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Autor: Stefan Schomberg 15.12.2016 - 16:40 | 8

Samsung Gear S3 Classic Testbericht

Samsung Gear S3 im Test: Die beste Smartwatch auf dem Markt

Samsung ist eine Größe auf dem Smartwatch-Markt und kann als einziger Hersteller Marktführer Apple zumindest teilweise die Stirn bieten. Mit seiner neuen Gear S3 verfeinert der Hersteller das, was er mit der Gear S2 im vergangenen Jahr bereits begonnen hat: Die Perfektion der Smartwatch. Wir haben die neue Uhr ausführlich getestet.

Design und Verarbeitung

Bei den älteren Samsung-Smartwatches versuchte der Hersteller noch, Besitzer von Konkurrenz-Smartphones auszuschließen, sie funktionierten nur zusammen mit Samsung-(Top)modellen. Bei der Gear S2 und auch bei der neuen Gear S3 im Test ist das zum Glück nicht mehr so, daher kommen jetzt auch Besitzer von Android - und vermutlich bald sogar von iOS-Geräten in den Genuss, die neue S3 verwenden zu können. Zumindest, wenn sie die mindestens 399 Euro für die Classic- oder Frontier-Variante ausgeben wollen, denn so viel verlangt Samsung für seine neueste Smartwatch.

Samsung Gear S3 Classic | (c) Areamobile

Im Test: Samsung Gear S3 Classic | (c) Areamobile

Doch das lohnt sich, auch wenn sich auf den ersten Blick optisch wenig im Vergleich zum Vorgänger geändert hat. Die drehbare Lünette ist wieder mit dabei, das Display weiterhin rund und dank AMOLED-Technik farbintensiv und die grobe Form ist natürlich auch gleich geblieben. Aber schon auf einen flüchtigen zweiten Blick werden Änderungen sichtbar. Die Gear S3 wirkt wesentlich monumentaler als die S2, obwohl sie mit 46,1 x 49,1 x 12,9 Millimeter gar nicht wirklich größer ist, als die 42,3 x 49,8 x 11,4 Millimeter der S2. Das sorgt dafür, dass die Uhr sich im Gegensatz zum Vorgänger eher an zwangsläufig meist dickeren Männer-Handgelenken vernünftig macht und an dünnen Ärmchen einfach zu klobig wirkt. Die gestiegene Dicke wirkt sich auf diesen Eindruck auch nicht gerade positiv aus. Generell wirkt der gesamte Korpus der Uhr relativ wuchtig, wohingegen der S2 oft ein gewisser femininer Touch nachgesagt wurde.

Samsung Gear S3 Classic | (c) Areamobile

Schicke Druckknöpfe und tolle, drehbare Lünette | (c) Areamobile

Beim Design der neuen Gear S3 hat unter anderem der Schweizer Hublot-Uhrendesigner Yvan Arpa mitgewirkt. Bemerkbar macht sich das etwa bei der Lünette. Die sieht jetzt nicht nur filigraner aus, sondern klickt auch alle paar Millimeter, wenn der Drehring wieder mit leichtem Widerstand einrastet, dezent mechanisch - das wirkt schon hochwertig. Zudem versteckt die Lünette geschickt den Umstand, dass die Gear S3 im Vergleich zu Modellen wie der Huawei Watch oder der Moto 360 (2015) wesentlich mehr Rand aufweist.

Samsung Gear S3 Classic | (c) Areamobile

Massive Armband-Aufnahmen | (c) Areamobile

Positiv: Samsung hat auf die glänzende Lackierung verzichtet, die bei der S2 von Kritikern gerne als Anlass genommen wurde, die Uhr als Plastik-Spielzeug anzusehen. Die Classic-Variante der Uhr kommt daher im Metall-Look mit Lederarmband, die Frontier mit schwarzem Lack und Silikonarmband im Stil einer Tactical Watch. Während die ausladenden Maße bei der schwarzen Frontier quasi im Schatten untergehen, fallen sie bei der hellen Classic-Version durchaus negativ auf - das hatten wir schon bei der LG Watch Urbane bemängelt, die einen ähnlichen Korpus mit massiven Armband-Aufnahmen hatte. Wie auch dort lässt sich das Armband der Gear S3 im Test dadurch aber auch problemlos gegen Standard-Zubehör von anderen Anbietern austauschen. Ein Ersatzarmband liegt sogar dem Lieferumfang bei - vorbildlich. Was bei der Classic hingegen stört: Der untere Teil der Gear S3 im Test besteht aus schwarzem Kunststoff. Dadurch wirkt die Uhr zwar auf den ersten Blick dünner als sie tatsächlich ist, auf den zweiten aber auch billiger als nötig.

