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Samsung Galaxy S7, OnePlus 3, Coolpad Max, ZTE Axon 7, Huawei P9
 
AM Thema vom 11.07.2016

Liebe Leserinnen und Leser,

gute Absichten führen nicht immer zu gutem Handeln. Das zeigt auch eine Studie zum Fairphone 2: Sie bescheinigt zwar dem Fairphone 2, das nachhaltigste Smartphone im Markt zu sein. Wer sich in den vergangenen Monaten das modular aufgebaute Smartphone geholt hat, handelte jedoch unter Umständen gerade nicht nachhaltig - etwa weil das vorhandene Smartphone noch funktionierte. Der Kaufwunsch eines fairer und nachhaltiger produzierten Smartphones als falscher Anreiz - paradox.

Jetzt aber erst einmal zu unseren Themen dieser Ausgabe von AM THEMA mit Links für diejenigen, die direkt in die Artikel springen möchten:

* OnePlus 3, ZTE Axon 7 und Samsung Galaxy S7 im Kamera-Test * Marshall London, HTC 10, ZTE Axon 7 und Alcatel Idol 4S im Lautsprecher-Test * Huawei schummelt bei P9-Werbung * Coolpad Max im Test * Drei tolle China-Smartphones im Vergleich * Kaufen oder nicht? * Samsung Galaxy S7 Edge Olympia-Edition * Samsung Gear Fit 2 * Frust mit 360-Grad-Bildern * Mann heiratet Smartphone * Apple-Store evakuiert * und mehr

Kamera-Test: Samsung Galaxy S7, OnePlus 3 und ZTE Axon 7

Highend-Hardware und edles Design zum vergleichsweise günstigen Preis: Das zeichnet OnePlus 3 und ZTE Axon 7 aus. Doch wie steht es beispielsweise um die Kamera-Qualität der beiden auch in Deutschland erhältlichen China-Smartphones? Das haben wir im Vergleichtest mit dem Samsung Galaxy S7 überprüft. Die Befürchtung, ZTE und OnePlus würden sich die niedrigen Preise für Axon 7 und OnePlus 3 durch den Einsatz unterdurchschnittliches Kamerar erschleichen, stellt sich als unbegründet heraus. Die Knipsen sind auf einer Höhe mit der Konkurrenz. Bei Dunkelheit können sie zwar nicht mit der Leistung eines Galaxy S7 mithalten, ansprechende Tageslicht- und Innenraumaufnahmen gelingen jedoch auch ohne tiefere Fotografiekenntnisse locker von der Hand. Störende Verzerrungen, Unschärfen oder Farbsäume sind bei keiner der drei Kameras ein Thema. Damit zeichnen sich Axon 7 und OnePlus 3 nicht nur als gute Smartphones, sondern auch als sehr brauchbare Kameras aus.

Lautsprecher-Test: HTC 10, Alcatel Idol 4S, ZTE Axon 7 und Marshall London

Die Lautprecher-Qualität ist kein Kaufkriterium für ein Smartphone? Falsch! Ein Smartphone mit lautem und satten Lautsprecher ist nützlich, wenn man an ungestörtem Ort mit Freunden Musik hören oder Videos schauen möchte, aber weder Fernseher noch Hifi-Anlage verfügbar sind. Wir haben vier aktuelle Smartphones dem Sound-Check unterzogen: HTC 10, Alcatel Idol 4S, ZTE Axon 7 und Marshall London. Testsieger wird das Smartphone desjenigen Herstellers, der die Lautsprecher-Qualität seines Geräts am leisesten bewirbt. Nach wie vor darf man nicht zu viel von Smartphone-Lautsprechern erwarten, echter Musikgenuss will mit keinem der vier Smartphone-Modelle aufkommen. Das wird sich wohl wegen einfachen physikalischen Grenzen wie mangelndem Resonanzkörper nicht so schnell ändern.

