ich denke, dass das größte Problem im Handy, was man dazu haben möchte begründet
liegt. Es soll ja tatsächlich Menschen geben (schon selbst im Shop erlebt!), die
ein bestimmtest Handy für 1€ haben wollen, die interessiert teilweise gar nicht,
was sie da eig. monatlich bezahlen müssen oder was die sontigen Kosten sind.
Ich versuche immer, das Telefonie-Verhalten der Kunden zu ergründen und dann
den entspr. Tarif vorzuschlagen. So würde ich auch beraten werden wollen, wenn
ich mich nicht auskennen würde.
Und dass das funktioniert, hab ich auch schon
öfter in Form von positiven Rückmeldungen von Kunden erfahren, da freut man sich
ja auch als Verkäufer.
Aber das stimmt schon, dass besonders in den Shops,
wo ja der Verkäufe aktiv Einfluss - ja manchmal sogar Druck - auf den Kunden
ausüben kann, eher einer Tarif, der für den Chef/Verkäufer/Unternehmen günstiger
ist, angeboten wird.
Wenn man selbst Verkäufer ist/von dem Fachgebiet
Ahnung hat, macht das sicher schon Spaß den Verkäufer ein bisschen zu
überfordern und zu nerven, aber die haben es auch nicht leicht, schließlich
führen die ja nur die Vorgaben aus. Also nur als Verkäufer solche Späße erlauben
, nervt nämlich ganz schon :D