Display

Der runde Touchscreen der Samsung Gear S3 im Test ist nun 1,3 statt 1,2 Zoll groß, die Auflösung von 360 x 360 Pixel ist gleich geblieben. Die Pixel-Dichte sinkt dadurch nominell von 302 auf 278 Pixel pro Zoll, an der absolut ausreichenden Bildschärfe ändert das nichts, die ist gut. Das ist durchaus bemerkenswert, da Samsung wie bei vielen seiner Modelle auf SuperAMOLED setzt. Dabei verwendet der Hersteller fast ausnahmslos eine Pentile-Matrix, bei der weniger Subpixel als bei einer RGB-Matrix zum Einsatz kommen. Im Gegensatz zur Huawei Watch oder der Asus Zenwatch 3, die ebenfalls auf AMOLED mit Pentile-Matrix setzen, sieht man das aber bei Samsung nicht.

Samsung Gear S3 Classic | (c) Areamobile

Nur in dieser Vergrößerung sieht man Pixel | (c) Areamobile

Geschützt wird der Touchscreen von Corning Gorilla Glas SR+, das extra für Wearables entwickelt wurde. Es soll fast so kratzrestistent wie Saphierglas sein und eine bessere Lichtdurchlässigkeit und Reflexionsfähigkeit aufweisen, ist allerdings nicht so gut gegen Schläge und Stürze gesichert. Eine Smartwatch sollte aber ohnehin selten hinfallen, schließlich ist sie am Handgelenk befestigt. Die Darstellung von Inhalten der Gear 3 ist sehr farbintensiv, Schwarz wird wirklich tiefschwarz dargestellt. Dennoch ist die Helligkeit angenehm hoch, sodass die Uhr auch bei direkter Lichteinstrahlung noch gut abgelesen werden kann. Neu ist die Art der Darstellung des Always-on-Displays. Um Strom zu sparen wird der Screen zwar etwas abgedunkelt und der Hintergrund ausgeblendet, im Gegensatz zu Smartwatches mit Android Wear wird aber das Display nicht auf monochrom umgestellt, außerdem bewegt sich der Sekundenzeiger weiter und auch alle Widgets bleiben aktiv. Das konnte der Vorgänger nicht.

Hardware und Bedienung

Die Hardware der Samsung Gear S3 im Test hat sich nur wenig im Vergleich zum Vorgänger geändert. Erneut sorgt ein Dual-Core-Prozessor mit bis zu 1 GHz Taktfrequenz für Vortrieb, inzwischen wird die Uhr aber von 768 statt 512 MB unterstützt. 4 GB interner Speicher ermöglichen die Mitnahme von Musik auch unterwegs ohne Smartphone. Bluetooth 4.2, WLAN n, NFC, MST, A-GPS mit Glonas, dazu etliche Sensoren wie ein Umgebungslichtsensor, ein Barometer und der ziemlich exakte Pulsmesser - so viel Technik wie die Gear S3 bietet derzeit keine andere Smartwatch. Es gibt eigentlich nur einen Vorteil, den die Apple Watch 2 gegenüber der Gear S3 hat: Die Apple-Uhr ist wasserdicht bis 50 Meter Tiefe und kann daher zumindest in der Theorie auch zum Sporttauchen oder Schwimmen verwendet werden. Das klappt bei Samsung nicht. Die Gear S3 ist zwar nach IP68 bis zu einer Wassertiefe von bis zu 1,5 Metern für immerhin eine halbe Stunde dicht, aber es darf weder tiefer, noch länger sein. Noch dazu ist die Rede von reinem Süßwasser, Salzwasser aus dem Meer oder Chlorwasser aus dem Pool schließt Samsung gleich - wohl aus Garantiegründen - aus. Entsprechend darf man die angebotene Uhr zwar theoretisch zum Duschen tragen - aber bitte dann nicht die Haare mit Shampoo waschen! Aber Spaß beiseite: Immerhin macht ein Regenguss der Uhr nichts aus.

