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Autor: Stefan Schomberg 14.10.2014 - 18:43 | 50

Motorola Moto 360 Testbericht

Motorola Moto 360 Test: Schöner Schein

Smartwatches haben bislang nur geringen Nutzen und sind meist auch eher klobig als schön. Mit der Moto 360 hat Motorola aber erstmals eine runde Smartwatch entworfen, die richtig schick ist. Außerdem nutzt sie das neue Android Wear, das speziell auf Wearables zugeschnitten ist. Ist die Moto 360 der neue Messias unter den Smartwatches?

Gehäuse-Design und -Verarbeitung

Schick ist sie, die neue Moto 360-Smartwatch von Motorola. Unser Testmodell ist komplett in Schwarz gehalten - schwarzes Metallgehäuse, schwarze Kunststoffrückseite, schwarzes Lederarmband. Aber sofort fällt auf, dass die Uhr auf Fotos edler wirkt, als in der Realität. Das liegt an verschiedenen Dingen, einige davon mögen durchaus Geschmacksfrage sein. So wirkt die Moto 360 etwa noch größer als sie tatsächlich ist, da Motorola sich für ein sehr schmales Lederarmband entschieden hat, das sich auch zum Uhrenkörper hin nicht verbreitert. Die runde Uhr wirkt dadurch noch massiver. Tatsächlich ist sie auch nicht gerade klein. Etwa 46 Millimeter im Durchmesser und knapp 12 Millimeter Dicke sind zwar noch im Rahmen, für ein zierliches Frauenhandgelenk aber einfach zu viel. Immerhin ist das Gadget leicht: Die insgesamt 54 Gramm merkt man am Arm gar nicht.

Motorola Moto 360 Hands-on

Im Test: Motorola Moto 360

Die Uhr ist zwar rund, doch das Display ist es nicht ganz. Der untere Teil ist abgeschnitten und beherbergt Sensoren. Er nimmt zwar nur etwa 5 Prozent der Uhrenfront ein und das fällt bei schwarzem Hintergrund gar nicht weiter auf. Aber bei genauerem Hinsehen oder eben bei weißem Hintergrund stört dieser kleine abgeschnittene Teil dann doch. Ebenfalls bei weißem Hintergrund störend: Das Display-Glas ist zu den Rändern hin angeschliffen und das Glas steht leicht aus dem Gehäuse hervor. Bei hellem Hintergrund bricht sich das Licht aber so ungünstig, dass man in dieser Schliffkante einzelne Pixel vergrößert bekommt. Pixel bei einer eleganten Armbanduhr? Das passt nicht! Generell könnte das Display noch etwas höher auflösen, auch wenn das sicherlich Kritik auf hohem Niveau ist. Denn um generell Pixel zu sehen muss man schon sehr genau hinsehen. Wer aber als Ziffernblatt-Design eine feine Chronometeroberfläche mit filigranem Sekundenzeiger einstellt, kann schon eine leicht unscharfe Darstellung erkennen. Bei näherer Betrachtung fehlt es dem Display einfach an Brillanz, um den Schein einer echten Uhr aufrecht zu halten, den Motorola mit runder Form und Lederarmband mühsam aufzubauen versucht.

Motorola Moto 360 Hands-on

Edles Uhren-...

Motorola Moto 360 Hands-on

...design, nur hinten...

Motorola Moto 360 Hands-on

...weicht das ab | (c) am

 

Auch bei der Verarbeitung ist nicht alles optimal gelöst, wenn auch überwiegend sehr ansprechend. Zwischen dem angeschliffenen Display-Glas und dem ebenfalls abgeschrägten Gehäuse sammelt sich schnell Schmutz, was schon nach wenigen Tagen wenig ästhetisch aussieht. Schick ist hingegen der seitliche Uhrenknopf, der sich schwarz auf metallenem Unterbau absetzt. Er aktiviert oder deaktiviert das Display, ein langer Druck wechselt in die Optionen der Uhr. Positiv: Die Uhr ist nach IP67 vor Wasser geschützt. Unter die Dusche sollte man sie zwar allein schon wegen des Lederarmbands nicht mitnehmen, ein überraschender Regen wird der schicke Smartwatch aber zumindest nicht zusetzen. Auf der Rückseite sieht man 7 winzige von einer durchsichtigen Kunststoffoberfläche verdeckte Löcher, hinter denen sich der Pulsmesser verbirgt. Richtig schick und elegant ist hingegen wieder die Ladestation. Die Moto 360 im Test lädt induktiv per beiliegender Station auf. Darauf liegt die Uhr auf der Seite. Die Motorola-Smartwatch erkennt das und passt die Uhrzeitanzeige samt Ladezustandsanzeige an, so dass sie als Wecker auf dem Nachttisch fungiert - sehr schick!

