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Smartphone-Innovationen
 
AM Thema vom 19.10.2017

Liebe Leserinnen und Leser,

Smartphone-Hersteller aus China machen nicht nur auf Masse, sondern geben jetzt auch die Innovatoren: Huawei hat in dieser Woche mit dem Mate 10 Pro das erste Smartphone mit einem Chipsatz für Künstliche Intelligenz direkt auf dem Gerät vorgestellt, ZTE präsentierte mit dem Axon M ein Smartphone mit zwei zu einem großen Bildschirm zusammenklappbaren Displays. Und wir haben in dieser Woche noch weitere, mehr oder weniger innovative Smartphones von Xiaomi, Essential und Google getestet.

Huawei Mate 10 Pro mit Künstlicher Intelligenz

Das Huawei Mate 10 Pro bietet ein 6 Zoll großes AMOLED-Display im 18:9-Format, 128 GB schnellen Speicher, eine von Leica zertifizierte Dual-Kamera und einen 4.000 mAh starken Akku. Herzstück des neuen Huawei-Smartphones ist der Chipsatz Kirin 970 mit dedizierter Neural Processing Unit (NPU) für Künstliche Intelligenz und Maschinenlernen. Als Anwendungsgebiet für die Künstliche Intelligenz sieht der Hersteller beispielsweise die Bild- sowie Spracherkennung und -verarbeitung. Der Kirin 970 wird ein Modul zur Gesichtserkennung an Bord haben, der auch schwierig zu erfassende Mermale wie Hautton, Augenfarbe oder durch Gegenstände verstellte Gesichter blitzschnell identifizieren könne, und automatisch Szenerien, Hintergründe und Objekte erkenne. Die Neural-Engine sei beim Erkennen von 200 Fotos um 25 Prozent schneller als die CPU. Auch könne der Kirin 970 fürs Telefonieren wirkungsvoll Umgebungsgeräusche ausblenden und die Audio-Qualität verbessern.

Wir testen zurzeit das Huawei Mate 10 Pro (hier unsere ersten Eindrücke im Hands-on und im Unboxing) und sind dabei auf der Suche nach der Künstlichen Intelligenz des Smartphones, die sich auch in Anwendungen von EMUI 8 zeigt, die wir euch in einem gesonderten Artikel näher vorstellen. Gespannt darf man darauf sein, was künftig damit alles möglich sein wird. "Das vielversprechendste Anwendungsgebiet der Künstlichen Intelligenz ist das Unbekannte", sagt Huaweis Mobile-Chef Richard Yu. Mit Künstlicher Intelligenz könne die Smartphone-Erfahrung etwas sein, das jenseits des bislang Bekannten liegt. Der Kirin 970 sei deshalb eine für Partner und Entwickler offene KI-Plattform.

ZTE Axon M mit zwei klappbaren Displays

Eine "Revolution der Smartphone-Nutzung" hatte ZTE im Vorfeld des Axon-M-Launches in New York versprochen. Die kommt jetzt in Form eines Smartphones mit zwei 5,2 Zoll großen Full-HD-Displays, die entweder sich zu einem 6,75 Zoll großen zusammenklappen lassen oder auch verschiedene Anwendungen parallel darstellen. Insgesamt gibt es vier unterschiedliche Verstellstufen. Im "Spiegelmodus" steht das Smartphone beispielsweise im spitzen Winkel mit den Displays in entgegengesetzte Richtungen zeigend, so dass zwei oder mehrere Personen sich gegenübersitzen und auf den Bildschirmen den gleichen Inhalt sehen können.

Xiaomi Mi Mix 2 und Essential Phone mit randlosen Displays

Eines der innovativsten Smartphone des vergangenen Jahres stammt vom ebenfalls aus China operierenden Hersteller Xiaomi - dem Unternehmen, das 2013 Googles ehemaligen Android-Produktmanager Hugo Barra für sich gewann (aber Mitte dieses Jahres auch wieder verlor). Das Mi Mix war damals das erste Smartphone-Modell mit einem an drei Seiten nahezu randlosen Display. Jetzt verkauft der Hersteller mit dem Mi Mix 2 den verbesserten Nachfolger, für den Xiaomi auch Fehlentscheidungen wie den Piezo-Lautsprecher korrigierte. Was es sonst noch bietet, lest ihr in unserem Testbericht.

Ein anderer ehemaliger Google-Manager, der Android-Gründer Andy Rubin, liefert dagegen mit seinem Start-up Essential sein erstes eigenes Smartphone aus. Auch dieses ist trotz des 5,7 Zoll großen Screens ziemlich handlich, weil das Display an drei Seiten bis an den Gehäuserahmen reicht. Im Test und Unboxing beeindruckt das Essential Phone, offenbart aber auch einen eklatanten Schwachpunkt.

Google Pixel 2 (XL) mit schlauer Software

Etwas mehr Innovationsfreude würde man sich vom Android-Betreiber Google wünschen. Der bringt gerade die neuen Smartphone-Modelle Pixel 2 und Pixel 2 XL in den Online-Shop, die zu iPhone-ähnlichen Preisen erhältlich sind - den Druckrahmen "Active Edge" des Pixel 2 kennen wir ja schon vom HTC U11, die breiten Ränder des Geräts wirken allerdings etwas altbacken. Mehr Sein als Schein ist hier offensichtlich die Devise. Die Innovation steckt dabei in der Software, wie unser Test zeigt: Google will mit schlauen Funktionen wie Lens, Now Playing und dem Google Assistant die Nutzer der Geräte im Alltag unterstützen.

Innovation liegt im Auge des Betrachters

Was innovativ ist und was nicht, liegt ja ohnehin in den Augen des Betrachters. Nach Auffassung der Umweltschutzorganisation Greenpeace müssen Innovationen beispielsweise nicht um wenige Millimeter und mehr Megapixel definiert werden, sondern um ein ganz neues Produktdesign bestehend aus Erneuerbarer Energie, wiederverwendbaren Materialien und einem langlebigen Design, das sich leicht reparieren lässt. Die Umweltschützer haben gerade eine neue Version ihres Ratgebers für umweltfreundliche Technik-Produkte veröffentlicht - hier liegen Fairphone und Apple vorn, während Huawei, Xiaomi und weitere chinesische Hersteller die Schlusslichter bilden. Auch Google kommt in dem Report nicht gut weg.

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