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Mobilfunk Discounter schlagen Netzbetreiber im Preisvergleich

Eine der wichtigsten Bezugsquellen für billige Handys ist der Handy Discounter. Doch es gibt noch andere Wege, auf denen man günstig an ein Mobiltelefon kommt.

Einer der günstigsten Wege, an billige Handys zu kommen, ist der klassische Laufzeitvertrag. Dort bekommt man selbst Modelle der neuesten Generation oft ohne Zuzahlung oder gegen eine geringe Zuzahlung. Das ist möglich, weil ein Teil der für das Gerät anfallenden Kosten auf die monatlichen Grundgebühren umgelegt wird. Es gibt sogar Verträge, bei denen nicht einmal eine Grundgebühr erhoben wird, sondern mit Mindestgesprächsumsatz gearbeitet wird. Und selbst der ist an einigen Stellen so niedrig, dass er von jedem erreicht werden kann.

So bekommt man beim Handydiscounter derzeit das Sony Ericsson T28i mit einer Grundgebühr von fünf Euro inklusive fünfzig Freiminuten in alle Netze für null Euro. Das Nokia Kamera Handy 3110 ist mit dem gleichen Tarif bereits ab 49 Euro zu haben, und für das Motorola v3 sollte man eine Zuzahlung von 29 Euro einplanen. Das Nokia 1208 ist gar mit einem Vertrag ohne Grundgebühr und ohne Mindestgesprächsumsatz zum Nulltarif zu bekommen.

Neben dem Handy Discounter gibt es noch andere Angebote, die man nutzen kann, um an billige Handys zu kommen. Bei einigen Multimediamärkten, bei den Lebensmitteldiscountern, bei Zeitungsverlagen und sogar bei einem namhaften Kaffeehändler bekommt man Prepaid-Handys, für die man einmalig eine Freischaltgebühr von knapp zehn Euro und einen Kaufpreis von weniger als dreißig Euro für das Mobiltelefon bezahlen muss.

Beim Mobilfunk Discounter finden sich inzwischen auch Dual Sim Handys, für die man bei einem Laufzeitvertrag keine Zuzahlung leisten muss. Allerdings muss man hier bei den zu entrichtenden Grundgebühren ein wenig tiefer in die Geldbörse greifen. Bei Vodafone zum Beispiel sind beim Samsung C5212 Dual in der Tarifoption Superflat Wochenende monatlich knapp fünfzehn Euro fällig.

Einige Angebote der Handydiscounter findet man auch auf Auktionsplattformen wie Ebay. Sie werden dort als Sofortkaufartikel zum Festpreis angeboten. Auf diese Weise bauen die Händler Überkapazitäten ab oder versuchen, ältere Modelle vor der Verschrottung zu schützen, indem sie sie als billige Handys verkaufen. Teilweise sind es auch die Hersteller selbst, die im Rahmen von Lagerräumungen dort überzählige Mobiltelefone verkaufen, wenn ein neueres und fortschrittlicheres Modell auf den Markt gebracht wird. Damit können sie sich die Kosten der Entsorgung sparen und sogar noch ein wenig daran verdienen, denn die Herstellung von Mobiltelefonen wird immer preiswerter, und man könnte sie eigentlich zu einem Spottpreis am Markt verkaufen.

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