Erwischt: Huawei hilft bei Werbemotiv für P9-Kamera nach

Smartphone-Hersteller wenden allerlei Tricks an, um die Kamera-Qualität ihrer Geräte zu belegen. Manchmal übertreiben sie dabei aber oder greifen auch zu irreführenden Mitteln, so wie jetzt Huawei. Das Unternehmen veröffentlichte auf Google+ ein stimmungsvolles, knackscharfes Foto und erweckt - absichtlich oder unabsichtlich - den Eindruck, das Bild sei mit der P9-Kamera aufgenommen worden. Ein Blick in die EXIF-Daten des Bildes offenbarte jedoch, dass die Aufnahme mit der Vollformat-DSLR EOS 5D Mark III und dem leistungsstarken Telezoom-Objektiv Canon EF 70-200mm f/2.8L IS II USM geschossen wurde. Jetzt muss sich das Unternehmen den Vorwurf gefallen lassen, bei der Werbung für die P9-Kamera geschummelt zu haben - so wie einst Nokia bei einem Werbefilm für die Videostabilisierung der Pureview-Kamera des Lumia 920.

Coolpad Max Test: Doppeltes Android schützt besser

Das Coolpad Max hinterlässt in unserem Test einen guten Eindruck: Vor allem die hochwertige Anmutung und das Eleganz versprühende Design des Metallgehäuses, die taugliche und funktionsreiche 13-Megapixel-Kamera sowie der schnell funktionierende Fingerabdrucksensor gefallen. Das wohl interessanteste Merkmal des Coolpad Max ist aber die Software: Das Gerät bietet zwei getrennte Speicherpartitionen für Apps und persönliche Daten, sozusagen also doppeltes Android. Trotz aller Vorzüge wird sich das 349 Euro teure Coolpad Max aber nur schwer behaupten können: Für etwa 50 Euro weniger gibt es das in fast allen Belangen etwas besser ausgestattete Huawei P9 Lite, für 50 Euro mehr steht mit dem OnePlus 3 ein echtes Highend-Smartphone als Alternative bereit.

Kaufen oder nicht? Neue Smartphones im Test

Sony Xperia X Performance und Coolpad Max im Smartphone-Test, OnePlus 3, ZTE Axon 7 und Samsung Galaxy S7 im Kamera-Test sowie die vier Android-Smartphones HTC 10, Marshall London, Alcatel Idol 4S und ZTE Axon 7 im Lautsprecher-Test - in der neuen Folge von "Kaufen oder nicht?" handeln wir gleich eine ganze Reihe an Smartphones ab. Außerdem sprechen wir nach dem 360-Grad-Kamera-Test unsere Empfehlungen für oder gegen den Kauf der Samsung Gear 360, LG 360 Cam und Panono Camera aus.

ZTE Axon 7, OnePlus 3 und Alcatel Idol 4S im Vergleich

Chinesische Smartphone-Hersteller drängen auf den europäischen Markt. Nicht mit Billiggeräten, sondern mit hochwertig wirkenden Smartphones, die in der Regel zu einem deutlich niedrigeren Preis erhältlich sind als die Topmodelle der etablierten Marken wie Samsung, LG und HTC - Huawei hat es vorgemacht. Jetzt schicken sich andere wie ZTE, Coolpad und Alcatel an, es dem erfolgreichen Wettbewerber gleich zu tun. Auch kleinere Hersteller wie Xiaomi und OnePlus, die zwar keine so großen Expansionspläne hegen, bieten ihre Geräte aber mittlerweile ebenfalls in Europa an. Wie gut die China-Smartphones inzwischen sind, zeigen wir im Vergleich von drei neuen Smartphone-Modellen: ZTE Axon 7, Alcatel Idol 4S und OnePlus 3. Ob die Geräte trotz leistungsfähiger Hardware, hochgerüsteten Multimedia-Anwendungen, einem hochwertigen Äußeres und einem vergleichsweise günstigen Preis zu Verkaufsschlagern werden, bleibt aber abzuwarten. Noch sind die Marken der drei chinesischen Hersteller hierzulande wenig bekannt und die Geräte wenig präsent im Handel.

360-Grad-Fotos veröffentlichen: Fehler, Frust, faule Lösungen

Einen ganzen Tag lang nahmen wir die 360-Grad-Kameras Samsung Gear 360, LG 360 Cam und Panono Camera mit auf Sightseeing-Tour durch Berlin. Das Aufnahmen der Bilder war kein Problem, schwierig wurde es danach bei der Bildbearbeitung und dem Veröffentlichen der Fotos und Videos auf Plattformen wie Facebook und Youtube, so dass andere den Rundum-Blick an Orten wie dem Pariser Platz oder vor dem Reichstag genießen können. Insgesamt wirken die bisherigen Lösungen, um 360-Grad-Bilder zu bearbeiten und zu veröffentlichen, unfertig und umständlich. Damit macht man es Nutzern unnötig schwer.

