Überall in Europa gibt es Handynetze. Ausland und mobiles Telefonieren sind also keine Gegensätzen. Allerdings sollte man vor einem Auslandsaufenthalt die zu erwartende Gebühren im Internet abfragen.
Wer verreist, kann im Prinzip davon ausgehen, dass er unterwegs genauso mobil telefonieren kann wie zu Haus - dank der Handynetze. Ausland ist allerdings nicht gleich Ausland. Es gibt zumindest Details, die für das europäische Ausland zu beachten sind. Wie zu Hause gibt es Unterschiede für die Handynetze. Ausland und Deutschland haben zwar im allgemeinen eine gute Netzabdeckung. An manchen Stellen gibt es dennoch noch Lücken.
Belgien schneidet sehr gut ab, denn die flächendeckende Versorgung mit GSM ist gewährleistet. Höhere Übertragungsgeschwindigkeiten sind allerdings auch hier nur in der Nähe der Ballungsräume zu erwarten. In Luxemburg zeigt sich, dass rund um die Hauptstadt eine gute Netzabdeckung garantiert ist. In ländlichen Regionen kann zumindest die Grundversorgung zum Telefonieren und Kurznachrichten verschicken durchgängig erwartet werden.
Schaut man sich in der Liste der Handynetze Ausland Dänemark an, dann stellt man zuerst fest, dass grundsätzlich kein UMTS Roaming möglich ist, obwohl alle vier großen Mobilfunkgesellschaften UMTS Zugänge für ihre Kunden bereit stellen. Finnland besitzt sieben Mobilfunkbetreiber, die bis auf eine Ausnahme alle auch UMTS für ausländische Kunden zur Verfügung stellen. Problematisch sieht es im Norden des Landes mit seiner spärlichen Besiedelung aus.
In Frankreich ist ebenfalls eine flächendeckende Versorgung mit GSM anzutreffen, wobei man vielen Regionen Einschränkungen in den Übertragungskapazitäten in Kauf nehmen muss. Bei Oranges France ist die Versorgung deutlich besser als beim französischen Ableger von Vodafone. Beim Ziel Spanien prüfen möchte, hat es deutlich schwerer, denn er kann nur die einzelnen Regionen abfragen. Eine Übersicht, in der das gesamte Land dargestellt wird, findet man bei beiden großen Mobilfunkanbietern nicht.
Auch in der Schweiz finden sich in der GSM Versorgung größere Löcher. Das ist vor allem für die Urlauber interessant, die sich bei ausgedehnten Bergwanderungen oder Klettertouren darauf verlassen möchten, dass sie über das Handy einen Notruf absetzen können. Das ist nicht überall möglich, was aber vor allem an den geologischen Besonderheiten des Landes liegt. Das gleiche Bild findet sich auch in der Schweiz, wobei man aber davon ausgehen kann, dass die Mobilfunkversorgung in den Skigebieten durchgängig gewährleistet ist.
Wenn man im Grenzbereich unterwegs ist und sich das Gerät in eines der Handynetze Ausland einloggt, bekommt man in der Regel eine Kurznachricht geschickt, die auch einige wichtige Informationen zu den erwartenden Gebühren mit beinhaltet.
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