UMTS ist die englische Abkürzung für "Universal Mobile Telecommunications System" und bezeichnet den europäischen Standard der dritten Mobilfunkgeneration (3G), der international den Namen IMT-2000 trägt. Als Nachfolger des derzeit noch überwiegend verwendeten GSM-Standards verspricht es eine Mobilfunkevolution in vielfältiger Hinsicht.
Der bisherige GSM-Standard bietet in seiner einfachsten Form hingegen für Datentransfers lediglich 9.600 Bits pro Sekunde und die seit etwa drei Jahren verfügbaren auf dem GSM-Standard aufbauenden Technologien GPRS und HSCSD schaffen in der Theorie 171,2 kB/s, was unter idealen Bedingungen etwa ISDN-Geschwindigkeit im Festnetz entspricht. Die letzte Verbesserung der GSM-Technologie wurde durch das Datentransferprotokoll EDGE eingeläutet, das von vielen auch als "2,5G"-Technologie angesehen wird. EDGE bringt es in der Theorie unter Ausnutzung aller erreichbaren Datenkanäle auf eine Transferrate von 473,6 kB/s. Effektiv sind die GSM-basierten Übertragungsstandards als Übergangstechnologien zu UMTS zu sehen, das den mobile Datenverkehr revolutionieren kann.
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