Display-Größe und -Qualität

Motorola Moto 360 Hands-on

das Display ist im Alltag scharf, aber nicht restlos knackig

Das LCD-Display der Moto 360 im Test misst 1,56 Zoll in der Diagonale und bietet eine Auflösung von 320 x 290 Pixel. Damit kommt die Uhr auf eine Pixeldichte von 205 PPI. Das ist zwar im Alltag ausreichend scharf, erklärt aber auch die oben beschriebenen mangelnde Brillanz. Das gilt aber nur für sehr genaues Hinsehen. Ansonsten zeigt sich der Touchscreen als farbenfroh und ausreichend konstraststark. Positiv ist der Umgebungshelligkeitssensor anzumerken, der eine automatische Regelung der Display-Helligkeit erlaubt. Das bietet so gut wie keine Smartwatch derzeit und ist äußerst hilfreich. Die Ablesbarkeit ist insgesamt sehr gut, die Blickwinkelstabilität ebenfalls. Zudem reagiert der Touchscreen direkt auf Eingaben - sofern es der Prozessor der Uhr zulässt. Mehr dazu im nächsten Kapitel.

System: Hardware, Software und Bedienung

Als Antrieb dient ein 3 Jahre alter OMAP-3630 -Prozessor von Texas Instruments, dem 512 MB RAM zur Seite stehen. Das ist verwunderlich, schließlich dürfte ein in die Jahre gekommener Chip was Leistung und Energiebedarf angeht nicht mit aktuellen Chips mithalten können. Tatsächlich bestätigt sich diese Aussage im Alltag schnell. Zwar schafft es der Chip, Inhalte überwiegend flüssig darzustellen, aber nicht alle Wischgesten und Scrollbewegungen laufen wirklich flüssig. Immer wieder stößt man auf hakelnde Animationen oder ruckelndes Scrolling - das mag für sich gesehen den tatsächlichen Nutzen nicht übermäßig einschränken, passt aber einfach nicht zu einer hochwertigen Smartwatch und auch nicht in das Jahr 2014. Was immer auch Motorola zu dem Deal mit Texas Instruments veranlasst hat: Es war die falsche Entscheidung!

Die Bedienung der Moto 360 ist schnell erklärt. Die Uhr kommt mit dem neuen Wearable-Betriebssystem Android Wear und die Nutzung soll entsprechend simpel von der Hand gehen. Oder vom Mund. Denn Sprachsteuerung ist ein wichtiger Bestandteil von Wear und somit auch der Moto 360. Das funktioniert leider wie bei allen anderen aktuellen Modellen mit Spracheingabe nur bedingt gut, spätestens im Alltag werden wohl die meisten Nutzer haareraufend auf die Touch-Bedienung zurückgreifen. Die funktioniert auch - abgesehen von gelegentlichen Lags - ganz passabel. Dank Bewegungssensoren merkt die Moto 360 im Test, wenn jemand die Uhrzeit ablesen will. Hebt man den Arm für die dafür typische Geste, aktiviert sich das Display automatisch. Ansonsten funktioniert das über den seitlichen Knopf oder durch einfaches Antippen des Displays. Dann wird die Uhrzeit und gegebenenfalls im unteren Bereich des Display eine verkleinerte Information wie ein verpasster Anruf, eingegangene Mails oder die bereits geschafften täglichen Schritte angezeigt, die der interne Schrittzähler der Uhr auf Wunsch ständig misst. Nach wenigen Sekunden wird das Display zum Stromsparen wieder deaktiviert, falls man keine weiteren Eingaben macht. Alternativ geht das auch, indem man das Display mit der Hand komplett verdeckt.

