Viele Menschen nutzen den SMS-Flirt. Die SMS-Flirt-Kosten sind im Vergleich zur herkömmlichen SMS allerdings mit ungefähr 1,99 Euro sehr hoch! Und es gibt schwarze Schafe unter den Anbietern, die Kontakte nur vorgaukeln.
In Deutschland leben viele Millionen Singles, die auf der Suche nach einem neuen Partner sind. Viele nutzen inzwischen das Internet, um Kontakte zu knüpfen, weil dies anonym und bequem von Zuhause aus möglich ist. Fotos werden eingestellt, auf denen man einige Jahre jünger wirkt. Viele schummeln auch in Bezug auf ihre Körpergröße. Zudem kann man am heimischen Schreibtisch vorsortieren, mit wem man sich treffen möchte und mit wem nicht.
Zahlreiche Plattformen und Foren bieten auch einen professionellen Flirt-Service, der teilweise mit einer Gebühr verbunden ist. Innerhalb eines abgeschlossenen Forums kann man nach geeigneten Partnern suchen. Die Suche wird vereinfacht, indem man mögliche Partner anhand ihres Profils schneller finden kann. So wird eine sehr gezielte Suche nach einem Partner möglich, der den individuellen Wünschen möglichst nahe kommt.
Allerdings entscheiden sich inzwischen auch immer mehr Menschen für den sogenannten SMS-Flirt. Hierbei werden vom eigenen Handy aus an eine angegebene Nummer vom Anbieter per SMS Textnachrichten verschickt. Ziel ist es, sich mit einem möglichen Partner gegenseitig auszutauschen und gegebenenfalls zu einem Treffen zu verabreden.
Die SMS-Flirt-Kosten sind dabei im Vergleich zu einer regulären SMS, die etwa 5 bis 19 Cent kostet, mit ungefähr 1,99 Euro pro SMS relativ hoch. Auch entsteht durch nur wenige abgesandte SMS schnell eine hohe Rechnung.
Verbraucherzentralen warnen daher vor dem SMS-Flirt. Sie sehen seine besondere Gefahr gerade darin, dass er von Menschen genutzt wird, die einen Kontakt zu anderen Menschen aufbauen möchten. Das Problem besteht darin, dass gerade die Menschen, die sich nach einer neuen Verbindung sehnen, keine Kosten scheuen. Einige Menschen verlieren den Überblick über die entstehenden Kosten und geraten so in eine Schuldenfalle.
Auch hat die Staatsanwaltschaft in der Vergangenheit immer wieder Verfahren gegen Betreiber und Anbieter von SMS-Flirts eingeleitet. Teilweise schickten die Nutzer SMS an Angestellte der Betreiber, die sich selbst aber als Nutzer und damit als mögliche Partner ausgaben. Diese förderten den SMS-Kontakt, um möglichst hohe SMS Flirt-Kosten für die Nutzer zu erreichen. Sich anbahnende Treffen wurden immer wieder ausgeschlagen, damit der SMS-Kontakt möglichst lange bestehen blieb.
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