Werde Teil der Community - Registriere dich jetzt kostenlos! | Login
Anzeige

DECT Telefone verbessern die Erreichbarkeit zuhause

Bei der Bezeichnung DECT-Festnetz handelt es sich um einen Standard für die kabellose Übertragung von Daten in digitaler Form.

Die Abkürzung DECT Festnetz steht für verbesserte schnurlose digitale Kommunikation und ist abgeleitet von der englischen Bezeichnung „Digital Euopean Cordless Telephony". Die technische Spezifikation findet sich im Standard EN 300175 der ETSI. Bei der ETSI handelt es sich um ein Institut, das sich mit der Normung der Telekommunikation in Europa beschäftigt. Davon gibt es europaweit ganze drei Stück.

Die DECT-Technologie ist für die Anwendung innerhalb von Gebäuden gedacht. Man geht dabei von Reichweiten von bis zu fünfzig Metern aus, die sich im Freien bis zu dreißig Metern steigern können. Daraus ergibt sich das Problem der Abhörsicherheit. In Praxistests konnte nachgewiesen werden, dass diese nicht immer gewährleistet ist. Das bedeutet, dass man sicherheitsrelevante Gespräche über herkömmliche kabelgebundene Telefone führen sollte.

Die DECT-Festnetz-Technologie arbeitet mit sogenannten Zeitschlitzen. Innerhalb einer Sequenz von zehn Millisekunden gibt es 24 solcher Zeitschlitze, die für die Übertragung von Daten wahlweise in beide Richtungen genutzt werden. Innerhalb eines solchen Zeitschlitzes können 424 Bits übertragen werden, die nach festen Vorgaben aufgeteilt sind. 32 Bits werden zum Beispiel für die Synchronisation verwendet. 388 Bits umfasst der eigentliche Datenblock, und weitere vier Bits stehen zur Bestimmung der Qualität der Übertragung zur Verfügung. Die innerhalb eines Datenschlitzes übertragenen Daten werden Burst genannt.

Das Bundesamt für Strahlenschutz hat sich mit den gesundheitlichen Aspekten der DECT-Festnetz-Telefonie beschäftigt und einige Empfehlungen herausgegeben, mit denen man das Risiko mindern kann. Schnurlostelefone sollten möglichst nicht dort aufgestellt werden, wo man sich ständig aufhält. In der Nähe des Betts haben sie nichts zu suchen. Bei der neuesten Generation der Schnurlostelefone ist das Risiko deutlich gemindert, denn sie geben kaum noch Strahlung ab, wenn man sie in die Basisstation legt.

Auch in puncto Sicherheit hat sich in den letzten Jahren einiges getan: Jedes Mobilteil muss sich bei der Basisstation anmelden. Dazu wird ein Codeschlüssel verwendet, der vom Mobilteil automatisch gesendet wird und eine Freigabe in der Basis bewirkt. Für die Verschlüsselung der zu übertragenden Daten wird ebenfalls ein Code verwendet, der als DECT Standard Cipher bezeichnet wird. Leider hat sich diese Codierung noch nicht bei allen Geräten durchgesetzt.

Zu welchem Handy suchen Sie Software?
Wählen Sie als Erstes den Hersteller:

Und anschließend Ihr Handy:

zum Handyfinder
m.areamobile.de


AreaMobile für unterwegs.

Ob auf dem Handy, PDA oder Blackberry mit der mobilen Version bist Du immer gut informiert. Die neuesten Tests, die letzten News und dazu die Leserkommentare lassen sich übersichtlich von unterwegs abrufen. mehr zu m.areamobile.de
Ratgeber