Motorola Moto 360 Hands-on

Löblich: Umgebungshelligkeitssensor

Motorola Moto 360 Hands-on

Kann nur vibrieren

Motorola Moto 360 Hands-on

Hört auf Sprachbefehle | (c) am

 

Die abgekürzten Informationen am unteren Display-Rand lassen sich mit einer Wischbewegung nach oben komplett anzeigen. Dann öffnen sich typische Google-Now-Karten, die bei einer weiteren Wischbewegung nach links (auf dieser Ebene auch Scrolling nach unten möglich) zusätzliche Informationen oder tiefere Menüebenen erreichbar machen. Ein Wisch nach rechts schließt die entsprechende Karte und führt einen Schritt zurück. Wer einfach auf das aktive Display tippt, kommt direkt zur Spracheingabe, in der die Moto 360 im Test auf verbale Befehle wartet. Wischt man stattdessen mit dem Finger nach oben (scrollt also nach unten), erreicht man weitere Menüpunkte und die Optionen der Uhr. Als weitere Möglichkeiten kann man sich hier die geleistete Schrittzahl, die Herzfrequenz und eine Terminübersicht anzeigen lassen. Außerdem lässt sich hier ein Timer stellen, auf die Stoppuhr zugreifen, der Wecker stellen und anzeigen und das Einstellungsmenü aufrufen. Zu guter Letzt kann man hier dann auch noch direkt Apps starten - ab Werk sind das aber auf der Moto 360 im Test nur die Fit-, Herzfrequenz- und Herzaktivitäts-App, wobei letztere nicht nur die Schrittzahl überprüft, sondern auch noch darauf achtet, wie hoch die Anstrengung dabei war. Entsprechend gibt die Uhr auf den Tag verteilt dann Anweisungen, wie viel „Sport" man noch braucht, um ein gesundes Herz zu behalten. Ein nettes Diagramm gibt's dazu. Manch andere App wie etwa Google Maps zeigt Navigationsinformationen automatisch auch auf der Uhr an.

In den Einstellungen kann man die Helligkeit in 5 Schritten anpassen und den Automatikmodus aktivieren und das Display dauerhaft eingeschaltet lassen - empfehlenswert ist das aber nicht, wenn man nicht schon nach wenigen Stunden ohne Strom dastehen will. Außerdem kann man in den Einstellungen den Flugmodus aktivieren oder die Uhr ganz ausschalten, neustarten, die Uhr zurücksetzen und eine Info zur installierten Software abrufen. Das Ziffernblatt lässt sich hier ebenfalls ändern, das funktioniert aber auch, indem man auf der Uhrzeitanzeige länger gedrückt hält. Zur Auswahl stehen 7 schicke Watchfaces, die sich rudimentär vor allem farblich anpassen lassen. Das funktioniert aber nicht über die Uhr selbst, sondern über das angeschlossene Smartphone und die Moto-Conect-App. Auf der Uhr werden sie dann immer noch in der originalen Form, also unverändert angezeigt und erst als aktiviertes Ziffernblatt angepasst angezeigt. Apps und Anpassungen werden im 4 GB großen internen Speicher abgelegt, der nicht erweiterbar ist. Wer von oben auf der Uhrzeitanzeige nach unten wischt, kann die Vibration der Uhr, die ihre einzige Möglichkeit ist, sich dem Nutzer bemerkbar zu machen, aktiviert oder deaktiviert werden.

Motorola Moto 360 Hands-on

Zu groß, zu...

