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Mobil ins Internet: Was es kostet und wie es geht

Wer heute mit seinem Handy von unterwegs nicht mobil ins Internet kann, der gilt als Hinterwäldler. Viele Handynutzer sind sich aber der Möglichkeit noch gar nicht bewusst, dass sie mit ihrem Handy mobil ins Internet gehen können.

Schon seit den 90er Jahren kommen Mobilfunknutzer mobil ins Internet. Die Übertragungsgeschwindigkeit war im Vergleich zu heute aber sehr langsam. Erst durch die Entwicklung von Netztechnologien wie EDGE und UMTS/HSDPA hat sich das Handy-Internet extrem beschleunigt. Seitdem steigen die Nutzerzahlen auch rasant an, immer mehr Menschen gehen mobil ins Internet. Zwar liegt Deutschland im europaweiten Vergleich noch hinter dem Wachstum anderer Länder, aus dem alltäglichen Gebrauch ist das mobile Internet dennoch kaum weg zu denken.

Um mobil ins Internet zu gehen braucht man nur ein UMTS –fähiges Handy und eine SIM-Karte. GPRS reicht im Grunde zwar auch, aber das macht nicht richtig Spaß, denn der Seitenaufbau dauert wesentlich länger. Zusätzlich sollte man sich einen Datentarif zum jeweiligen Gesprächstarif buchen, denn die Abrechnung per Megabyte kann sehr schnell teuer werden, selbst wenn man nur gelegentlich mobil ins Internet geht. Für den normalen Gebrauch reichen Pakete von 30 Megabyte bis 200 Megabyte. Wer nur hin und wieder E-Mails abruft und kurz den aktuellen Standort erfahren möchte, benötigt kein größeres Volumen. Wer jedoch Youtube-Videos anschaut, Songs runterlädt oder gar eine Offboard-Navigation (Kartenmaterial wird ständig aus dem Internet nachgeladen) nutzt, der sollte eine Datenflatrate buchen. Datenflatrates, um mobil ins Internet gehen zu können, gibt es mittlerweile ab 10 Euro. Jeder Provider bietet sie in verschiedenen Versionen an. Grundlegend haben sie aber alle eines gemeinsam: Ab einem bestimmten Übertragungsvolumen wird die Geschwindigkeit auf GPRS-Niveau gedrosselt. Das stört nicht beim gelegentlichen Abrufen von E-Mails, ist für diejenigen aber sehr ärgerlich, die sehr oft mobil ins Internet gehen. Je nach Handytyp lässt sich die Drosselung hinauszögern. Viele moderne Smartphones sind mit WLAN ausgestattet, überall dort, wo ein Hotspot vorhanden ist, kann man darüber mobil ins Internet und so sein Datenvolumen sparen.

Die Einrichtung von Handy-Internet stellt keine Probleme mehr da. Jeder Netzbetreiber oder Anbieter beschreibt auf seinen Webseiten, wie man mobil ins Internet gelangt. Man sollte aber berücksichtigen, dass in ländlichen Gebieten durchaus kein Netz für mobiles Internet zur Verfügung stehen kann. Dabei unterscheidet sich die Netzqualität und -abdeckung von Provider zu Provider sehr stark.

Am meisten Spaß macht das Surfen im mobilen Internet mit den neuesten Smartphones. Sie haben oft einen großen Touchscreen, auf dem die Darstellung der Internetseiten fast genauso schnell und komfortabel ist, wie auf dem PC.

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