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Handynetze in Deutschland bieten bundesweite Netzabdeckung

Die Handynetze Deutschland teilen sich derzeit vier große Anbieter. Ihre Aktivitäten beim Mobilfunk werden von der Bundesnetzagentur überwacht.

Wenn man sich ein wenig in den Statistiken der Handynetze Deutschland umschaut, dann stößt man schnell darauf, dass in Deutschland mehr Mobilfunkteilnehmer vorhanden sind, als das Land überhaupt an Einwohnern hat. Immerhin kommen inzwischen fast hundert Millionen Mobilfunkkunden zusammen, die sich auf vier große Anbieter verteilen.

T-Mobile hält dabei einen Marktanteil, der 2007 um die 37 Prozent lag. Das sind immerhin mehr als 35 Millionen Mobilfunkkunden. Vodafone kann auf einen stolzen Kundenbestand von 33 Millionen Mobilfunkanschlüssen verweisen. Der Rest verteilt sich ziemlich gleichmäßig auf E-Plus und O2, die jeweils zwischen zwölf und fünfzehn Millionen Handykunden in ihren Beständen haben.

  Zu den wichtigsten Vertretern der Handynetze Deutschland zählt das D-Netz, das von T-Mobile und Vodafone genutzt wird. Es wurde 1991 eingerichtet und arbeitet im GSM Standard. Die Arbeitsfrequenz liegt bei 900 Megahertz. Die dafür notwendigen Lizenzen wurden schon zwei Jahre zuvor im Rahmen einer Ausschreibung vergeben. Gewinner war ein Konsortium, an dessen Spitze der Mannesmann Konzern stand. Der Vorteil des D-Netzes ist, dass es von Anfang an mehrere Dienste zur Verfügung stellen konnte.

Auch das E-Netz ist aus dem Angebot der Handynetze Deutschland nicht mehr wegzudenken. Sein grundlegender Standard ist DCS 1800, der allerdings fast identisch mit dem Standard GSM 900 ist. Die Lizenz für dieses dritte deutsche digitale Mobilfunknetz wurde 1993 vergeben. Schon ein Jahr später ging damit E-Plus als Mobilfunkanbieter an den Start. In der Betreibergesellschaft fanden sich Namen wie Thyssen Telecom und Vebacom.

Die einzelnen Handynetze Deutschlands werden zusätzlich noch in unterschiedliche Frequenzbreiten aufgeteilt. Das wurde notwendig, als die Nachfrage nach Mobilfunkanschlüssen auf Grund der deutlich fallenden Preise für die benötigte Technik kurz vor der Jahrtausendwende entscheidend anstieg.

Wer sich die Verteilung der Bündelstationen in den einzelnen Netzen anschaut, stellt fest, dass im D-Netz deutlich mehr vorhanden sind. Das liegt nicht an der technischen Notwendigkeit der Sendeleistung, sondern an der deutlich höheren Zahl der zu versorgenden Teilnehmer, die im D-Netz bei einem Vielfachen des E-Netzes liegt. Die geringere Reichweite im E-Netz sorgt dafür, dass es auch in Deutschland auf der Karte der Netzabdeckung noch kleinere weiße Flächen gibt.

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