Motorola Moto 360 Hands-on

...klein? Geschmackssache

Motorola Moto 360 Hands-on

Induktions-Lade-Dock | (c) am

 

Gerade am Anfang ist die Umstellung für Nutzer älterer Smartwatches wie etwa der Smartwatch 2 von Sony schwer. Die Bedienung hat einfach kaum etwas mit der aktuellen Android-Version gemein - das mag man als überfälligen Fortschritt gut finden oder einfach inkonsistent. Zu Beginn sucht man einfach Apps in einem Menü, die man anklicken kann. Und man erkennt nicht, dass es so ein Menü nicht gibt - oder man sich unterhalb der Spracheingabe schon darin befindet, was man aber auch genau so gut für Beispiele halten kann, was man für als Sprachbefehl sagen kann. Irgendwie erwartet man mehr, aber da kommt nicht mehr. So ein großer Sprung wie erhofft ist Android Wear offensichtlich einfach nicht. Vielleicht ändert sich das noch, aber bis auf das verbale Beantworten von Whats App-Nachrichten und die automatische Navigationsanzeige von Google Maps gibt es derzeit kaum erwähnenswerte Funktionen des neuen Wearable-OS.

Ein kurzes Wort zu Sprachbefehlen: Wer die Spracheingabe von Google Now kennt und mag, der kommt auch mit der Uhr klar. Normale Menschen dürften sich wie bei allen aktuellen Sprachassistenten mangels vernünftiger Erkennungsrate eher fragen, ob sie gerade mit versteckter Kamera gefilmt werden. Spracherkennung ist noch nicht alltagstauglich, liebe Hersteller - seht es endlich ein!

Akku-Laufzeit

Motorola Moto 360 Hands-on

Wird so nachts zum Wecker | (c) am

320 mAh hat der Kraftspender der Moto 360 im Test - da wirkt der Begriff an sich schon fast wie Sarkasmus zum Quadrat. Ganz so schlimm wie befürchtet kommt es dann tatsächlich auch gar nicht, ein Firmware-Update hat die Laufzeit bereits deutlich gesteigert. Dennoch: Die Moto 360 ist ein Urban Tool, gemacht für eine Umgebung, in der man sie immer abends wieder aufladen kann. Denn länger als 1 Tag hält sie mit der Funktion "Inaktives Display: An", die die Reaktionszeit des Uhren-Displays erhöht, nicht durch, genau genommen waren es gemessene 26 Stunden. Wer diese Funktion deaktiviert kommt auch deutlich länger mit einer Akkuladung hin, gemessen waren es 40 Stunden - das geht in Ordnung, schließlich legen die meisten Menschen abends die Uhr ab und dann kann man sie bequem auf das schicke QI-Ladedock legen, ohne läste Kabel anstecken zu müssen.

Oder man schaltet sie nachts ab. Das klappt aber nur über den Umweg des Menüs und dürfte daher von den wenigsten genutzt werden. Morgens zur Arbeit gehen und dann ins Wochenende reinfeiern stellt dann aber kein Problem dar, abendliches Laden ist aber angeraten.

Der Text zum Akku wurde überarbeitet, da im ersten Test der Akku wesentlich und damit unzumutbar kürzer ausfiel.

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Moto 360: Motorolas runde Smartwatch im Unboxing (26 Bilder)

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Fazit

Die Motorola Moto 360 ist die schönste Smartwatch, die wir bislang in den Händen halten konnten - da kommt nur die G Watch R von LG noch mit. Alle Erwartungen konnte sie aber dennoch nicht erfüllen. Denn im Detail betrachtet ist sie zwar nicht schlecht, aber eben auch nicht mehr so hochwertig wie erhofft. Etwas zu dick, etwas zu groß - vieles liegt da natürlich im Auge des Betrachters. Der leicht ruckelige Prozessor hingegen nicht, so etwas darf heute nicht mehr passieren, denn Smartphones zeigen, dass die benötigte Technik da ist - sie muss nur ordentlich umgesetzt werden. Der Akku hat uns immerhin nach anfänglichen Schwierigkeiten überzeugen können - auch wenn nicht nachvollziehbar war, warum es nach einem mehrfachen Neustart des Gerätes plötlich besser, ja sogar gut lief. Allerdings ist der voraussichtliche Preis von 250 Euro auch nicht gerade von schlechten Eltern und Android Wear ist einfach noch in den Kinderschuhen - das sind zwar große Kinderschuhe, denn alles funktioniert ganz ordentlich, aber da steckt eben noch viel Potential drin. Die Frage wird sein, ob zukünftige Firmware-Updates das noch nicht ganz flüssige Bedienverhalten optimieren können. Sollte dieser Punkt weiter verbessert werden können, erhält man mit der Moto 360 ein schickes Stück Technik - wenn sie denn mal offiziell in Deutschland erhältlich sein wird. Derzeit weiß aber selbst Motorola Deutschland noch nicht, wann die Smartwatch endlich starten wird.

