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Anrufe weiterleiten vom Festnetz aufs Handy

Sowohl innerhalb des Festnetzes als auch innerhalb der Mobilfunknetze kann man Anrufe weiterleiten - sollte aber wissen, dass dafür häufig Gebühren erhoben werden.

Die Notwendigkeit, manchmal Anrufe weiterleiten zu müssen, ergibt sich schon innerhalb geschlossener Systeme. Dort kann man diese Funktion über eine Telefonanlage bereitstellen, die nicht einmal materiell vorhanden sein muss, sondern auch als virtuelle Telefonanlage in Form eines Computerprogramms genutzt werden kann. Zu den frei verfügbaren virtuellen Steuerungen für geschlossene Telefonnetze zählt die Software Asterisk, die als Serverlösung in einer Linuxversion frei aus dem Internet heruntergeladen werden kann.

Sie bietet viele Möglichkeiten, die Anrufe mit Hilfe von interaktiven Auswahlmenüs oder nach festen Vorgaben weiterzugeben. Das kann sogar so weit gehen, dass über Voice over IP die Anrufe an andere Festnetzanschlüsse übergeben werden können. Wer in diesem Falle eine Flatrate für den Internetzugang besitzt, hat Glück, denn er muss für die Weiterleitung dieser Anrufe nichts bezahlen!

Einige Provider bieten in diesem Zusammenhang auch eigene Mobilfunkverträge mit an, die in die Flatrateverträge eingebunden werden können. In einem solchen Falle wäre die Anrufweiterleitung ebenfalls kostenfrei zu realisieren. Die Einstellungen zum Anrufe weiterleiten kann man in der virtuellen Telefonanlage oder im einfachsten Fall im privaten Bereich über die Steuersoftware der DSL-Box vornehmen. Dabei kann man auch Regeln vorgeben, die die eingehenden Telefonate nur einem bestimmten Zeitfenster weiterzuleiten - Stichwort Nachtschaltung.

Auch innerhalb der Mobilfunknetze kann man Anrufe weiterleiten. Das kann an einen anderen Mobilfunkanschluss, auf einen Anrufbeantworter oder an eine Festnetzrufnummer geschehen. Hierbei sollte man allerdings aufpassen, dass man nicht in eine Kostenfalle gerät, denn einige Netzbetreiber kassieren dann beim Anrufer und bei demjenigen, der den Anruf weiterleiten lässt, die vollen Gebühren. Eine Ausnahme stellen hier Verträge dar, die entweder ähnlich wie beim Festnetz eine Flatrate beinhalten oder bei denen zwei Mobilfunkverträge gekoppelt sind, bei denen einer über eine Homezone verfügt.

Technisch wird das im Mobilfunk über einen Service on demand gelöst, den man über eine Tastenkombination aktivieren und deaktivieren kann. Dabei können für die Weiterleitung verschiedene Optionen gesetzt werden, die vom ausgeschalteten Handy über ein zweites eingehendes Gespräch bis hin zu einer sofortigen Weiterleitung reichen können.

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