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Was ist HSDPA und welche Vorteile bietet es?

HSDPA ist ein Verfahren, mit dem sich auch große Datenmengen schnell und problemlos überall auf das Handy herunterladen lassen. Notwendige Voraussetzung hierfür ist aber, dass es eine Basisstation in der Nähe gibt!

Die Abkürzung HSDPA steht für High Speed Downlink Packet Access. Dieses ist ein Verfahren, das zur Übertragung des Mobilfunkstandards UMTS dient und diesen sogar noch erweitern kann. Mit ihm lassen sich nicht nur kleine Datenmengen kabellos und auch ohne eine WLAN-Verbindung auf ein Mobiltelefon herunterladen. Auch große Datenmengen sollen möglichst schnell das Handy des Nutzers erreichen. Angeboten wird das HSDPA-Verfahren in Deutschland von mehreren unterschiedlichen Mobilfunknetz-Betreibern. In anderen Ländern, wie beispielsweise der Schweiz, finden sich entsprechende andere Anbieter.

Viele Menschen Nutzen das HSDPA-Verfahren, um Spiele oder auch Filme, die sehr viele Daten beinhalten, auf ihre Handys zu laden. Die Übertragung erfolgt zwischen einer Basisstation und dem mobilen Endgerät, also dem Handy. Voraussetzung zur Nutzung ist also, das eine Basisstation im Gebiet des Nutzers überhaupt vorhanden ist. In ländlicheren Regionen sind solche Stationen noch immer nur vereinzelt zu finden.

Ziel des HSDPA-Verfahrens ist es, dass die übermittelten Datenmengen äußerst schnell auf den Handys ankommen, so dass keine allzu langen Download-Zeiten entstehen und der sogenannte Downstream folglich erhöht wird. Mit dem Mobilfunkstandard UMTS kann auch ohnehin eine beachtliche Geschwindigkeit für die Übertragung von Daten von etwa 1,8 Mbit/s erreicht werden. Aufgrund der sehr ausgeklügelten Technik des HSDPA-Verfahrens kann diese Zeit aber noch deutlich überboten werden. So werden in der Tat sehr schnelle Verbindungsgeschwindigkeiten erzielt, die etwa bei 3,6 oder aber auch bei 7,2 Mbit/s liegen, wenn die vor Ort vorhandene Basisstation dies möglich macht. Höhere Geschwindigkeiten sind durchaus möglich, können aber nur selten erreicht werden. Vorraussetzung für den geneigten Nutzer ist, neben einer Basisstation in seinem Umfeld, aber in erster Linie ein Handy, das UMTS-fähig ist und das HSDPA nutzen kann. Inzwischen haben die Hersteller von Handys auf diesen Trend reagiert, so dass inzwischen die meisten neu produzierten Handys mit UMTS ausgestattet sind.

Auch die Einrichtung von Basisstationen nimmt immer weiter zu. Die Mobilfunknetz-Betreiber haben weitestgehend HSDPA-Stationen errichtet, mit denen eine Datenübertragung mit 3,6 MBits zur Verfügung steht. Daten können also zukünftig nicht mehr nur zuhause mittels DSL abgerufen werden sondern auch unterwegs. Die Handynutzer werden damit immer flexibler, wenn sie sich Daten herunterladen möchten.

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