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Die neuen Referenz-Smartphones
 
AM Thema vom 29.10.2017

Liebe Leserinnen und Leser,

stellt Apple am kommenden Wochenende wieder einen Verkaufsrekord auf? Das ist die spannende Frage angesichts des nahenden Verkaufsstarts des iPhone X. Das dritte neue Apple-Smartphone in diesem Jahr ist mit an allen vier Seiten bis an den Rand stoßendem 5,8-Zoll-Display und Gesichtserkennung statt Fingerabdrucksensor äußerlich so ganz anders als die bisherigen Modelle und wirkt so sicherlich fortschrittlicher auf viele. Gleichzeitig ist es mit einer vergleichsweise guten Kamera und dem derzeit wohl stärksten Prozessor in einem Smartphone ausgerüstet. Design und Technik lässt sich Apple ordentlich bezahlen: 1.149 Euro kostet das iPhone X mit 64 GB Speicherkapazität, 1.319 Euro mit 256 GB.



Der Vorverkauf des iPhone X läuft seit vergangenem Freitag. Nicht nur bei Apple, sondern auch bei Partnern wie den Mobilfunkbetreibern Telekom, Vodafone und O2. Diese bieten das Gerät allerdings vorerst nur mit Vertrag an. Smartphone-Angebote mit Vertrag in der Werbung immer nach einer günstigeren Alternative zum Geräteeinzelkauf aus, doch die Zeit der großen Handy-Subventionen der Mobilfunker sind längst vorbei. Mit Vertrag ist das iPhone X sogar häufig teurer als ohne Vertrag im Apple-Store, haben wir beim Nachrechnen festgestellt.

Die Zahl der Vorbestellungen in Deutschland übersteigt zumindest schon die verfügbare Menge an iPhone X. Wer heute das neue Modell bei Apple bestellt, muss fünf bis sechs Wochen Lieferzeit hinnehmen. Apple soll noch mit Produktionsproblemen kämpfen, die im Zusammenhang mit dem 3D-Sensor für die Gesichtserkennung Face ID zusammenhängen. Angeblich hat Cupertino sogar die Qualitäts-Standards für Face ID gesenkt, um den Auftragsfertigern die Arbeit zu erleichtern. Apple dementiert vehement. Der ehemalige Apple-Mitarbeiter Steve Wozniak hat schon angekündigt, das iPhone X nicht gleich zum Start zu bestellen, sondern erst einmal abzuwarten, wie gut das neue iPhone wirklich ist. Wir werden es in der Woche nach dem regulären Verkaufsstart testen.

In der neuen Folge von "Kaufen oder nicht? Neue Smartphones im Test" sprechen wir unsere Empfehlungen für das Pixel 2 (XL), das Mate 10 Pro und das Essential Phone von Andy Rubin aus, das es jetzt für 200 Dollar weniger als zum Verkaufsstart gibt.

Google Pixel 2 XL: Keine gute Referenz für Android

Dass ein teures Premium-Smartphone durchaus gravierende Mängel aufweisen kann, zeigt das Beispiel des Google Pixel 2 XL, das im November herauskommt. Einige Testpersonen des Geräts klagen über Störgeräusche aus dem Lautsprecher, eine blasse Farbwiedergabe auf dem Display, einen Blaustich der Anzeige sowie ein Einbrennen der Software-Navigationsleiste am unteren Bildschirmrand. Teilweise haben wir diese Probleme in unserem Test des Pixel 2 XL auch festgestellt und darauf hingewiesen, dass diese Mängel durchaus das Nutzungserlebnis trüben. Eine schlechte Referenz für Android ist ein solches Smartphone vom Plattformbetreiber allemal, auch wenn es ansonsten durch starke Performance, eine hervorragende Smartphone-Kamera und dynamische Sound-Ausgabe überzeugt.

Google hat sich jetzt zu den Beschwerden geäußert und ein Software-Update zur Korrektur der Fehler angekündigt. Alle Display-Mängel lassen sich damit jedoch nicht beheben. Dafür dann ab 939 Euro hinlegen?

Huawei Mate 10 Pro: Suche nach der Künstlichen Intelligenz

Alle anderen Smartphones dumm dastehen lassen soll das Huawei Mate 10 Pro. Das neue Top-Smartphone von Huawei, das Mitte November für 799 Euro herauskommt, ist mit dem Kirin-970-Chipsatz mit einer dedizierten Neural Processing Unit (nicht Engine) für Aufgaben der Künstlichen Intelligenz lokal auf dem Gerät bestückt. Diese mit Millionen von Bildern trainierte NPU soll so viel schneller als eine CPU Situationen interpretieren und Fotos verarbeiten können und so beim Fotografieren mit dem Mate 10 Pro automatisch immer für die besten Voreinstellungen der Kamera sorgen. Auch für die optimale Lautstärke, Klangqualität und Geräuschunterdrückung beim Telefonieren stellt sie ohne Zutun der Anwender her, so Huawei. So wird das Mate doch zu einem echten Kumpel!

Das klingt spannend und macht neugierig, was in Zukunft alles durch Künstliche Intelligenz auf dem Smartphone möglich sein wird. Im Interview mit Areamobile beschreibt Imaging-Experte Clément Viard von DxO beispielsweise individuell getunte Kameras als eine der nächsten Entwicklungen in der Smartphone-Fotografie. Leider bekommt man von der ganzen Klugheit des Kirin 970 auf dem Mate 10 Pro als Nutzer kaum etwas mit. Den meisten, die sich das Gerät leisten können, wird das egal sein. In unserem Test bekommt das Huawei-Handy eine der besten Bewertungen, die wir bislang vergeben haben, und schiebt sich auf Platz 3 unserer aktuellen Bestenliste.

Porträt-Fotografie: Pixel 2 XL, Mate 10 Pro und iPhone 8 Plus im Vergleichstest

Da wir gerade die drei Smartphones in der Redaktion haben, die derzeit DxO das Kamera-Ranking von DxO anführen, und eine der sicherlich interessantesten neuen Kamera-Funktionen der Porträtmodus ist, haben wir gleich den Vergleichstest gemacht: Porträtfotos mit dem Google Pixel 2 XL, Huawei Mate 10 Pro und Apple iPhone 8 Plus. Das Ergebnis: Richtig sauber zeichnet keine der drei Smartphone-Kameras eine scharfe Person im Vordergrund und einen unscharfen Hintergrund. Bildfehler, unsanfte Kanten, scharfe Teilbereiche im Hintergrund oder Artefakte sind auf fast allen Aufnahmen an irgendeiner Stelle zu sehen. Am besten meistert noch das iPhone 8 Plus die Aufgabe.

Neben den neuen Geräten von Apple, Google und Huawei kommen vor Weihnachten noch weitere Top-Smartphones anderer Marken heraus. Wir geben euch einen Überblick über Modelle, Preise und Release-Termine.

Neue Smartphones:

Android-Update-News:

Alles wird intelligenter - auch Staubsauger: Sie lassen sich inzwischen bequem über eine Smartphone-App bedienen, reinigen selbststeuernd die Böden und kartographieren dabei die Umgebung. Im Vergleichstest treten zwei Saugroboter gegeneinander an: Xiaomi Mi Robot Vacuum versus Ecovacs Deebot R95 MKII.

Wir freuen uns über euer Interesse und wünschen euch ein schönes Restwochenende! Areamobile findet ihr auch bei Twitter, FacebookGoogle+ und Instagram. Wenn ihr unseren wöchentlichen Newsletter weiterempfehlen möchtet: zur Anmeldung geht's hier.

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