Samsung Gear S3 Classic | (c) Areamobile

Rückseite mit Pulsmesser | (c) Areamobile

An der Bedienung hat sich nichts geändert. Erneut kommt eine Mischung aus zwei Bedienknöpfen, der drehbaren Lünette und einem Touchscreen zum Einsatz. Während die untere Taste bei längerem Gedrückthalten die Ausschaltoption, bei Doppelklick die Samsung-Assistentin S Voice und bei dreimaligem Drücken die SOS-Funktion startet, fungiert der obere Knopf nur als Zurücktaste. S-Voice kann nicht nur Befehle entgegennehmen und auch per Sprache aktiviert werden, sondern dank des eingebauten Lautsprechers auch Antworten geben. Das klingt aber nicht nur wegen S-Voice ziemlich mechanisch, der Lautsprecher ist auch nicht besonders laut und etwas blechern. Auch wenn sich S-Voice inzwischen weiterentwickelt hat, ist der Sprachassistenzdienst von Samsung in Bezug auf den Umfang der möglichen Befehle immer noch keine brauchbare Alternative zu Google Now, Cortana oder Siri. Zudem dauert die Texterkennung und die Umsetzung von Befehlen etliche Sekunden und damit viel zu lang. Besser klappt da schon die Steuerung über die Lünette, mit der man entweder die einzelnen und teilweise selbst belegbaren "Homescreens" der Uhr durchblättert oder im Ringmenü die einzelnen Menüpunkte. Zum Bestätigen muss man dann allerdings doch wieder auf den Touchscreen tippen.

Samsung Gear S3 Classic | (c) Areamobile

Höhenmessung mittels Barometer | (c) Areamobile

Die Samsung Gear S3 verwendet Samsungs eigenes Betriebssystem Tizen. Die Uhr ist kompatibel mit Smartphones, die mindestens Android 4.4 als Betriebssystem nutzen und 1,5 GB RAM haben. Offenbar wird auch iOS bald unterstützt, entsprechende Pläne sind schon länger im Gespräch und inzwischen wurde eine entsprechende Beta-App gesichtet, mit der das schon ganz gut funktioniert. Das Samsung hier statt auf Android Wear auf sein eigenes System setzt hat Vor- und Nachteile. Einerseits kann der Hersteller das System so anpassen, wie er es für richtig hält und dadurch etwa Funktionen wie die drehbare Lünette als Bedienelement integrieren. Andererseits fehlt es dadurch auch an Apps für die Uhr. Zwar spricht Samsung von etwa 10.000 Apps, davon sind aber die meisten entweder Sport-Apps oder Watchfaces. Aber was nicht ist kann ja noch kommen. Installiert werden Apps übrigens entweder direkt über die Uhr oder hauptsächlich über die Gear-App, die auf dem Smartphone installiert werden muss.

Akkulaufzeit

Der Akku ist im Vergleich zum Vorgänger Gear S2 bei der Samsung Gear S3 von 250 auf 380 mAh gestiegen. Das ist eine ganze Menge und entsprechend verspricht der Hersteller bis zu vier Tage Laufzeit mit einer Ladung. Das klappt dann aber nur mit abgeschaltetem Display und ohne Sportfunktionen wie GPS und am besten mit ganz wenig Nutzung - genaugenommen ist diese Angabe der Akkulaufzeit also genauso unsinnig wie Herstellerangaben zur maximalen Laufzeit von Smartphones, die außerhalb eines Labors auch nicht erreicht werden können. Tatsächlich hielt die Gear S3 bei aktiviertem Always-on-Display und einigen Mail-Konten auf dem Smartphone im Testbetrieb - also unter den gleichen Bedingungen wie bei allen anderen Smartwatches in unseren Tests - ziemlich genau 32 Stunden durch. Das ist ein typischer Wert für Smartwatches mit Android Wear und zeigt, dass auch die Gear S3 am besten jeden Abend geladen werden sollte. Das wäre auch nicht weiter schlimm - wenn der Hersteller den Mund nicht so voll nehmen würde.

Samsung Gear S3 Classic | (c) Areamobile

Geladen wird per Induktion auf der Ladeschale | (c) Areamobile

Geladen wird die Gear S3 im Test übrigens induktiv über eine kleine Ladeschale, auf der die Uhr dann aufrecht steht und als Weckerersatz die Uhrzeit anzeigt. Das ist eine deutlich praktikablere Alternative als etwa bei der Asus Zenwatch 3. Im Gegensatz zur Konkurrenz klappt das mit der Ladegeschwindigkeit allerdings nicht so gut. Lädt die Zenwatch 3 in etwa einer halben Stunde, braucht die Gear S3 dafür über zwei Stunden. Wer ohnehin jeden Abend lädt, dem wird das nicht einmal auffallen. Aber "schnell mal eben" nachladen ist bei der Gear S3 kaum möglich.

