Spätestens seit dem iPhone ist das Touch Handy salonfähig geworden. Der Benutzer eines Handys wünscht sich den größtmöglichen Komfort. Das erreicht man mit einem Touchscreen.
Immer häufiger werden moderne Mobilfunktelefone als Touch Handy angeboten. Der sogenannte Touchscreen, also das berührungsempfindliche Display, löst immer häufiger die althergebrachte Tastatur am Handy ab. Doch auch wenn immer mehr Hersteller mit dem Zauberwort Touch Handy werben - nicht alle Modelle halten, was sie versprechen. Zahlreiche Schwächen und Fehler führen dazu, dem Bediener die Freude am Gerät gründlich zu vergällen. Das iPhone des amerikanischen IT-Giganten Apple war das erste Handy mit Touchscreen, das überwältigende Erfolge feierte. Doch auch schon zuvor gab es Smartphones, die über entsprechend berührungssensitive Displays verfügen. Auch bei den sogenannten Palmtops, mit denen es bereits seit einigen Jahren möglich ist, Termine oder Emails abzugleichen, aber keine Telefonate zu führen, ist ein solches Display üblich.
Als das iPhone mit seinem Touchscreen auf den Markt gebracht wurde, führte das dazu, dass die Messlatte für Konkurrenzprodukte deutlich höher gehängt wurde.
Doch was auf den ersten Blick so vorteilhaft und bedienungsfreundlich erscheint, hat durchaus auch seine Tücken und Kinderkrankheiten: Das große Display neigt dazu, einen sehr hohen Stromverbrauch zu haben. Auch wenn in vielen Fällen die Herstellerangaben eine andere Sprache zu sprechen scheinen und von relativ langen Akkulaufzeiten sprechen, ist es oft notwendig, innerhalb kurzer Zeit das Gerät wieder an die externe Stromversorgung zu hängen, um den Akku vom Touch Handy aufzuladen. Der Umgang mit der Tastatur auf dem Display ist für viele Nutzer besonders in der Anfangszeit ungewohnt. Je nachdem, welche Technik für das Display verwendet wird, um die Berührungen in Signale umzusetzen, die das Gerät verwenden kann, ist das Display entsprechend berührungsempfindlich. Es gibt heute zwei Systeme, die verwendet werden, um sie bei einem Touch Handy einzusetzen: Bei dem einen System handelt es sich um das sogenannte resistive System. Hierbei wird ein Stift, der in der Regel im Lieferumfang zu den Geräten enthalten ist, eingesetzt. Der Vorteil dieser Eingabehilfen ist der deutlich kleinere und auch präzisere Druckpunkt als bei einer Fingerkuppe. Das resistive Touch Handy verfügt über Leiterbahnen, die sich berühren. Tippt der Benutzer auf das Display, so wird der genaue Berührungspunkt berechnet und an das Innere des Handys weitergeleitet. Meist ist dafür ein nur sehr geringer Druck vonnöten. Die Krönung stellt die sogenannte kapazitive Sensorik dar: Hier wird keinerlei mechanischer Druck mehr benötigt.
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