Das Fazit wurde in Bezug auf den Akku überarbeitet, der inzwischen für eine Smartwatch gute Leistung zeigt. Bei einem Seriengerät könnte auch das gelegentliche Ruckeln obsolet sein.

Themen: Smartwatch

"Spieglein, Spieglein an der Hand, wer ist die schönste Smartwatch im Land? Moto 360, Ihr seid die Schönste hier, aber LG G Watch R ist tausendmal schöner als Ihr!" Ein Märchen? Das wird sich noch herausstellen müssen. Fakt ist, dass die Moto 360 schon nicht übel ist, mich aber eben auch noch nicht voll überzeugen kann. Schade.

Persönlicher Kommentar von Stefan Schomberg

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Kommentare & Erfahrungsberichte
  1. 22.10.14 12:31 pixelflicker (GURU)

    Mit Wertung meinte ich natürlich das Fazit. ;-)
    Ich hatte den Eindruck, das hätte sich nicht verändert, obwohl ja mit dem Akku der größte Kritikpunkt nicht mehr so stark greift.

  2. 22.10.14 10:51 Stefan Schomberg (Leitender Testredakteur)

    @pf
    Was für eine Wertung...?! :D
    Nee, die Moto 360 kam auch vorher nicht schlecht im Text weg - abgesehen vom Ruckeln und dem Akku. Akku wurde angepasst, den finde ich jetzt absolut okay (für eine SW 2014). Preis ist hoch, Schmutz sammelt sich ums Display, Ruckler... und Android Wear ist auch noch nicht so richtig das Wahre - dafür kann zwar die Moto 360 eigentlich nix, aber sie läuft nunmal damit ;)
    Alles in Allem ist sie eine der derzeit besten Smartwatches - was immer das genau heißen mag, denn wie ja hier schon richtig diskutiert wurde liegt der echte Nutzen stark im Auge des Betrachters.

    mfg

  3. 21.10.14 22:53 mat76 (Advanced Handy Profi)

    Ich vermute am teilweise ruckligen Prozessor.

  4. 21.10.14 20:40 pixelflicker (GURU)

    Ja, bei 80 Euro bin ich da auch vollkommen dabei, aber nicht bei den aktuellen 200 Euro und mehr.
    Das ist es ja, was ich schon lange gesagt habe. Aktuell ist es eine Spielerei für Eearly adopter, die es sich leisten können.


    @Stefan Schomberg:
    Wurde dann nur der Text angepasst oder hat sich bei der Wertung auch was geändert?
    Woran liegt es jetzt noch, dass sie nicht überzeugen kann?

  5. 21.10.14 18:52 IchBinNichtAreamobile.de (Advanced Handy Master)

    @Heisenberg: Jap, genau das habe ich mir auch gedacht. Die Frage ist halt, ob es eine wirkliche Erleichterung im Alltag darstellt bzw darstellen kann und natürlich der Preis. Ich würde auch annehmen, dass der Hype so wie bei Smartphones so erstmal nicht wieder kommt bei diesen Gadgets (weder bei Smartwatch noch bei "Smartglasses" sehe ich das). Gleichzeitig glaube ich aber, dass Smartwatches durchaus das Potential haben die herkömmlichen Armbanduhren zu verdrängen. Die Pebble zeigt da schon in welche Richtung das gehen kann (lange Laufzeit und gute Ablesbarkeit sind da durchaus wichtig).

  6. 21.10.14 17:19 Heisenberg (Gast)

    @PF
    > Ich denke die Meisten werden es als Spielerei ansehen. Dann wird der Absatz aber nicht sonderlich riesig werden.
    Die Grenze zwischen "wie konnte ich ohne leben", "ganz sinnvoll", "praktisch", "Spielerei" und "völlig unnütz" ist ja fließend. Wenn die die Smartwatches bei "praktisch" angelangt sind und eine vernünftige nur noch 80€ kostet, dann hat bald jeder zweite eine. ;)

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