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Samsung Gear S3 Classic Unboxing: Die Smartwatch mit dem Dreh ausgepackt (59 Bilder)

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Fazit

Leserwahl 2016 | (c) Areamobile

Beste Smartwatch 2016 - sagen auch AM-Leser

Die Samsung Gear S3 ist zweifelsfrei eine gute Smartwatch - soweit das auch in 2016 eben möglich ist. Denn letztendlich leidet sie natürlich schon unter den gleichen Problemen, unter denen auch andere Smartwatches leiden: Niedrige Akkulaufzeit und - je nach Geschmack - dicker Korpus. Sie punktet mit der tollen Lünetten-Steuerung, einem klasse Display mit farbiger Always-on-Funktionalität und bietet wohl das umfassendste Sensorenpaket aller Smartwatches. Die Bedienung ist zudem flüssig und durchdacht, auch wenn man sich im Vergleich zu Android Wear etwas umgewöhnen muss. Die Akkulaufzeit bleibt hinter den vom Hersteller geschürten Erwartungen zurück, liegt aber auf einem Niveau mit der Konkurrenz. Das kann man - mit Ausnahme der Apple Watch 2 - vom Preis leider nicht behaupten. 399 Euro für eine Smartwatch ist schon eine ganze Menge Holz, auch wenn Interessenten immerhin zwischen zwei Varianten - Classic und Frontier - wählen können. Trotzdem: Die Gear S3 ist eine der besten Smartwatches auf dem Markt, wenn nicht sogar die beste.

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Kommentare & Erfahrungsberichte
  1. 16.12.16 08:24 St3ps (Member)

    Naja, meine S3 hält 3-4 Tage, also sagen wir 3, schließlich lädt man nicht erst wenn man sie braucht und leer ist.

    Naja, ich nutzt sie jetzt nicht exessiv wie vllt. wirklich Sportler, aber wozu muss eine Uhr rund um die Uhr an sein? Ich schau ja nicht rund um die Uhr mir die Uhrzeit an oder unterm Pullover sehe ich eh nicht viel. Zudem scheint die Allways-On-Funktion noch stark in den Kinderschuhen zu sein, zumindest sieht es bei mir so aus, als ob da dann nur eine abgespeckte Variante zu sehen ist, was es dann unsinnig macht.

    Aber mit anderen Worten: Die S3 hat eine genauso schlechte Laufzeit wie die ZenWatch oder umgekehrt, die Laufzeit der Zenwatch ist besser als angenommen. :D

  2. 16.12.16 00:59 Frankfurter Knackarsch (Expert Handy Profi)

    "ABER im Gegensatz zur Gear S3 und den Apfel-Uhren sind die Preise noch im Rahmen bis günstig."

    nützt trotzdem nichts, AW verstauben in den Regalen wie letzte Marktdaten gezeigt haben.

  3. 16.12.16 00:12 chief (Professional Handy Master)

    "Samsung Z1 bis Z3 waren keine echten oder "ernsthaften" Smartphones, denn die wurden nur in Entwicklungsländern verkauft."

    Aha....interessantes Argument. Wurde es in einem Entwicklungsland verkauft, ist es also kein Smartphone?

    "Natürlich bekommt man für 200 bis 250 EUR schon sehr gute Smartphones und sind für viele auch noch immer der Knackpunkt, warum sie sich keine Smartwatch zulegen ABER im Gegensatz zur Gear S3 und den Apfel-Uhren sind die Preise noch im Rahmen bis günstig."

    Uninteressant. Ich habe dir aufgezeigt das es ebenfalls gute Smartphoens für auch weniger Geld gibt, wie eben bei einerSmartwatch.

    " sondern dank ANDROID wear noch besser."

    Was den zb.?

    "Die Hersteller wollen am liebsten die Smartwatches populär machen und die Gunst der Kunden gewinnen.
    Aber das schaffen sie am besten durch ein flüssig laufendes System mit guten Apps, guten Displays und längeren Akkulaufzeiten.Und all das zu günstigeren Preisen zum Einstieg. Da interessieren sich die wenigsten für den verbauten Sensoren, Barometer etc. die sich zwar auf dem Papier gut lesen lassen aber hauptsächlich den Preis erhöhen."

    Worauf du dich beziehst, verstehe ich nicht. Hauptsache Luft scheppert.