Smartphone-Neuheiten: Olympia-Edition des Samsung Galaxy S7 Edge u.a.

Die Olympia-Edition des Samsung Galaxy S7 Edge kann ab sofort im Online-Shop des Herstellers vorbestellt werden und kostet 879 Euro. Die Auslieferung bestellter Geräte soll am 18. Juli beginnen. Die Sonderausgabe zeichnet sich durch einen schwarzen Metallrahmen und Akzente in den Farben der Olympischen Ringe aus. Vorinstalliert auf allen Geräten der limitierten Olympia-Edition ist ein Theme für Olympia-Fans. Die technischen Spezifikationen des Galaxy S7 Edge Olympic Edition entsprechen denen der Standardausführung des aktuellen Flaggschiff-Smartphones von Samsung. Hier die weiteren Smartphone-Neuheiten der vergangenen Woche:

Samsung Gear Fit 2 und weitere Gadgets in Bildern

Das Gear Fit 2 ist ein 199 Euro teures Tracking-Armband mit gebogenem OLED-Touchscreen, GPS und Musikplayer, das nur in Verbindung mit Smartphones mit Android 4.4 Kitkat oder einer neueren Version des Google-Betriebssystems und mindestens 1,5 GB RAM funktioniert. Es zeichnet nicht nur Körper- und Bewegungsdaten der Träger wie Schrittzahl und Pulsschlag auf, sondern stellt auch Lauf- und Fahrstrecken auf einer Karte dar, zeigt Benachrichtigungen vom Smartphone an und kann auch als Spotify-Player oder als Fernsteuerung für andere Musik-Apps auf dem per Bluetooth gekoppelten Smartphone dienen. Vor dem Test zeigen wir euch das Gerät im Unboxing, wie es zum Käufer kommt.

Kunst 1: Mann heiratet in Las Vegas sein Smartphone

Irre, diese Geschichte: Aaron Chervenak aus Los Angeles fährt extra nach Las Vegas und "heiratet" in einer Hochzeitskapelle als symobolischen Akt sein Smartphone. So etwas Verrücktes können auch nur die Amerikaner bringen, haben da viele gedacht. Medien aus USA und auch in Deutschland berichteten ernsthaft über das ungewöhnliche Ereignis in der Little Vegas Chapel. Schade nur, dass die Smartphone-Heirat keine spontane Idee des "Bräutigams", sondern von einer Marketing-Agentur inszeniert war. Was dahinter steckt, erläutern wir in diesem Artikel.

Kunst 2: Apple-Store in Berlin nach Kunst-Performance evakuiert

Die Berliner Polizei hat am Samstagnachmittag aus Sicherheitsgründen den Apple-Store am Kurfürstendamm evakuiert. "Gegen 14 Uhr haben mehrere Personen im Apple-Store eine silberne Flüssigkeit auf Tischen und Geräten verteilt", teilte sie über den Kurznachrichtendienst Twitter mit. Bei der verteilten zähen Substanz handle es sich offenbar um eine Metalllegierung, vermutlich Gallium. Der Künstler Johannes Paul Raether hatte laut Augenzeugen Metallmünzen verteilt, die in der Hand schmolzen, wobei die silberne Flüssigkeit wohl unabsichtlich auch auf den Boden gelangte. Die missglückte Aktion im Apple-Store soll Teil einer Kunst-Performance des Festivals Foreign Affairs der Berliner Festspiele gewesen sein.

Bilderrätsel: Welches Smartphone ist auf diesem Foto zu sehen?

Auflösung des Bilderrätsels aus AM THEMA 15: Das Alcatel Idol 4S konntet ihr am Boom-Key erkennen.

Das steht diese Woche unter anderem bei uns an:

  • Test des Sony Xperia E5
  • Smartphones im Display-Test

Wir wünschen euch einen schönen Start in die Woche! Auf Twitter findet ihr den Areamobile-Account unter @areamobile und mich unter @BjoernBrodersen.



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