  4. 15.12.16 23:49 TONG (Gesperrt)

    @chief

    Samsung Z1 bis Z3 waren keine echten oder "ernsthaften" Smartphones, denn die wurden nur in Entwicklungsländern verkauft.

    Natürlich bekommt man für 200 bis 250 EUR schon sehr gute Smartphones und sind für viele auch noch immer der Knackpunkt, warum sie sich keine Smartwatch zulegen ABER im Gegensatz zur Gear S3 und den Apfel-Uhren sind die Preise noch im Rahmen bis günstig.
    Außerdem können sie nicht nur alles gleich gut, sondern dank ANDROID wear noch besser.

    Die Hersteller wollen am liebsten die Smartwatches populär machen und die Gunst der Kunden gewinnen.
    Aber das schaffen sie am besten durch ein flüssig laufendes System mit guten Apps, guten Displays und längeren Akkulaufzeiten.
    Und all das zu günstigeren Preisen zum Einstieg. Da interessieren sich die wenigsten für den verbauten Sensoren, Barometer etc. die sich zwar auf dem Papier gut lesen lassen aber hauptsächlich den Preis erhöhen.

  5. 15.12.16 23:26 chief (Professional Handy Master)

    @Tong

    Hauen wir wieder mal sinnlose Phrasen raus?

    "Das weiß auch Samsung, denn sonst würden sie ernst machen und echte Smartphones mit diesem Betriebssystem auf den Markt bringen."

    Samsung Z1-Z3. 3 echte Smartphones mit Tizen.

    "Zwar ist der noch meilenweit vom Apfel in ähnlicher Ausführung entfernt aber für rund 400 EUR bekommt man z.B. mit dem OnePlus 3(T) ein vollwertiges Smartphone."

    Ach, und für die 200-250€ die ich für eine Huawei Watch hinlegen muss bekomme ich kein vollwertiges Smartphone?

    Was fehlt den einem Moto G4, um vollwertig zu sein?

    Vergleiche doch bitte einfach keine Äpfel mit Birnen.

    @Thema
    Mir gefiel Tizen auf der Gear S2 schon besser als Android Wear. Nur lag es an der mangelten Anmutung der Gear S2, dass es doch eine Huwaei Watch wurde.

    Jetzt würde die Sache anders aussehen. Die Gear S3 macht doch deutlich mehr her (und auch das Display ist größer geworden) als noch die S2. Auch gefällt mir, dass Samsung sich da einen Kopf gemacht hat und ähnlich wie Apple mit der Krone, ein Uhrenelement mit in die Bedienung einspannt.

    Allerdings würde ich auch auf ein Schnäppchen warten bzw. mir eine junge gebrauchte über Kleinanzeigen oder Ebay schießen.

    Aktuell bin ich allerdings versorgt.

  6. 15.12.16 22:59 TONG (Gesperrt)

    Ich hatte die Gear S2 sport und deshalb sage ich, dass der Nachfolger, aufgrund des Tizen-Betriebssystems auf keinen Fall die beste Smartwatch sein kann.

    Ja, das System läuft flüssig aber ANDROID wear auch.
    Die Materialien und deren Verarbeitung ist vielleicht auf ganz hohem Niveau aber auch das können andere Modelle auch.
    Die Lünette ist, meiner Meinung nach, nichts anderes als "Marketing" um sich von der Konkurrenz funktional irgendwie abgrenzen zu können.
    Ich habe sie praktisch nie genutzt.
    Und dann sind es noch sehr viele Apps auf dem Smartphone, von denen keinerlei Informationen auf der Smartwatch ankommen.
    Die angebotenen "Apps" sind einfach nur lächerlich!

    Das einzige, bei dem die ANDROID wear-Modelle nicht mit der Tizen (zum Glück) mithalten können, ist der Preis.
    Zwar ist der noch meilenweit vom Apfel in ähnlicher Ausführung entfernt aber für rund 400 EUR bekommt man z.B. mit dem OnePlus 3(T) ein vollwertiges Smartphone.

    Deshalb MEIN Fazit:
    Tizen hat keine (große) Zukunft. Das weiß auch Samsung, denn sonst würden sie ernst machen und echte Smartphones mit diesem Betriebssystem auf den Markt bringen.
    Wenn man eine Smartwatch mit einem ANDROID-Smartphone nutzen möchte, dann nur mit ANDROID wear und da gibt es mit der Moto 260 (2015), Huawei Watch, Asus Zenwatch 3 und den Fossil Q-Modellen sehr viel Auswahl.

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